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Autor
Labornetzgerät
Suche nach: labornetzgerät (223)

    







BID = 197922

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg
 

  



Ich dachte Du wolltest das alles selbst entwickeln?!

Wenn ich Dir jetzt alle Details vorkaue und dann noch alle Hasen und Öken nenne, über die man bei der Dimensionierung einer solchen Schaltung stolpert, kannste auch gleich eine vorhandene Schaltung abkupfern. Zumindest Details davon. Und ich spare Zeit dabei.

Eine einstellbare Strombegrenzung macht man so: es wird der Spannungsabfall über einen Shunt gemessen und mit einem voreingestellten Wert verglichen. Das dumme daran ist, dass der Spannungsabfall für die Strommessung wiederum die Spannungsregelung beeinflußt.

Vielleicht schaust Du Dir doch nochmal genau die andere Schaltung an und überlegst Dir, wie Du das in Deinen Ansatz einbringst.

Gruß,
Ltof

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 198131

thomas_at

Gelegenheitsposter



Beiträge: 80
Wohnort: Mattighofen Oberösterreich

 

  


Itof schrieb:


Zitat :
Eine einstellbare Strombegrenzung macht man so: es wird der Spannungsabfall über einen Shunt gemessen und mit einem voreingestellten Wert verglichen. Das dumme daran ist, dass der Spannungsabfall für die Strommessung wiederum die Spannungsregelung beeinflußt.





Nicht, wenn man die Strom/Spannungsregelung so aufbaut, dass
ein erhöhter Ausgangsstrom die Ausgangsspannung beeinflußt.

Ich muss mal schauen, ob der Schaltplan meines Netzteiles noch scanbar ist, ansonsten erstelle ich eine kleine Funktionsskizze.

Thomas

BID = 199993

download20

Gesprächig

Beiträge: 192


Kann mir jemand die Schaltung erklären.Das Netzgerät soll laut schaltplan eine regelbare Ausgangsspannung von 0-30V und 0-3 Ampere haben.Da die Leistungstransitoren die Spannung ausgeben die an der Basis anliegen,sie aber von der Konstantstromquelle nur max ca.5,6V bekommen.
Die zwei OP´s entziehen ja nur den Basisstrom.Ich versteh das irgendwie nicht.



BID = 200001

Onra

Schreibmaschine



Beiträge: 2520


Hallo,
hier wird mit einer Hilfsspannungsversorgung von +-15V gearbeitet. Deren Masse ist mit der positiven Ausgangsklemme des Netzteils verbunden. Der maximale Basisstrom des TIP142 wird durch die Konstantstromquelle mit T1 geliefert. Die OpAmp vergleichen die Sollwerte für Spannung und Strom mit den Istwerten und entziehen dem TIP Basisstrom bis die Werte übereinstimmen. Die Dioden entkoppeln Spannungs- und Stromregler gegeneinander.
Das Schaltbild ist zugegeben sehr verwirrend gezeichnet.

O.

BID = 200012

download20

Gesprächig

Beiträge: 192


Wenn man jetzt z.B die 2 Dioden wo der Basis den Strom entziehen wegnehmen würde und nur die Hilfspannung und die Leistungstransitoren übrig bleiben dann könten doch nur max 15V an die Basis gelangen was eine max Ausgangsspannung von nur 15V ergibt.oder?Was mich ein bisschen verwirrt ist wenn ich nur die Leistungstransitoren habe und an die Basis z.B 5 Volt anschliesse habe ich am Ausgang auch ca.5V.Wenn ich aber den Zeigefinger an die Basis halte komme ich auf ca.11V.Mein Finger gibt bestimmt keine 11V gleichspannung.Wie kommt das zustande.

BID = 200016

Onra

Schreibmaschine



Beiträge: 2520


Hallo,
kann es sein, daß Du nicht richtig gelesen hast, was ich schrieb?
Die Masse der Hilfsspannung ist mit dem Ausgang verbunden, das heisst die +15V der Konstantstromquelle befinden sich immer bei UAUS+ 15V und daher kann die Stromquelle zu jeder Zeit den nötigen Basisstrom liefern. Die +-15, die die OpAmp und die Konstantstromquelle versorgen, haben mit den 35V Eingangsspannung nichts zu tun. Nur so kann man aber am Ausgang 0V erreichen.
Wenn Du jetzt die beiden Dioden auslötest, fliesst der maximale Strom der Konstantstromquelle von ca 6mA in die Basis des TIP und steuert ihn voll auf.
Die beiden OpAmp "stehlen" praktisch dem Endtransistor soviel Basisstrom, dass am Ausgang immer die passende Spannung und der passende Maximalstrom rauskommen.
Die einzige Verbindung der Regelung zum Minuspol des Ausgangs ist das Spannungsregelpoti.
Der Minuspol ist NICHT Schaltungsmasse.
O.


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