MiniSensor

Im Unterforum Projekte im Selbstbau - Beschreibung: Selbstbau von Elektronik und Elektro

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Autor
MiniSensor

    







BID = 385579

gzoeppel

Neu hier



Beiträge: 30
Wohnort: 09509 Pockau
 

  


Hallo, Fans,
vielleicht kann mir einer bei folgendem Problem helfen?
Ich baue gerade für die Augenchirurgie ein Trainingsmodell, bei dem die Chirurgen in eine Halbschale aus Silikon (r =12mm) eine Kanüle einführen, welche ca. 1mm dick ist. Die Schale ist mit Wasser gefüllt. Das Problem ist nun, dass ich irgendwie mit einem Sensor detektieren muss, wenn die Kanüle den Boden berührt (=Augenhintergrund). Die Berührung erfolgt mit sehr geringem Druck (es soll simuliert werden, die Berührung des Augenhintergrundes zu vermeiden - wenn das doch erfolgt, soll über den Sensor ein optisches und akustisches Signal ausgelöst werden). Hat jemand eine Idee, welcher Sensor da geeignet wäre und wie ich in das Silikon einen derart empfindlichen Sensor einbauen (eingiessen?) kann, dass er mir die punktförmige Berührung detektiert ? Die Berührung erfolgt etwa im Bereich der tiefsten Stelle.
Danke im voraus !

BID = 385621

perl

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Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  

Hast du Lichtleitfasern in der Kanüle ?


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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



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Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 385627

gzoeppel

Neu hier



Beiträge: 30
Wohnort: 09509 Pockau

Leider passen da keine Lichtleitfasern mehr rein. Da ist schon ein Minimagnet drin (d = 0,5mm), über dessen Magnetfeld mittels magnetresistiver Sensoren der Abstand zu eben diesen Sensoren gemessen wird. Um nun den Nullpunkt zu setzen, soll die Berührung des Augenhintergrundes als Referenz dienen. Die Primitivlösung war bisher eine in das Silikon eingegossene Edelstahlkuppe, deren Berührung mit der geerdeten Kanüle den Kontakt auslöste. Nun besteht die Forderung seitens der Chirurgen, den sichtbaren Edelstahlkopf durch etwas Unsichtbares zu ersetzen, also etwas im Silikon Eingebettetes,
da man ja im Realitätsfall im Auge auch keinen Sensor sieht und das Training so realistisch wie möglich sein soll.
Irgend eine Idee?

BID = 385636

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Nun eine Idee war, mit einer kleinen Projektionsoptik (z.B. angeschrägte Lichtaustrittsöffnung) zwei Lichtleitfasern, es können auch LEDs sein, auf den Augenhintergrund abzubilden.
Das hätte den Vorteil, daß der Operateur visuell den Abstand zum "Touchdown" abschätzen kann. Beim richtigen Abstand würden die Lichtflecken überlappen und man könnte die Berührung völlig vermeiden. Den Magnet braucht man dann auch nicht.

Mit einem ähnlichen Triangulationsverfahren (zwei unter dem Flugzeug angebrachte Scheinwerfer) haben die Briten bekanntlich die richtige Abwurfhöhe für die Rollbomben bestimmt, die sie im Krieg gegen die deutschen Talsperren eingesetzt haben http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Chastise .


P.S.:
Wie groß wäre denn der optimale Abstand ?

2.P.S.:

Zitat :
besteht die Forderung seitens der Chirurgen, den sichtbaren Edelstahlkopf durch etwas Unsichtbares zu ersetzen, also etwas im Silikon Eingebettetes
Wie wärs mit leitfähigen Kunststoff, z.B. dem graphithaltigen Leitgummi wie er z.B. für Tastataturen eingesetzt wird.




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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 14 Nov 2006 14:19 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 14 Nov 2006 14:25 ]

BID = 385656

gzoeppel

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Beiträge: 30
Wohnort: 09509 Pockau

Danke erstmal für Deine Ideen, muss ich erst nochmal überschlafen.
zu PS1 :
Optimaler Abstand : Soll ja gerade erst durch das Verfahren ermittelt werden. Dient als Vorstufe zu den später mit der Kanüle applizierten radioaktiven Miniquellen, die den Augenhintergrund bestrahlen und dadurch u.a. die Makuladegeneration aufhalten sollen - da läuft eine Studie, deswegen das Projekt.
zu PS2 :
Sensormaterial Leitgummi - geht nicht- zu hochohmig. Da ist ja Wasser in der Silikonschale, der Kontakt wird da schon hergestellt, wenn die Kanüle ins Wasser taucht. Selbst destilliertes Wasser - fast ionenfrei - reicht schon zum Auslösen.
Weitere Ideen - bin für jede Anregung dankbar !

BID = 385666

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg

Das mit dem Leitgummi könnte vielleicht trotzdem klappen.

Wenn die Nadel in die Flüssigkeit eintaucht müsste der Leitwert kontinuierlich ansteigen, je weiter sie eingetaucht ist. Berührt die Spitze das Leitgummi, müsste der Leitwert einen Sprung machen. Das sollte eigentlich auswertbar sein. Ist die Auswertung intelligent genug, dürfte es sogar egal sein wenn sich die Leitfähigkeit des Wassers allmälig verändert.

Gruß,
Ltof

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am 14 Nov 2006 16:29 ]

BID = 385725

Tim Taylor

Schriftsteller



Beiträge: 611
Wohnort: Seefeld / Hechendorf

Wie wär es denn mit Graphitstiften aus den "Feinminendruckbleistiften" als Gegenpol zur Sonde. Die gibt es ab 0,3mm Durchmesser und haben einen ziemlich geringen Ohmschen Widerstand, welcher sich deutlich vom Widerstand des Wassers unterscheidet und sich so auch leicht detektieren lassen müsste (besser als Leitgummi, glaube ich).
Leider (oder Gottseidank) habe ich noch nie das das Innere eines Auges ergründen müssen. So weiss ich nicht, ob anstelle des glänzenden Pin einer Edelstahlkuppel der matte aber fast schwarze Graphitpunkt im Augenhintergrund von den Operateuren als nachteilig empfunden wird.


BID = 385944

gzoeppel

Neu hier



Beiträge: 30
Wohnort: 09509 Pockau

Möchte den Thread jetzt schliessen, danke allen, die geholfen haben. Die Lösung sind FSR. Die werden ins Silikon eingebettet und ändern ihren R bei geringster Berührung, da sich der Druck
durchs Silikonverformen ausbreitet.
Danke und Tschüss.

BID = 385960

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Vielleicht.

FSR, Watt is een Dampfmaschihn ? http://www.windsynth.org/iwsa_labs/.....shtml


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