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BID = 264342
Matscher Gesprächig
  
Beiträge: 100
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Hallo hab mal eine Frage zum Thema Röhren ist es möglich Röhren parallel zu schalten um damit eine höhere Ausgangsleistung zu erzielen?
Hier ist ein Schaltbild mit einer EL 90 und im linken teil steht max 10W
Link
ist es möglich zum beispiel 2 oder 4 röhren zusammen zu schalten und damit dann eine ausgangsleistung von 20 oder 40 Watt zu erzeugen.
Wenn ja wäre es super wenn einer mal zeigen könnte wie es geht oder was man beachten muss. |
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BID = 264399
alpha-ranger Schreibmaschine
    
Beiträge: 1517 Wohnort: Harz / Heide
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Hallo,
was soll es werden ?
Röhren kann man paralellschalten, wenn ihre Kennlinien oder zumindest der Arbeitspunkt angeglichen werden.
Bei Deiner Schaltung erzeugt sich die Röhre die benötigte negative Gitterspannung selbst über den Kathodenwiderstand.
Bei Leistungsendstufen macht man das nicht so. Stattdessen wird eine separate negative Spannung erzeugt ( ca. -35 Volt bei einer EL34 ), und jede Röhre separat über ein Trimmpoti eingestellt. Das erfolgt über die Messung des Anodenstroms.
Gängige Schaltungen sind mit vier Stück EL34 o.Ä. im Gegentakt-Betrieb. Die Trafos bekommt man noch zu zivilen Preisen. Diese Schaltungen laufen aber mit 450 Volt Anodenspannung, das ist nichts für Anfänger !
mfG.
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Wie der alte Meister schon wußte: Der Fehler liegt meist zwischen Plus und Minus. :-)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, schließ ich Plus an Minus an. |
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BID = 264643
Matscher Gesprächig
  
Beiträge: 100
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Ich wollte eigentlich einen kleinen Verstärker bauen.
Nur da es einer für die Gitarre werden sollte nützt mir ja einer mit 4-5 Watt nicht wirklich so viel.
Klar da ist locker Zimmerlautstärke möglich, jedoch ist es nicht genug um gegen ein Schlagzeug anzukommen.
Darum dachte ich mir das man einfach ein paar Röhren zusammen Schaltet um die Ausgangsleistung zu steigern so auf etwa 40 Watt dachte ich so.
Die Röhren hat ich mir bei Pollin besorgt da gibt es eine kleine Auswahl zu günstigen Preisen.
Eine Pl84 kostet 3€ und hat 12W.
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BID = 264646
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Für größere Leistungen baust du besser Gegentaktendstufen.
Der Wirkungsgrad ist besser, die Verzerrungen niedriger und der Ausgangstrafo wird billiger.
40W für einen Röhrenverstärker ist aber nicht wenig.
Da du noch keine Erfahrung mit Röhrenverstärkern hast, würde ich dir empfehlen mit einer geringeren Leistung zu beginnen.
In die beabsichtigte Leistungsklasse könntest du z.B. mit einer Gegentaktendstufe mit zwei der russischen GU50, einem Nachbau der LS50 der deutschen Wehrmacht und sehr ähnlich der E130L, kommen.
Die GU50 ist derzeit ziemlich preiswert.
Das einzige Problem bei der GU50, die ja eigentlich eine Senderöhre ist, dürfte darin bestehen eine passende Fassung aufzutreiben.
Ich habe momentan nur die Daten der E130L, aber die ist bis auf die Heizung und den Sockel praktisch identisch.
Demnach schafft eine davon bei 250V Anodenspannung 11,5W im A-Betrieb (nicht empfohlen), während zwei im AB-Betrieb und noch bequem zu handhabenden 300V Anodenspannung immerhin 60W Ausgangsleistung liefern.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 264746
Matscher Gesprächig
  
Beiträge: 100
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So hab mal bei Google nach geguckt und eine super Bauanleitung gefunden Link
Finde es ist eine schöne und übersichtliche Schaltung leider hab ich keine Leistungsangabe gefunden. Wert mich aber mal daran versuchen.
Wo kann ich die dazu nötigen Röhren beziehen?
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BID = 264749
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Hier z.B. Link
Kannst ja auch mal selbst googeln.
Die bei verschiedenen Betriebsspannungen erzielbaren Ausgangsleistungen kannst du dem Datenblatt entnehmen:
Bis zu 120W bei 800V.
Der Betrieb mit vielleicht gut 300V ist aber deutlich einfacher und billiger.
Link
_________________
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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
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Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 264825
Gurney Gesprächig
   Beiträge: 193 Wohnort: Stuttgart
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N großes Sortiment hat auch
http://www.die-wuestens.de/
Schreib doch mal, wies so weitergeht, wollt mir um Weihnachten rum mal den Elektor-Kopfhörerverstärker mit Röhren bauen.
Gruß
Gurney
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BID = 264932
P.Wolf Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 62 Wohnort: Kösching
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Hallo,
also ich besitze zwei HF Verstärker mit je 6 parallel geschalteten Röhren , jeder macht 1.500 Watt output an 50 Ohm !
Nur so als Beispiel ...
Peter
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BID = 265273
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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Vermutlich mit PL 519?!
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BID = 265280
Mr.Ed Moderator
      
Beiträge: 36336 Wohnort: Recklinghausen
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Der Verstärker mit der GU50 ist aber kein Gitarrenverstärker sondern ein Hifi-Verstärker.
Bei Link gibt es komplette Bausätze für Gitarrenverstärker, komplett mit Chassis, Gehäuse, Lautsprecher usw. Das sind Nachbauten von klassischen Verstärkern.
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-=MR.ED=-
Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.
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BID = 265535
Matscher Gesprächig
  
Beiträge: 100
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Jo ich merke wenn man mal so durch das Netz stöbert findet man eine Menge an Schaltung und Berichten.
Dieser scheint mir besonders für´n Röhrenanfang zu sein.http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Mat_Janssen-Gitarren-Amp/50W-Git-Amp.htm
Hab nur 2 stellen wo ich nicht recht klar komm 1. Die Drossel im Netzteil soll die wirklich 6 H haben oder sind es mH? Kann man sie ersetzen durch Elkos?
Und die Z-Diode im Netzteil C36 hat keine Spannungsangabe.
Die Bausätze sind mir aber ehrlich gesagt zu Teuer weil 320€ -1160€ für eine so "primitive" Geschichte ist wo stark übertrieben und mehr was für Nobelleute.
Weil allen in allen ist es nur ein Verstärker.
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BID = 265536
Matscher Gesprächig
  
Beiträge: 100
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Jo ich merke wenn man mal so durch das Netz stöbert findet man eine Menge an Schaltung und Berichten.
Dieser scheint mir besonders für´n Röhrenanfang zu sein.http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Mat_Janssen-Gitarren-Amp/50W-Git-Amp.htm
Hab nur 2 stellen wo ich nicht recht klar komm 1. Die Drossel im Netzteil soll die wirklich 6 H haben oder sind es mH? Kann man sie ersetzen durch Elkos?
Und die Z-Diode im Netzteil C36 hat keine Spannungsangabe.
Die Bausätze sind mir aber ehrlich gesagt zu Teuer weil 320€ -1160€ für eine so "primitive" Geschichte ist wo stark übertrieben und mehr was für Nobelleute.
Weil allen in allen ist es nur ein Verstärker.
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BID = 265546
stephan84 Stammposter
   
Beiträge: 350
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Der meint wirklich 6H.
Zitat :
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Als Siebdrossel habe ich einen alten Transformator verwendet, von 66 x 55 x 28 mm. Darauf habe ich 2750 Windungen mit 0,3 mm Draht aufgebracht. |
Was der Netzteil-Zweig mit 20V+10V, nem C an der Wicklung und der Zenerdiode soll, blick ich auch nicht so recht.
Vielleicht kann das einer der Profis erklären?
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BID = 265665
P.Wolf Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 62 Wohnort: Kösching
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Hallo Otifanny,
nein, da sind 6 Stück 4CX250B im Parallelbetrieb verbaut. Ist eine militärische Funkanlage, die ich im Amateurfunk betreibe.
Hersteller Zellweger / Uster
Gruß
Peter / DF2CN
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BID = 265682
Onra Schreibmaschine
    
Beiträge: 2520
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Hallo,
C36 ist eine Z-Diode mit 36V Zenerspannung und 5% Toleranz. Der genaue Typ ist nicht spezifiziert, also reicht eine 400 - 500mW Ausführung aus.
Die ca. 36V sind die negative Gittervorspannung (G1) der beiden EL34.
@DF2CN:
Da laufen die Röhren aber im Schongang. Wenn man die 4CX250 richtig fordert, bringt eine bis zu 750W auf 2m.
O.
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