Füllstandsschalter

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Autor
Füllstandsschalter

    







BID = 1039110

ingoooo

Gesprächig



Beiträge: 135
Wohnort: Beilstein
 

  


Hallo,
ich hab 3 kleine Fragen.
Ich baue ein Terrarium das mit 4 Moeller easys betrieben wird.
Das Terrarium bekommt eine Wasser wechsel Automatik und dafür brauche ich Füllstandsschalter. Mechanische Schalter sind zu auffällig und verdrecken im Terrarium.

Mit dieser Platine habe ich schon oft gearbeitet und bin auch sehr zufrieden.

https://www.conrad.de/de/fuellstand.....!!g!!

da ich aber lediglich ein einfaches Signal für die Easy brauche, ist mir die Platine zu teuer. (brauch sie mindestens 6 mal)

Diese Schaltung habe ich heute aufgebaut und funktioniert ganz gut.

Das Relais soll raus wenn möglich und das Signal direkt zur easy. Problem ist aber das ich 24v als Signal brauche.

Hat das was mit NPN und PNP zu tun?
Kann man die Schaltung für meine Zwecke umstellen?
Taugt die Schaltung sie muss mehrere Jahre zuverlässig laufen.



BID = 1039111

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13350
Wohnort: Tal der Ahnungslosen

 

  

Mal abgesehen davon,das deine Transistoren nicht lange leben würden weil dem Relais die Freilaufdiode fehlt...
Aber wo genau ist dein Problem?
Wenn du nur das Signal brauchst,ersetzt du einfach das Relais durch einen Widerling im Bereich von 10 - 100k,und alles wird gut.
Und statt deiner wilden Transistorkombination nimmst gleich einen Darlington

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 1039112

ingoooo

Gesprächig



Beiträge: 135
Wohnort: Beilstein

Das Relais soll ja weg es war zum test drin das man hört ob etwas geschalten wird oder nicht.

ich wollte das Relais aus der Schaltung nehmen und wie in orange das Signal zur easy aber das geht nicht da an der Stelle keine 24V+ kommen.

Darlington sagt mir nur als Stadt aus England was.

BID = 1039113

ingoooo

Gesprächig



Beiträge: 135
Wohnort: Beilstein

ich habe jetzt an so was in der Art gedacht.

aber wenn das überhaupt geht welche Transistoren wären das dann?



BID = 1039114

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13350
Wohnort: Tal der Ahnungslosen

Herzl,als erstes solltest mal erklärem,ob nun plus oder minus rauskommen soll wenn dein Sensor schaltet.
Deine zweite Schaltung funktioniert so überhaupt nicht,weil kein Strom fliessen kann und sich somit auch keine Spannung ändern kann.
Da fehlt ein Widerling...
Umd wenn dir Darlington Transistor nix sagt,dann könnte man ja diesen Begriff mal bei Google eingeben...

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 1039116

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 787

0. Die letzte Schaltung ist völliger Müll. Die vergessen wir mal schnell. Da sind mehr Fehler drin als richtig ist.
1. Nimm den ersten Entwurf, aber du kannst das Relais nicht entfernen ohne es durch einen Widerstand zu ersetzen. 2.2k 0,6W sollten als Ersatz reichen wenn der Eingang der Steuerung nicht zu niederohmig ist.
2. Mit dieser ersten Schaltung un BC547 wirst du immer dann hohes Potential am Ausgang bekommen, wenn der Eingang offen ist.
Wenn das nicht gewüscht ist und die 24V anliegen sollen, wenn Land unter ist, dann zwei Lösungsvorschläge
- Bau die selbe Schaltung mit PNP (BC557 oder besser BC328) auf; nur alles was an - ging kommt dann an + und umgekehrt (einschl. der kalten Elektrode)
oder
- behalte die erste Schaltung mit BC547 so bei, wie sie ist, erstze das Relais durch 2k2 0,6W und füge einen einstellbaren Widerstand von ca. 1Meg in Reihe mit 1k zwischen die Basiselektrode und + ein.
Die kalte Elektrode kommt dann an Masse.
Mit dem einstellbaren Widerstand kannst du nun i.w.S. die Empfindlichkeit und damit den Schaltpunkt bestimmen.
Warum der Aufwand? Eine Darlingtonschaltung mit offener Basis wie bei dir ist so empfindlich, dass sie i.bes bei kleiner Last, wie sie ein Widerstand anstelle eines Relais darstellt,- u.U. schon auf elektrische Wechselfelder oder das Annähern der Hand an die "in der Luft" herum baumelnde Elektrode mit 50Hz zappeln reagieren kann. Mögliche Konsequenz; wenns Schlaufon bimmelt wird das Terrarium leerpumpt...
Auch zu bedenken; der Baktienrasen der ja in Wasser mit Lebewesen immer vorkommt, kann bei unvorsichtiger Montage der Elektroden dazu führen, dass die Elektroden über Glasflächen und Montagepunkte hinweg immer geringfügig leitend verbunden bleiben, auch wenn sie nicht direkt im Wasser stecken. Da hilft es dann die Schaltschwelle einstellen zu können.


Offtopic :
Und nur nebenbei:
Der Unterschied zwischen dem Bausatz und deiner Variante ist, dass der Bausatz mit Wechselspannung arbeitet um zu verhindern, dass die Elektroden durch Gleichspannungs-Elektrolyse zerfressen werden und die Metallionen (z.B. Kupfer - giftig für Pflanzen, Fisch und Kleinlebewesen) ins Wasser/Boden gelangen.
Die Schaltung aus http://www.produktinfo.conrad.com/d.....r.pdf könnte man auch durchaus auf 6 Erfassungspunkte erweitern und durch Nutzung anderer IC (z.B 40106 Inverter statt der als Inverter missbrauchten 4093 Nand Gatter) die Menge an IC deutlich verringern.
Aber wenn's schon an so einer einfachen Schaltung scheitert dürften das eher Zentralchinesische Dörfer sein...

Im YPS gab's früher mal ne Bauanleitung für die Überlaufwarnung einer Badewanne; bestand aus einer Holz-Wäscheklammer, zwei vollmetallenen Reißzwecken, einem Stück Würfelzucker, einer 60er jahre Türklingel, ein paar Metern Klingeldraht und einer 4,5V Flachbakterie...



[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maou-Sama am  2 Jun 2018  9:50 ]

BID = 1039117

ingoooo

Gesprächig



Beiträge: 135
Wohnort: Beilstein

von google kenn ich ja jetzt die Stadt

wenn man Darlington-Schaltung eingibt kommt bei wiki als erstes ein Bild von einer Schaltung wie bei mir.

ist ein Widerling ein Widerstand? Wenn ja wo hin und welcher Wert?
Ich vermute an die Stelle wo das Relais war.

Ich brauche für die easy ein 24v+ Signal, entweder wenn Wasser da ist oder wenn kein Wasser da ist wie herum ist egal das kann ich im Programm so drehen wie ich es brauche.


Der sensor muss also nur zwei Zustände haben wie herum ist egal.

Es ist halt wichtig das die Schaltung zuferlässig funktioniert.
Darum suche ich hier rat.

BID = 1039118

ingoooo

Gesprächig



Beiträge: 135
Wohnort: Beilstein

danke Maou-Sama

ich teste nachher das mit dem Widerstand. Aber wohl erher zum spaß.

kleine skizzen wären immer sehr nett da ich mit euren Begriffen wie kalte Elektrode nix anfangen kann.

Da die Schaltung wohl doch aufwändiger ist als ich dachte werd ich wohl fertig kaufen müssen da es hier um viel Wasser geht. Es kann zwar durch Sicherheits abläufe nie überlaufen aber Wasser ist ja au nicht ganz um sonst.



als Elektrode werden Titan Knochenschrauben genommen.

BID = 1039122

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13751
Wohnort: 37081 Göttingen

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Warum benutzt Du nicht einfach sowas?
https://www.pollin.de/p/schwimmersc.....d=psm

Gruß
Peter

_________________
Ich ignoriere Beiträge, die ohne Anwendung der deutschen Rechtschreibung verfaßt werden!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am  2 Jun 2018 12:10 ]

BID = 1039125

J_B

Stammposter



Beiträge: 322
Wohnort: Karlsruhe


Zitat :
ingoooo hat am  2 Jun 2018 00:35 geschrieben :

Mechanische Schalter sind zu auffällig und verdrecken im Terrarium.

BID = 1039127

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13751
Wohnort: 37081 Göttingen

Das ist kein mechanischer Schalter in herkömmlichem Sinne; das ist ein Reedkontakt, der kann nicht verdrecken!

Gruß
Peter

_________________
Ich ignoriere Beiträge, die ohne Anwendung der deutschen Rechtschreibung verfaßt werden!


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am  2 Jun 2018 13:33 ]

BID = 1039131

Rafikus

Inventar

Beiträge: 4111


Offtopic :
Und in der guten, alten Zeit war das ein Quecksilberschalter.
Ach ja, war das schön.
Letztens habe ich eine Hauptuhr in die Finger bekommen. Dort sind, für die Erzeugung der Minutensignale, zwei wunderschöne Quecksilber-Neigungsschalter mit je drei Kontakten eingebaut. Eine Augenweide.
Hier kann man die bei 3:15 in Aktion sehen: https://www.youtube.com/watch?v=0YSYKph25eA.


BID = 1039132

ingoooo

Gesprächig



Beiträge: 135
Wohnort: Beilstein

Da muss sich was bewegen, ein Ring auf einem Stab schlechter geht es wohl nicht wenn es um verdrecken geht.
Aber danke für die Antwort.

BID = 1039136

ingoooo

Gesprächig



Beiträge: 135
Wohnort: Beilstein

Ich hab jetzt wie Maou-Sama gemeint hat das mit dem 2,2k Widerstand getestet. Also antat dem Relais ein Widerstand. Funktioniert super!

das hab ich nicht ganz verstanden. Wieso hab ich kapiert aber wohin nicht ganz.

--füge einen einstellbaren Widerstand von ca. 1Meg in Reihe mit 1k zwischen die Basiselektrode und + ein--

an der Stelle wo der Pfeil hin zeigt?




ich hab jetzt ja ne Schaltung die Funktioniert sie ist schön simpel.
Wie schätzt ihr sie ein kann man so ins Rennen gehen oder ist das Pfusch?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ingoooo am  2 Jun 2018 16:55 ]

BID = 1039140

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 787


Zitat :
an der Stelle wo der Pfeil hin zeigt?

Nein.
machen wir Malen nach Zahlen;

In dem Schaltbild http://fkainka.de/wettbewerbsbeitrag-wassermelder/ gehört die Reihenschaltung aus Poti und Widerstand dort eingebaut wo R1 eingezeichnet ist.
Willst du das "Frontend" dieser Schaltung komplett übernehmen, würde ich weiterhin R2 in 10k-47k ändern. Wenn LED gewünscht wird R3 in 4k7 ändern, R4 in 4k7-10k. Ohne eine Leuchtdichschlau wird R4 2k2-4k7.
Die Versorgung ist dann deine 24V (anstelle 5V vom NanoESP).

Ich würde aber diese Schaltung dahingehend ändern, dass ich die Position von R1 und Anschlussbuchse J1 vertausche. Zwar kehrt sich damit die Polaritätsänderung des Ausgangssignals um, aber vor allem brauchst du nicht +24V als Referenzpotential ins Wasser zu leiten, sondern kannst mit Masse ("Minus") als Referenzpotential arbeiten.

Offtopic :
Bösestenfalls liegt nämlich dein Terrarium durch eingebrachte Anbauteile bereits auf/nahe Schutzleiterpotential und je nach verwendeter Steuerung/Netzteil wird dadrin das Schutzleiterpotential mit sekundärer 24V Masse/"Minus" zusammengeführt. Wenn du in so einem Szenario nun anstatt Masse die +24V als Referenzelektrode einbringst, riskierst du eine Dauerelektrolyse zwischen Metallteilen des Terrariums und der +24V Elektrode...



Zitat :
als Elektrode werden Titan Knochenschrauben genommen.
Lass das mal von unseren Chemikern oder Universalgenies absegnen. IMHO ist Titan nur darum so beständig weil es ähnlich Aluminium bei Kontakt mit Sauerstoff an der Oberfläche sehr schnell eine Schicht aus Titandioxid bildet. Als Anode in einer Elektrolyselösung würde ich dann vom Titan das gleiche Erwarten was auch Aluminium macht; an einer Elektrode eine nichtleitende Oxidschicht bilden (die im übrigen die Isolationsschicht beim https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Elektrolytkondensator ausmacht).
Mach also mal ein Langzeitexperiment bevor du dich da festlegst.


Zitat :
Da muss sich was bewegen, ein Ring auf einem Stab schlechter geht es wohl nicht wenn es um verdrecken geht.
Magnet auf Korkscheibe in einem Glasrohr aufschwimmend an dessen Aussenseite ein Reedkontakt klebt...
Oder Luftfalle und Elektromechanische Druckdose wie bei deiner Waschmaschine...
Oder wenn du was feines zum Programmierspielen willst; Luftfalle und analoge Druckdose...
Es gäbe durchaus taugliche mechanische Lösungen...



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