Die LDRs zu deutsch Photowiderstände, meist aus Cadmiumsulfid, CdS, hergestellt, waren sehr beliebt, weil man damit z.B. direkt ein Relais anteriben konnte.
Sie wurden aber oft auch zum Schalten und Regeln von NF eingesetzt.
Als Lichtquelle diente eine kleine Glühbirne, manchmal auch eine Glimmlampe.
Weil der CdS-Widerstand bei allen Beleuchtungen und Spannungen nahezu genau ohmsche Verhalten zeigt, eignet sich ein gewöhnlicher Optokoppler mit Phototransistor für viele Zwecke bei weitem nicht so gut.
Die früher beliebten, grünempfindlichen Typen ORP60 und ORP61 konnten z.B. sogar mit 250VAC betrieben werden.
Leider sind die mittlerweile recht teuer geworden.
Es gibt aber heute großflächigere, niederohmigere zu kaufen.
Für Dich besonders wichtig ist, daß der LDR keinerlei Photospannung produziert, die bei NF-Verstärkern beim Schalten einen Knacks erzeugen würde.
Es gibt heute Optokoppler mit MOSFET als Empfänger, die sollten sich zumindest zum Schalten eignen.
Was die Linearität angeht können sie aber bestimmt dem LDR nicht das Wasser reichen.
Ich bin sicher, daß Du beim Blättern in den Katalogen noch genügend LDR auftreiben kannst, vielleicht hast Du sogar welche in der Bastelkiste (Dämmerungsschalter) und weißt es nur nicht.
Meist sind das in durchsichtiges Plastik eingegossene, bräunliche runde Scheibchen, auf denen die von beiden Seiten kommenden kammförmig verzahnten Elektroden gut zu erkennen sind.
(Leider geht meine WebCam noch nicht wieder.)
P.S:
Bin gerade über welche gestolpert:
Bei
http://www.pollin.de gibts ein Sortiment im Angebot, 10 Stück für 1,95.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 1 Jul 2003 3:04 ]