MIDI-Kabel selber bauen (Gameport -> DIN-Stecker); reicht die einfache Variante?

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MIDI-Kabel selber bauen (Gameport -> DIN-Stecker); reicht die einfache Variante?
Suche nach: kabel (27260) stecker (21897)

    







BID = 420449

steboes

Gesprächig



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Hi,

habe vor für meinen Nachbar besagtes Adapterkabel zu bauen da bei dessen Korg M1 sämtliche Presets weg sind. Da sämtliche Versuche gescheitert sind die aus dem Internet heruntergerladenen Daten auf einen alten Atari mit eingebauten DIN-Buchsen zu transferieren und ein modernes Interface für den USB-Port am PC aber beim Händler im Nachbarort 35€ kostet, liegt der Gedanke nahe, einfach das folgende Kabel zu bauen

http://www.kabelmax.de/faqkabel.html#midi

und zwischen Soundkarte und Synthesizer zu stöpseln.
Nun gibts ja allerdings auch die heavy Variante, wo alles brav galvanisch getrennt wird:

http://www2.produktinfo.conrad.com/.....r.pdf

Meine Frage an euch:

Muss die ganze Elektronik wirklich sein? Das Zeug macht wieder den Einsatz eines Gehäuses erforderlich, bei Variante 1 langts ja wenn ich vom Sub-D-Stecker mit 2 Kabeln auf 2 MIDI-Stecker geh. Hat einer von euch sowas schonmal gebaut und weiß obs einen Unterschied macht? Ich mein Sicherheit geht natürlich vor und billiger als 35€ wirds allemal aber die Frage ist eben brauchts das wirklich? Bitte keine tollen Antworten à la "Lohnt sich das Risiko denn den Synthesizer abzuschießen?" oder "Kauf doch gleich ein fertiges für den Gameport, die sind ja nicht soooooo teuer..." sondern informative Sachen, am Besten Erfahrungsberichte.

Tausend Dank schonmal im Voraus
steboes

[ Diese Nachricht wurde geändert von: steboes am  7 Apr 2007 20:32 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: steboes am  7 Apr 2007 20:33 ]

BID = 420920

jokrautwurst

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Beiträge: 422
Wohnort: Rödelsee

Sers erstmal; hoffe der fred is noch nicht veraltet....

Also bei Midi is eine Galvanische trennung vorgeschrieben weil Midi eben bühnentauglich sein muss, audiogeräte verbunden werden sollen und man masseschleifen bei sowas gar nicht gebrauchen kann.

Der MIDI-Sender(TX)muss einen Strom über die Midi-Leitung schicken(2 Drähte reichen!). meist is der eine Draht der leitung mit +5V verbunden und der andere ein open-collector mit 470 Ohm dran.

Der MIDI-Empfänger(RX) besteht aus nem optokoppler, dessen interne LED vom TX an und ausgeschaltet wird.

Auf der RX-Seite des PC würd ich schon ne galvanische Trennung vorsehen; die lässt sich doch auch leicht mit im Stecker unterbringen.
Edit: Im PC is die nämlich NICHT mit eingebaut(!!!).

Ob der TX eures Synths wirklich so gebaut is wie ich oben vermutet hab, weiß ich nicht. so könnte man sich ganz üble kurzschlusse o.Ä. einhandeln die für den Synth und den PC nicht so bekömmlich sind

Ein IC für die optische Trennung wär des PC900:
http://pdf1.alldatasheet.co.kr/data......html

Also die gaanz Einfache Variante reicht leider _nicht_.
salü





[ Diese Nachricht wurde geändert von: jokrautwurst am  9 Apr 2007 16:57 ]

BID = 420944

steboes

Gesprächig



Beiträge: 103
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Aha schade...jo aber dann will ich natürlich kein Risiko eingehen...hab da mal ne Frage zum Schaltplan vom großen C:

Also die Eingangsstufe geht ja denk ich mal so in Ordnung. Aber seh ich das richtig dass beim Ausgangstreiber versehentlich die Nummern 5 und 8 vertauscht wurden? 5 iss doch +5V und 8 iss Masse, oder? Und wenn ich nur einen Ausgang will, wie viel von der Schaltung kann ich dann weglassen? Ich denk mal die beiden "IC2's" wo OUT2 und OUT3 dranhängen sind überflüssig, aber wofür genau iss eigentlich der IC2 links da? Hat der überhaupt irgend ne Funktion?

Gruß steboes


PS: Nee, der Thread iss noch nicht veraltet. Bis Mittwoch Abend nehm ich noch Antworten, Donnerstag komm ich dann wahrscheinlich in ein Elektronikgeschäft.

PPS: Verdammt, ich glaub mein Hirn iss heut nicht mit aufgestanden. Das soll wohl alles der SELBE IC sein, richtig? D.h. ich muss von 2 auf 3 brücken, oder?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: steboes am  9 Apr 2007 19:42 ]

BID = 420973

cgm

Gesprächig

Beiträge: 175


Zitat :
Also bei Midi is eine Galvanische trennung vorgeschrieben weil Midi eben bühnentauglich sein muss, audiogeräte verbunden werden sollen und man masseschleifen bei sowas gar nicht gebrauchen kann.


ob das jetzt vorgeschrieben ist weis ich nicht.
will mich da jetzt auch nicht einmischen, aber mir kommt das komisch vor weil Midi ja digital ist und da ja Masseschleifen nicht vorkommen oder egal sind...

_________________

BID = 421033

jokrautwurst

Stammposter



Beiträge: 422
Wohnort: Rödelsee

Guten Abend
@cgm: Stell dir vor du bist Keyboarder einer Band.
hinter dir summt das Dimmerrack. Du hast 3 externe Synthesizer an dein Keyboard angeschlossen; die werden an ein Keyboard-Submischpult angeschlossen(analoge Audio Signale). Und hängen alle am selben Midi Strang(Thru). Wären jetz _alle_ Massen verbunden(was zum Glück nicht so ist)hättest du schon n dickes Brummproblem, weil die Dimmer hinter dir und die Scheinwerfer über dir einstreuen.

@steboes: Ich dachte an eine geschrumpfte C*-ähnliche Lösung. Der Ausgang ist halt nicht mehr gepuffert sollte aber wenig stören.
weil ich Paint so mag hab ich mich gleich mal ausgetobt....siehe Bild das IC und den restlichen Klimbim drumherum passt doch in den stecker weil du gehäuse nicht so magst. Ich auch nicht-nicht noch so ein Kasten hinterm PC..




Edit: Pin 2 des MIDI-out(im Bild links) noch mit der Kabelabschirmung verbinden bzw. mit der PC-Masse.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: jokrautwurst am  9 Apr 2007 23:56 ]

BID = 421215

steboes

Gesprächig



Beiträge: 103
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Ah danke für den Plan, also wenns den Optokoppler überhaupt in dem Laden gibt wo ich einkauf dann nehm ich den mit, sonst lass ich halt den MIDI-IN ganz weg. Zum Überspielen der Sounds auf den Synthesizer langt ja OUT auch.


Gruß steboes

BID = 422083

steboes

Gesprächig



Beiträge: 103
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So hab das Zeug nun besorgt, leider gabs keinen PC900.
Hab dann einfach mal den PC817 mitgenommen. Nen CNY17 gabs zwar, da ich aber gelesen hab dass der nicht immer funktionieren soll und auch teurer war hab ich dann eben den PC817 genommen. Geht der auch? Hab grad ein Bisschen gegoogelt und erfahren, dass der für manche Sachen zu "langsam" sein soll. Stimmt das? Soll ich die Ausgangsstufe dann ganz ohne galvanische Trennung bauen oder ganz weglassen? Würde es reichen wenn ich den 1k-Widerstand der mir in dem Fall ja übrig bleibt dann einfach zwischen Pin 5 am DIN-Stecker und Pin 15 am Sub-D-Stecker löte?


Gruß steboes

[ Diese Nachricht wurde geändert von: steboes am 14 Apr 2007 15:48 ]

BID = 422084

HeinzVogel

Schreibmaschine

Beiträge: 1580
Wohnort: Welt

Achtung! Wenn du ein Midi Kabel hast ist der mit OUT bezeichnete Stecker immer der Ausgang vom PC muss also mit "IN" am Board verbunden werden.
Andersrum genauso.

Mein MIDI-Kabel hat meines wissens keine Elektronik drin.

_________________
Nein, Frau Bundeskanzlerin. Dezidiert Nein.

BID = 422088

steboes

Gesprächig



Beiträge: 103
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Jup das iss klar das hab ich in der KabelFAQ schon gelesen. Werde das Ding dann einfach mal ohne den Optokoppler bauen. Da ja nur die Presets zurückgespielt werden sollen wird die andere Übertragungsrichtung wahrscheinlich eh nie zum Einsatz kommen. Habe mittlerweile ein Datenblatt gefunden, PC900 gegen PC817 iss wie ein Ferrari gegen ne Schildkröte. Also hau ich einfach noch den 1k-Widerstand da rein und der Optokoppler kommt zur Sammlung. Wer weiß, vielleicht braucht man den ja mal noch für was. Also ich bedank mich für die Hilfe und lass das Thema mal noch offen falls noch irgend ne wichtige Antwort kommt.

Gruß steboes


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