Lötstation im Selbstbau

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Autor
Lötstation im Selbstbau
Suche nach: lötstation (620)

    







BID = 925722

Scenz

Gerade angekommen


Beiträge: 6
 

  


Guten Tag,

ich bin neu hier im Forum und habe auch schon gleich ein anliegen :).

Ich plane momentan selber eine digital geregelte Lötstation zu bauen, die
über ein 24V Netzteil (Laptop Netzteil mit 3A) versorgt wird, da ich es mir nicht zutraue mit einem Trafo und 230V zu hantieren. Zu beginn ist gesagt, dass ich kompletter Anfänger bin was Elektronik im Allgemeinen betrifft, jedoch bin ich extrem lernfähig und bereit meine mir fehlenden Kenntnisse aufzuarbeiten. Nun zum Projekt :

Nachdem ich mal sinnlos bei Youtube folgendes Video gesehen hatte kam mir
die Lust selber eine Lötstation zu bauen, da ich Technik interessiert bin
und relativ gerne bastle und eine Herausforderung gesucht habe.

Video:
https://www.youtube.com/watch?v=Zlpk5Lm5Aes

(Ich hoffe es ist erlaubt Videos zu posten, falls nicht bitte entfernen)

Auf der Homepage der Person die das Video eingestellt hat ist der Schaltplan und der Code für diese Lötstation zu finden. ( Leider ist die Seite auf koreanisch, jedoch lies sich mit Hilfe des Google Translators die Stelle mit dem Schaltplan und den Code ausfindig machen).

Homepage:
http://www.itstyle.kr/10635

Nachdem ich mich dann in den Schaltplan eingelesen hatte, habe ich eine Liste mit den benötigten Teilen erstellt. (Befindet sich im Anhang. Habe dort auch die Reichelt und ebay Links zu den Komponenten eingefügt, um sicherzugehen das auch die gleichen Teile gemeint sind.)
Der an dieser Lötstation verwendete Lötkolben ist ein HAKKO 907.

Bei dieser Auflistung habe ich alle Teile die für den Wechselstrom zuständig waren nicht miteinbezogen, da ich wie schon erwähnt nur ein Netzteil verwenden möchte, das mir Gleichspannung von 24V liefert und einen maximalen Strom von 3A ausgibt. Ich hoffe, dass sich jemand mir annimmt und mich bei diesen Versuch unterstützt :. Zunächst würde ich mir wünschen das sich jemand vielleicht meine Teileliste ansieht und diese mit dem Schaltplan vergleicht, da ich mir bei einigen Benennungen der Widerstände oder Kondensatoren schwer getan habe und nicht weiß ob ich bei allen die richtige größe gewählt zu haben.

Desweitern bin ich mir im klaren das eine Lötstation selber zu bauen teurer sein kann als einfach eine fertige zu kaufen, jedoch geht es mir in diesem Fall nicht ums Geld sondern um die Herausfordeung und das Gefühl nach getaner etwas erreicht zu haben

Ich hoffe mal das war genug Text und freue auf Antworten.

PS.: Ich weiß nicht ob ich den Schaltplan bzw. die Änderungen die ich geplant habe ich posten darf. Ich würde deswegen auch gerne um Rückmeldung bitten. Deswegen hab ich die Seite auf der der Schaltplan ersichtlich ist verlinkt.

Mit freundlichen Grüßen

Scenz


BID = 925730

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12672
Wohnort: Cottbus

 

  


Offtopic :
Klassisches Henne-Ei-Problem, eine Lötstation ohne Lötstation zu bauen


Davon abgesehen ein nettes Projekt

Die Bezeichnung der Widerstände wird der vierstellige SMD-Code: http://elektroniktutor.de/bauteilkunde/smd_code.html sein.



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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 925748

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5232

Hab es nur überflogen, aber du hast den falschen LM 2575 genommen. (Benötigt wird die 5V Version, du hast aber die einstellbare Version bei Reichelt ausgewählt.)
Ich würde aber einfach einen LM7805 nehmen (http://www.reichelt.de/ICs-A-A-/-A-.....23443) und die Spule auch weglassen. (Oder einen 7812 und 7805 in "Reihe" wenn man auf nummer "sicher" gehen will.) Verstehe nicht, warum man für einen µC und paar LED-Anzeigen einen Schaltregler nimmt. Vor allem da auch noch Analogelektronik eingesetzt wird.

Wenn du wirklich neu in Elektronik bist, würde ich evt. mit einem etwas kleineren Projekt anfangen. Zum Beispiel einen Bausatz mit einem LM317 zusammenlöten und in ein Gehäuse packen. Sowas kann man immer mal gebrauchen, einen 0815-Lötkolben brauchst du ja eh erstmal.

Ansonsten weiß ich nicht ob du es erwähnt hast, der ATMega8 muss aber programmiert werden. Dafür braucht man einen Programmieradapter bzw. muss einen selber basteln. (Wenn man Schüler/Student/... ist bekommt man den Atmel AVRISP mkII z.B. etwas günstiger. Sehe gerade, hast einen USB-Programmer von eBay ausgewählt.
Edith: Ich würde aber mehr als einen ATMega bestellen. Die kosten nicht so viel und sind schnell mal "falsch" programmiert.

Schaut nach einem interessanten Projekt aus, könnte halt zu groß für einen Anfänger sein. Umfasst Leistungselektronik, µC, Programmierung, Schaltregler und Analogelektronik in einem Projekt.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: BlackLight am  9 Mai 2014 22:47 ]

BID = 925758

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Video: https://www.youtube.com/watch?v=Zlpk5Lm5Aes
Das ist Mumpitz!
So reagiert kein echtes Löteisen.
Besonders die Abkühlung ist sehenswert.
Bestimmt kann man mit dem Ding auch Speiseeis machen, wenn man nur den Vorgabewert entsprechend eingibt.
Lichtorgeln, die irgendwelche Zahlen anzeigen, kann man jedenfalls wesentlich einfacher bauen.

Ich rate dir davon ab.

BID = 925783

IceWeasel

Moderator

Beiträge: 2347


Offtopic :

Zitat :
So reagiert kein echtes Löteisen.
Besonders die Abkühlung ist sehenswert.


Man beachte den schnellen Vorlauf.



_________________
Wenn's kracht und zischt, war das nüscht!

Ich bin kein Berufsgutmensch - ich bin nur zivilisiert und weiß, mich zu benehmen.

BID = 925788

dirk-cebu

Gesprächig



Beiträge: 118
Wohnort: Cebu

Abgesehen von der überflüssigen und nervigen Musik in dem YouTube-Video meine ich, die Bedienung ist umständlich und kann man nur als Spielerei bezeichnen. Meine Weller hat nur ein Poti mit einer Temperaturskala (und eine LED), das kann ich zügig und fast blind einstellen.

BID = 925809

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13751
Wohnort: 37081 Göttingen

Ich habe vor vielen Jahren mal eine Lötstation selbst gebaut (siehe Bild).
In dem Gehäuse war noch so viel Platz, daß ich auch noch eine Elektronik für eine kleine Platinenbohrmaschine einbauen konnte. Mit der gleichen Rgelung (umschaltbar) habe ich auch noch die Vakuukpumpe geregelt (gestellt ).
Außerdem ist auch noch ein Temperaturmeßgerät mit einem Fühler integriert.
Ich weiß nicht, ob es Hansa noch gibt, geschweige denn, ob die noch solche Bausätze verkaufen.

Gruß
Peter




BID = 925867

Scenz

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Schon mal ein großes Danke für die ganzen Rückmeldungen :).

@ BlackLight

Wie wäre den der Vorschlag mit dem LM7805 bzw. mit dem LM7812 u. dem LM7805 in Reihe zu realisieren bzw. wie sieht der Schaltplan dann aus?

Ich habe mal eine kleine Schaltung gemacht in der ich die beiden Spannungsregler benutzt habe, jedoch weiß ich nicht ob ich hier noch die
Diode D2 (1N5819), die zwischen dem LM2575 und der Spule war, benötige.

@ Otiffany

So ein Bausatz wäre ja auch nicht schlecht :D. Diesen hab ich jedoch leider nicht mehr gefunden und die restlichen Bausätze bspw. ELV werden ja nicht gerade gelobt. Deswegen versuch ich mich mal an meinem eigenen Bausatz :).



BID = 925887

Offroad GTI

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Beiträge: 12672
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Wie wäre den der Vorschlag mit dem LM7805 bzw. mit dem LM7812 u. dem LM7805 in Reihe zu realisieren
Überhaupt nicht, da unnötig.

Davon abgesehen stimmt deine prinzipiell so.

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BID = 925900

Deneriel

Schriftsteller



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@perl: Ich tu mich ja schwer damit dir zu wiedersprechen, aber das Reaktionsverhalten halte ich für durchaus plausibel. Ordentlich Leistung zum Heizen und geringe Masse der Lötspitze bekommen das schon hin.
Klar, die altebekannten und bewährten kleinen Ersa- und Weller-Stationen a la MS-6000 wie sie hier bei 98% der Hobbylöter stehen, sind wesentlich langsamer.
Gerade deswegen war der Wechsel auf eine kleine JBC für mich vor einem Jahr auch ein dickes Aha-Erlebnis. Da gewöhnt man sich Aktionen wie "ich stecke die kalte Lötspitze anderer Form eben von Hand auf" ganz schnell ab.

Die Leute stehen heute nunmal auf digitale Bedienung. "Digital ist besser weil digital" - 30 Jahre derartiges Marketing gehen nicht spurlos an den Leuten vorbei. Selbstverständlich kann man eine Temperaturregelung auch ohne die Digitalanzeige und Einstellung per Taster machen. Ein Poti und eine halbwegs kalibrierte Skala drumherum - fertig. Aber wenn der µC eh schon an Bord ist spart man sich damit das Skalenproblem und die weitere A/D-Wandlung.

BID = 926027

Scenz

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Ich habe noch eine Frage zum Netzteil. Ich habe jetzt nach passenden Netzteilen gesucht, aber nichts so wirklich passendes gefunden, da ich lieber ein Markennetzteil von HP, IBM bzw. Lenovo oder DELL haben möchte. Diese Netzteile liefern mit 90W bei 19V bzw. 20V um die 4,74A bzw. 4,5A.
Jetzt wollte ich wissen, welche Auswirkung die andere Spannung hat bzw. ob sie sich überhaupt auswirkt. Ich vermute mal, dass sich die Aufheizzeit des Kolbens erhöht. Im Schaltplan ist ja angegeben, dass Netzteile mit einer Spannung 14,4V bis 33,0V bei 5A verwendet werden können (weiß nicht ob die 5A auch für die 33,0V gelten). Als Netzteil hatte ich nun dieses im Blick:

http://www.ebay.de/itm/Orginal-Leno.....114d7

Ich weiß jedoch noch nicht welche Buchse passend dazu ist.

BID = 926034

Offroad GTI

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Beiträge: 12672
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Zitat :
weiß nicht ob die 5A auch für die 33,0V gelten
5A ist der Strom, den es (etwa) minimal liefern können sollte. Du kannst auch ein 100A Netzteil einbauen. Der Strom wird schließlich von der Last bestimmt, und wenn die nur 4A aufnimmt, liefert das Netzteil auch nur 4A (alles andere ist schlicht unmöglich).




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BID = 926039

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Jetzt wollte ich wissen, welche Auswirkung die andere Spannung hat bzw. ob sie sich überhaupt auswirkt.
Die Leistungsaufnahme des Heizers ist proportional zum Quadrat der Spannung.
30% Unterspannung halbieren die Leistung, und 40% Überspannung verdoppeln sie.

BID = 926121

Deneriel

Schriftsteller



Beiträge: 981
Wohnort: Westmünsterland
ICQ Status  

Und als Ergänzung nochmal die Formelei dazu zum selbst (nach)rechnen und verstehen:

Leistung bei Gleichstrom:
P = U * I (Leistung = Spannung * Strom)

Der alte Ohm hat mal festgestellt, dass Spannung, Widerstand und Strom voneinander abhängig sind. Siehe auch Wikipedia.
Dadurch gilt:
I = U / R (Strom = Spannung / Widerstand)
Ein (ohmscher) Verbraucher in einem Stromkreis bestimmt daher in Abhängigkeit der Spannung die an ihm anliegt, welcher Strom fließen kann. Die Stromversorgung muss das halt schaffen - kann sie mehr liefern wird das nicht genutzt. Kann Sie den Strom nicht liefern bricht die Spannung zusammen bis sich ein Gleichgewicht eingestellt hat. Oder bis ein Bauteil kaputt geht, z.B. weil der Widerstand von einem Schraubenschlüssel auf der Autobatterie zu gering ist als dass sich ein Gleichgewicht einstellen könnte.
Die Leistung wird im Verbraucher in irgendetwas umgesetzt. Bei einem Motor in Bewegung, bei einem Widerstand in Wärme. Ob die unerwünschtes Nebenprodukt ist, oder genutzt wird, hängt von der Anwendung ab: In der elektronsichen Schaltung nerft sie meistens nur, bei Lötkolben, Glühbirne und Bügeleisen ist der Effekt gewünscht.

Da das Heizelement eben auch nur ein Widerstand ist, der Strom in Wärme verwandelt, kann man die Formel zusammenfassen:
P = U^2 / R


Wenn man die Formel für elektrische Leistung und das URI-Dreieck im Hinterkopf hat, kann man sich das jederzeit herleiten. Aber Vorsicht: "Is' mit denken und so..."

BID = 926122

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12672
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Aber Vorsicht: "Is' mit denken und so...
Nicht, wenn man mit Maßeinheiten denkt.

Bsp: U=12V, R=12Ω
Ohne zu rechnen sieht man, dass dort 12W umgesetzt werden.

Rechnet man nun aber P=U2R und wundert sich noch nicht, dass in dem Widerstand 1,728kW umgesetzt werden, sollte man spätestens bei der Einheit V3A-1 stutzig werden.




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