EL-Treiber selbst bauen

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Autor
EL-Treiber selbst bauen

    







BID = 676868

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17437
 

  


Mal eine Frage was spricht gegen das Auslagern des Inverters ?

Gruß Bernd

_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 676875

JadeaffenJaeger

Gerade angekommen


Beiträge: 8
Wohnort: Berlin

 

  

Es würde ganz schrecklich aussehen

...und vermutlich auch nicht lange halten.

BID = 676876

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17437

Es gibt doch Gehäuse mit Schukostecker und zum Einbau eigener Geräte.
Ob du nun Niederspannung oder eben die 150 V in deinen Rahmen führst ist egal (geschirmte Netzleitung wenn du Angst vor Störstrahlung hast).

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BID = 676877

JadeaffenJaeger

Gerade angekommen


Beiträge: 8
Wohnort: Berlin

Das Ganze ist mobil, also kommt nix von aussen rein. Die Spannung kommt aus einem Akkupack mit 7,2V, runtergeregelt auf 5V.

Netzstrom ist auch keiner in der Nähe

BID = 676879

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17437

nett das Du das noch erwähnst.


BID = 676880

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Wo sollte ich denn einen derartigen Netztrafo herbekommen? Nicht vergessen: 23mm x 23mm!
Z.B. beim C.
Printtrafo 0,35VA oder 0,5VA suchen, ins Datenblatt schauen.

BID = 676885

DonComi

Inventar



Beiträge: 8604
Wohnort: Amerika

Doch, da gibts schon welche in der Größe, z.B. von GERTH, SPITZNAGEL oder BLOCK.
Aber das werden wohl doch mehrere, bei der Leistung min. zwei Stück.

_________________

BID = 676901

JadeaffenJaeger

Gerade angekommen


Beiträge: 8
Wohnort: Berlin

Sorry, Mißverständnis... mit der Kabeldurchführung meinte ich die, für die Kabel, die zur Folie gehen.

Habe die Netztrafos beim C jetzt auch gefunden, vielen Dank perl!

Brauche aber, bevor ich mich an einen Schaltplan mache, nochmal Hilfe bei der Anzahl: Entweder hat mein Bauchgefühl mich fies betrogen, oder ich habe einfach einen Denkfehler.

Wenn ein Trafo eine Nennleistung von 0.5VA hat, dann wandelt er mir bei 5V einen Strom von 0.1A hoch, stimmts!? Würde das bedeuten, dass ich für meine 0.8 A insgesamt 16 dieser Trafos brauche? (Habe einen Wirkungsgrad von 50% angenommen) Würde vermuten der Wirkungsgrad belibt gleich oder verschlechtert sich sogar, wenn man mit der Frequenz hochgeht. Wo ist mein Denkfehler?

Ich weiß, Fragen über Fragen... vielen Dank für eure Hilfe!

BID = 676902

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Würde vermuten der Wirkungsgrad belibt gleich oder verschlechtert sich sogar, wenn man mit der Frequenz hochgeht. Wo ist mein Denkfehler?
Mit steigender Frequenz nimmt der Blindstrom ab und man kann den Wicklungen erheblich mehr Spannung zumuten.

Wenn du aber derartige Leistungen auf kleinem Raum übertragen willst, solltest du nicht von dem ausgehen was du hast, sondern davon, was du brauchst.

Wo also bleibt das Datenblatt der EL-Kachel, in welchem die wichtigen Daten wie Frequenz, Spannung, Strom und Kapazität stehen?

BID = 677364

JadeaffenJaeger

Gerade angekommen


Beiträge: 8
Wohnort: Berlin

Sorry, komme leider im Moment zu recht wenig... das Datenblatt bei Reichelt gibt leider nix her, dafür gabs mit etwas googeln das hier. Stammt von derselben Firma, Werte sollten imho also passen. Außerdem gibts bei EL ja keine genauen Werte, sondern immer einen ziemlich großen Spielraum.

Damit würde ich jetzt folgendes ausrechnen:

Aktive Kapazität: 0,46 nF/cm² x 450cm² = 207nF

Widerstand: \fed\mixonX_C = 1/(2*\\pi*f*C)

\fed\mixonX_C = 1/(2*\\pi*400Hz*0,000000207F) = 1922,1 Ohm

I = U / R

I = 140V / 1922,1Ohm = 0,07284 Ampere

Kann man das so rechnen? Ist das jetzt schon der Gesamtwiderstand, oder muss ich noch eine ohmsche Last dazuaddieren?

Edit: Sorry, kämpfe gerade noch mit dem Formeleditor, aber ich bekomme die obere Formel nicht dazu, richtig angezeigt zu werden. Hoffe das ist OK, müsste ja weitestgehend bekannt sein und steht ja nochmal richtig drunter, nur mit eingesetzten Werten.





[ Diese Nachricht wurde geändert von: JadeaffenJaeger am 14 Mär 2010 19:08 ]

BID = 677391

dl2jas

Inventar



Beiträge: 9913
Wohnort: Kreis Siegburg
Zur Homepage von dl2jas

Durch die kleinen Trafos kannst Du wesentlich mehr Leistung durchjagen.

Je höher die Frequenz um so kleiner der Trafo bei konstanter Leistung. Frage mich aber nicht, wie hoch die Leistung bei 400 Hz sein wird, da die Verluste des Trafos eine wesentliche Rolle spielen. Da wirst Du etwas probieren müssen.

DL2JAS

_________________
mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert

BID = 677401

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Hoffe das ist OK, müsste ja weitestgehend bekannt sein und steht ja nochmal richtig drunter, nur mit eingesetzten Werten.
Das sieht richtig aus.
Der Verlustwiderstand, der ja die Leistungsabgabe in Form von Wärme und Licht repräsentiert, wird meist als Serienwiderstand zum Kondensator modelliert.
Vermutlich versteckt er sich hier aber als Parallelwiderstand in dem Unterschied zwischen "aktiver" und "passiver" Kapazität. Bezeichnungen, die mir nicht geläufig sind.

Es wird aber nicht ganz verkehrt sein, wenn man seinen Stromanteil gemäß den gegebenen Werten mit etwa 25mA ansetzt.
Demnach müsste der Wandler etwa 3,5W Wirkleistung erzeugen und man brauchte etwa 800mH um die Folie auf etwa 400Hz abzustimmen.
Derartige Drosseln sind nicht mehr ganz klein und daher ist es vermutlich günstiger die Folie mit 3kHz zu betreiben.
Bei der gut 7-fachen Frequenz wäre eine Induktivität von 1/50 diese Wertes, also ca. 15mH ausreichend. Laut Datenblatt würde man dann auch schon mit ca 100V die gleiche Leuchtdichte erzielen.
Leider steht im Datenblatt nichts über eine eventuelle Farbverschiebung. Ich habe beobachtet, das grüne EL-Materialien blau leuchten, wenn man sie mit höherer Frequenz betreibt.


BID = 677502

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6424
Wohnort: Ugobangowangohousen


Offtopic :
Anscheinend "reagieren" manche Folien auch auf Umgebungslicht mit einer Farbveränderung:
Ich hatte mal einen tragbaren CD-Spieler, dessen Displayhinterleuchtung im Dunkeln blau leuchtete, während sie bei Tageslicht eher türkis aussah.
Bei meiner G-Shock hingegen leuchtet die Folie immer türkis


_________________

BID = 677520

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Offtopic :
Eher war das eine automatische (Helligkeits)regelung, welche die Frequenz des Wandlers verändert hat.

BID = 677521

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6424
Wohnort: Ugobangowangohousen


Offtopic :
Meinst du den Discman?
Da war iirc nur ein simpler ungeregelter Oszillator drin.
Klingt logisch, durch die Belichtung veränderte sich die Kapazität und der Schwingkreis wurde verstimmt


_________________


[ Diese Nachricht wurde geändert von: ElektroNicki am 15 Mär 2010 14:02 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ElektroNicki am 15 Mär 2010 14:10 ]


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