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Softstart für 500Watt Ringkerntrafo Suche nach: ringkerntrafo (429) |
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BID = 198023
Meister Joda Stammposter
   
Beiträge: 336 Wohnort: Hannover
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Auf der Seite widersprechen sich doch alle und die letzten Antworten haben den inhalt, das die Widerstände auch bei einem 1200Watt RKT nich kaputt gehen...
Zitat a):Bis auf die tatsache das da jeder der 10 ohm Widerstände mit rund 200 Watt belastet wird (230 volt :50 ohm =4,6 A
bei reihenschaltung von widerständen teilt sich die Spannung auf (230 :5 =46 volt ) so und nun rechne mal 46 volt *4,6 A =211, 6 Watt bissel viel 20 fache überlastung das vertragen die garantiert nicht lange und so nebenbei haste da fast 1000 watt heizleistung !!!!!
besser ist es da schon nen ordentlichen 230 volt verbraucher in reihe zu schalten zumal die die leistung zuverlässig begrenzen
Zitat b):lange halten die widerstände das ja eh nicht aus... aber du hast ja einen einschaltstromstoß nicht auf dauer! ausserdem überbrückt das relais nach ca. 1 bis 2 sec. hab das teil selber in meinem verstärker drin und macht nie probleme...
Zitat c):Ist das nicht die von Elektor?
Die funktioniert auf jeden Fall. Hab ich auch in einem Verstärker verbaut.
Was nu??? kann ich die 5Watt Widerstände für den 500Watt RKT nehmen???
MfG, Florian |
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BID = 198040
BlackLight Inventar
      Beiträge: 5470
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Meiner Meinung nach widersprechen sich a) und b) nicht.
in a) vergisst man, dass sie in der Regel nur sehr kurz so stark beansprucht werden
Die werden doch nur ganz kurz überlastet und haben dann meistens schon einige Zeit zum abkühlen.
Rechenbeispiel:
Temperaturänderung von Stoffen durch 212W die 1 Sekunde an sind.
212W über 1s sind 212W *1s = 212J
Hab hier mal das Volumen von einem 7W-"Zementwiderstand" ausgerechnet 3,5*0,9*0,9cm³ = 2,8cm³
Wärmekapazität von Wasser 4,19 J/(g*K); 2,8cm³ = 2,8g
DeltaT = 212J * (1/4,19)g*K/J / 2,8g = 18K = 18°C
Ok, Wasser ist ein guter Wärmespeicher, also das gleiche spiel mit einem Voll(guß)eisenwiderstand.
spez. WK: 0,47 J/(gK); Dichte 7,2g/cm³
-> 2,8cm³ sind ca 20g Eisen,
also DeltaT = 212/(0,47*20)K = 22,5K = 22,5°C
Das Zeug um einen "Zementwiderstand" ist doch eigendlich nur Sand, oder?
spez. WK 0,8J/(gK); Dichte 1,8g/cm³ -> 5g Sand;
DeltaT = 53K = 53°C
Bei 20-30°C wird er etwa 70-80°C warm.
Quelle: http://www.klausroggel.de/waer_spei.htm
(1Wh/kg/K = 3,6J/g/K )
In meiner Mikrowelle läuft es auch nach dem gleichen Schema.
Ich würde aber mit einer trägen Sicherung die Widerstände schützen, falls das Relais mal hängen beiben sollte.
P.S.
In meinem PC-NT-Test hab ich einen ca 2-3W Widerstand mit etwa 27W etwas dauerüberlastet(ca ~30s lang), wurde so heiß, dass die Papierunterlage anfing zu glimmen und nun ist er nicht mehr nur braun sondern hat auch noch ein schwarze Färbung. |
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BID = 198070
Onra Schreibmaschine
    
Beiträge: 2520
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Du wirst ja den Trafo nicht beim Einschalten schon mit 500W belasten wollen. Wenn Du einen vernünftigen Verstärker hättest, würde der zum Beispiel erst die Lautsprecher einschalten, wenn die Betriebsspannung steht.
Die vorgeschlagenen Einschaltverzögerungen sind schon etliche Male so oder modifiziert nachgebaut worden. Warum sollen also die Widerstände ausgerechnet bei Dir so überlastet werden, daß sie ihren Geist aufgeben?
Was als zusätzliche Maßnahme bei einem ao starken Trafo noch nützlich sein könnte, wäre ein Widerstand zwischen Gleichrichter und Ladeelko, um den Spitzenstrom der Ladeelkos zu bedämpfen.Das schont nämlich Gleichrichter, Ladeelkos und Geldbeutel. Wenn Du ein Relais mit genügend Kontakten hast, kann es diese Funktion mit übernehmen.
Wir können hier lange aus der erfahrungsfreien Theorie heraus diskutieren.
Dimensioniere die Schaltung auf Deine Bedürfnisse um, bau sie auf, und poste Deine Erfahrungen.
O.
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BID = 198753
Meister Joda Stammposter
   
Beiträge: 336 Wohnort: Hannover
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geht klar... mach ich!
Danke bis hierhin an alle... Die Einschaltverzögerung für die Lautsprecher habe ich schon längst fertig und auch sonst ist alles motagebereit, mir sind nur bei den Tests neulich immer die Sicherungen rausgeflogen, deshalb habe ich EUCH um Hilfe gebeten...
Also Danke an alle bis hierhin und ich halte euch auf cem Laufenden...
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BID = 198781
derSiedler Gesprächig
  
Beiträge: 111 Wohnort: Bayern
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Hallo
Habe den Symamp mit einem 500VA Ringkern gebaut.
Ich habe die Einschaltstrombegrenzung von Elektor verwendet, bei der der strom von 4 10ohm/5W Rs begrenzt wird und später nach gemessenen 2sek vom relais überbrückt wird, das funktioniert einwandfrei!, habe auch noch mein Layout(wenn das jemand haben will), wass ich auf ein passendes Reichelt-Relais (8Pin) umgeschrieben habe.
Einziges Problem was ich habe, ist das nachdem beide stufen einwandfrei liefen! jetzt nach dem gehäuseeinbau nur noch eine entsprechend funktioniert....?
Ich habe schon alle Halbleiter ausgetauscht, die Dioden an den KK geschraubt, und allerhand testsdurchgeführt. Und schon fast verzweifelt. Wenn sich jemand interresse hat hier noch mal kurz all Messwerte zu diskutieren und dem Fehler auf die schliche zu kommen, dann werde ich noch mal messungen anstellen! Würde mich natürlich darüber freuen!
Hier noch ein Foto vom Netzteil mit der Einschaltstromverzögerung.
Keine Links zu Werbeschleudern - Um die Grafik passend zu verkleinern > paint verwenden! - photobucket.com
Danke für eure hilfe!
Siedler
[ Diese Nachricht wurde geändert von: derSiedler am 23 Mai 2005 9:29 ]
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BID = 199090
Meister Joda Stammposter
   
Beiträge: 336 Wohnort: Hannover
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Hi Siedler...
wo liegt denn genau das Problem??? kommt garkein Sound??? Wie hast du die SymAmp´s vorher getestet??? Mit Netzteilen oder gleich mit dem Trafo??? Mehr Info´s...
MfG, Meister Joda
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BID = 199110
derSiedler Gesprächig
  
Beiträge: 111 Wohnort: Bayern
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Jo
Beide Endstufen liefen bereits einwandfrei an +-30V, habe jetzt beim gehäuseeinbau endgültig auf +-50V erhöht und eine Stufe geht sehr gut, die andere giebt nur starke verzerrungen ohne direkte verstärkung wieder (das pulsiert etwas unregelmäßig). Dachte das ein Trans, kaputt ist und habe alles bis auf die TIP getauscht haeb aber immer noch das selbe Problem, dachte das ein C kaputt ist, aber nach dem tausch ist alles beim alten. Anscheinend ist auch der Ruhestrom zu gering, über den dioden fällt quasi keine Spannung ab.
Wie gesagt vorher lief alles bestens, jetzt nicht mehr, schade eigentlich, das gehäuse ist fertig.
Siedler
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BID = 199115
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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@BlackLight:
Deine Berechnungen sind ja schön und gut, nur leider praxisfremd.
Der Einschaltstromstoß eines Trafos dauert allenfalls eine Halbwelle (10ms), danach werden evtl. noch Elkos aufgeladen, aber das ist ein anderes Kapitel.
Während dieser 10ms wird ein 5 Watt 10 Ohm Widerstand etwa 1000-fach überlastet ( 2302 / (10+Rprim) ) !
Während dieser 10ms wird nur wenig Energie vom Widerstandsdraht auf den Widerstands Körper übertragen, sodaß als Wärmespeicher praktisch nur die Masse des Widerstandsdrahtes zur Verfügung steht.
Das sind aber keine 5g oder was immer du da ausgerechnet hast, sondern meist nur ein paar Milligramm.
Dann sieht das mit der Temperaturerhöhung doch schon anders aus, oder ?
Ich habe es öfter erlebt, daß auch dickere Widerstände, an zugegeben größeren Trafos, augenblicklich den Geist aufgegeben haben.
Wie eine Sicherung eben.
Der Widerstandsdraht wird klaglos 800°C vertragen, aber dennoch kann der Temperaturschock bei den anderen Materialien zu Problemen führen.
Bei einem glasierten Drahtwiderstand kann z.B. durch die thermische Ausdehnung des Drahtes in der kalten Glasur die letztere Risse bekommen und abbröckeln.
Dann wird der Draht in Zukunft an diesen Stellen weniger gekühlt und evtl. durchschmelzen.
Auch an der Kontaktierung des Widerstanddrahtes gibt es evtl. Probleme.
Die Hersteller können aber auch impulsfeste Widerstände (längerer und dickerer Draht = mehr Masse) liefern, und das wird der Grund sein, weshalb verschiedene Anweender verschiedene Erfahrungen gemacht haben.
Leider steht in den Datenblättern meist nur wenig zur Impulsfestigkeit, und die Spezifikation, daß ein solcher typischer Widerstand im rechteckigen Keramikrohr 5s lang die 5-fache Nennlast aushält, hilft bei diesem Problem nicht wirklich weiter.
Wenn man also Betriebsicherheit hineinbauen und nicht hineinmessen will, dann wird man nicht umhinkommen, den genauen Verlauf des Impulses festzustellen und sich dann mit dem Widerstandshersteller zu unterhalten.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 199159
Meister Joda Stammposter
   
Beiträge: 336 Wohnort: Hannover
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Hi Siedler,
hast du auch wirklich alle Anschlüsse dem Bauplan nach belegt??? Ich denke da an die Signalleitungen und den Masseabgriff vom Signalgeber, zu BEIDEN Endstufen...
MfG, Meister Joda
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BID = 199167
derSiedler Gesprächig
  
Beiträge: 111 Wohnort: Bayern
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Hallo
Also bei funktioniert das mit den 4 Widerständen einwandfrei! bis jetzt keine Probleme.
Ja beide stufen waren gleich verkabelt, und richtig!
Mittlerweile habe ich ja die stufe wieder auf der werkbank und der verstärker zeigt bei +-15V die gleichen symptome.
Ich weiss nicht mehr weiter.
Grüße
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BID = 199171
Meister Joda Stammposter
   
Beiträge: 336 Wohnort: Hannover
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Also wenn die TIP´s schrott wären, hättest du auf einer Seite nen Kurzen drinne...
Kannst du mir mal sagen, was du wo misst, bei Last, ohne Last, mit eingangssignal und ohne???
MfG, Florian
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BID = 199181
derSiedler Gesprächig
  
Beiträge: 111 Wohnort: Bayern
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Hallo
Leider sind meine Messmöglichkeiten sehr begrenzt da mein Oszi gerade kaputt ist...
Also ich kann nur bei kurzgeschlossenem Eingang das DC offset, die spannung über den emitterwiderstäden und über den dioden messen.
Werde noch mal nachmessen.
Grüße
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BID = 199309
Onra Schreibmaschine
    
Beiträge: 2520
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Hallo,
bei +-15V dürfte der SymAmp nicht funktionieren, weil die Stromquelle für den Differenzverstärker dann durch die 15V Z-Diode und deren Ableitwiderstand auf Höhe des 0-Potentials liegt.
Durch den 10kOhm Eingangswiderstand des linken Differenzverstärkertransistors liegt seine Basis auf 0V = Transistor gesperrt.
Man kann solche auf eine bestimmte Mindestspannung ausgelegte Schaltungen nicht ohne weiteres mit 30% VB betreiben.
O.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Onra am 24 Mai 2005 19:15 ]
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BID = 199334
derSiedler Gesprächig
  
Beiträge: 111 Wohnort: Bayern
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Hallo
Das stimmt, habe deswegen den Verstärker auch bei anderen höheren spannungen getestet, an seinem Verhalten ändert sich jedoch nichts!
Grüße
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BID = 200657
magisches_Auge Gesprächig
  
Beiträge: 165
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Hallo erstmal ,
ich kenne das von meinem 450Watt-Labornetzteil. Kommt oft vor, dass beim Einschalten alles wackelt . Ich finds aber fetzig. Da hört man wenigstens die Leistung und weis, dass das Ding tierisch abgeht .
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Windows ist die Lösung des Problems. Ich will das Problem wieder haben !!!
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