Hi!
Ich habe hier ein defektes Labornetzgerät.
Eigentlich habe ich schon eins, aber das reicht in den seltensten Fällen, außerdem steckt es in einem schnuckelig kleinen Gehäuse (etwas größer als ne Tüte Milch).
Ich habe mal die Innenbeschaltung in LTspice nachgebaut und dabei festgestellt, dass ein großer Teil der Schaltung sich wesentlich einfacher aufbauen lässt (etliche Widerstände und Transistoren zur Erzeugung der einstellbaren Referenzspannung) und etwas umgebastelt.
Hinzu kam ein Operationsverstärker, der den Spannungsabfall an R1...R4 kompensiert und für die Regelung sorgt.
Die Referenzspannung wird von einem TL431 kommen.
Jetzt bin ich mir nur nicht sicher, ob ich da einen LM741 oder einen LM393 einsetzen soll, also ob ein Komparator reicht oder ob es ein OV sein muss.
Eine Einstellung des Verstärkungsfaktors ist ja nicht vorhanden
R3 und R4 wurden als Shunt eingesetzt und so will ich das auch wieder aufbauen.
Da wird wohl ein OV fällig?!
Muss ich also einen Komparator für die Spannungsregelung verwenden?
Oder kann ich einfach direkt einen LM324 einbauen, mit dem ich dann sämtliche "Rechnungen" erschlagen kann?
R7, R8, Q8 und V2 sind zur Ermittlung der Regelungsqualität und Prüfung der Strombegrenzung in der Simulation gedacht.
Hinter R9 kommt noch ein Transistor, der die Sollspannung bei Überstrom auf 0V zieht.
Das habe ich mal der Übersichtlichkeit wegen rausgenommen, ist auch noch nicht so wichtig
Die Endstufe des Netzgeräts scheint okay zu sein:
Die Ausgangsspannung liegt bei etwa 2V, die Spannung an Q4 liegt geringfügig höher, das sieht in der Simulation aber genau so aus.
Daher spiele ich mit dem Gedanken, die Elektronik davor herauszuwerfen, bis nur noch der dargestellte Teil übrig ist, sollte sich dieser meinen Reparaturversuchen widersetzen.
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