Im Philips-Datenblatt stand, daß bei Strömen um 1mA damit nicht wirklich gerechnet werden muß.
Nur darum habe ich überhaupt den Wahnsinn begangen und einen 11:1 Teiler aufgebaut.
Sonst wäre ich schön bei 2:1 geblieben, mit einem fast fünf mal so großen Signal.
Ich habe allerdings vor, den Fühler direkt im Abluftstrom vom Prozessorlüfter zu positionieren. Dann ist er immer von einem Lüftchen umweht, und kriegt auch schnellstens mit, wenn was nicht stimmt.
Dazu kommt, daß auch im Rest vom Gehäuse nicht wirklich Windstille herrschen wird: Die drei Schranklüfter sind in Reihe geschaltet, nur der mittlere wird stillgelegt. Einer saugt die Warmluft ab, einer fächelt Frischluft zu. Beide durch schallgedämmte Rohre hindurch. Und einer sitzt im Rechner an den Frontlöchern, um dem Netzteillüfter die Arbeit ein wenig abzunehmen.
Nur den Frontlüfter im Rechner werde ich abschalten, da dieser den besten Resonanzboden hat und hinter dem dünnsten Holz meines Schranks sitzt und somit trotz aller Dämmung zu hören ist.
Ich hätte den ja gar nicht eingebaut, aber mein Rechner hat sich in diesem Rekordsommer beschwert und gesagt, daß die Innentemperatur über 52° gestiegen ist - und dann Sommerferien gemacht.
Als ich das gebaut habe, im Frühling bei 18° draußen, da war das kein Thema: Die Temperatur war stabil bei 46°. Ich hab ihn ja tagelang unter Last getestet (drinnen), aber mit dem Sommer habe ich nicht gerechnet.
Jetzt ist wieder Winter, jetzt kann er aus.
Ich schweife ab. :D
Also: Der Fühler wird im Luftstrom vom Prozessorkühler hängen.
Die Zuleitungen zum Fühler habe ich im Gesamtwiderstand schon mit drin, die habe ich mit gemessen.
Und zur Not ist der Fühler über das Poti Rtrim sehr gut einstellbar. Schließlich entsprechen 8Ohm an diesem Poti auch 1° in der Steuerung.
Danke für eure Hilfe! Ich war schon kurz davor, die 3-OP-Variante zu bauen.
Muß der OP mit einem 100nF-Kondensator gepuffert werden?