Wenn ich nun bald meine dicke Nebelmaschine DMXisiert habe (elektronische Tempregelung, Volumenreguliereng...), habe ich mir mal wieder ein größeres Projekt auf die Hörner genommen:
Dimmerpack für Leuchtstoffröhren
Ziele:
billig und einfach, großer Regelbereich, Blindleistungsanteil und Lebensdauermaximierung der Röhre von sekundärer Bedeutung
Laut IRF scheinen kommerzielle EVGs folgendermaßen zu arbeiten:
Über eine Halbbrücke wird ein LC-Serienschwingkreis nahe f0 betrieben. Dadurch schaukelt sich die Spannung an der Röhre auf und die Heizwendeln (als R im Schwingkreis) beginnen zu glühen. Nach Erreichen einer gewissen Spannung (<400V) zündet die Röhre und der Strom bricht zusammen. Über Dutycycle- und Frequenzmodulation wird ein Dimmen erreicht.
Kosten für Halbbrücke und Spezialdriver ~5-10€
Das wird dann schon ab 16Kanälen langsam eklig, zudem müssen Spulen gewickelt werden und ich saue mit HF rum.
Fazit: Schwer und teuer nachzubauen - und am Ende werden noch alle von der Telekom gelyncht (40kHz...)
Was für Alternativen gäbe es?
Vorheizen der Spulen mit 2*5V-Trafo (sollte man das regeln / Abschalten können?)
Vor die Drossel kommt ein Phasenanschnitts-Dimmer Leistungsregulierung. Ich erhoffe mir, die Leistung so weit drosseln zu können, dass die Röhre gezündet bleibt, ohne nennenswert zu leuchten (auf Grund Vorheizung).
Zünden sollte möglichst über die Drossel abgewickelt werden (Starteremulation über 2.Triac). Wenn das nicht geht über einen um die Röhre gewickelten HV-Zünddraht (ähnlich XOP-15), der durch einen 6kV-Puls das Innere der Röhre ionisiert...
Was für Ressourcen kann ich noch angraben?
Hat einer von Euch etwas Vergleichbares schon versucht und wo waren die Grenzen dabei?
Gibt's noch irgendwelche netten Ideen, auf die ich nicht gekommen bin?
Am Ende soll der Kram natürlich wieder per DMX gesteuert werden und Strobo- und RGB-fähig werden...
Grüße, Hendrik