Lagerbuchse in Lichtmaschine

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Lagerbuchse in Lichtmaschine

    










BID = 854385

Verlöter

Schreibmaschine



Beiträge: 1634
Wohnort: Frankfurt am Main
 

  


Habe bei einer Lichtmaschine, Bj. ca 1950, die Lagerbuchse erneuert. Die alte war eine graue. Ersetzt habe ich sie durch eine gelbe, also eine Sinterbuchse die eigentlich zu einem Anlasser gehört. Nun hat die neue Lagerbuchse nur 1000 km gehalten. Was ist der Untschied zwischen beiden Buchsen?
Die Lichtmaschine hat nur auf der Kollekorseite die Lagerbuchse. Auf der Antriebsseite ist ein Kugellager.

BID = 854390

Mirto

Schreibmaschine



Beiträge: 2235
Wohnort: Sardinien (IT)


Zitat :
also eine Sinterbuchse die eigentlich zu einem Anlasser gehört.

Ich vermute mal, die Buchse für den Anlasser ist nicht für Dauerbetrieb ausgelegt.

_________________
Fehler passieren immer wieder. Wichtig dabei ist, anschliesend noch in der Lage zu sein, davon berichten zu können!!

 

  








BID = 854391

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 12059
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
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Zitat :
Mirto hat am 26 Okt 2012 14:39 geschrieben :

Ich vermute mal, die Buchse für den Anlasser ist nicht für Dauerbetrieb ausgelegt.

Das stimmt definitv!
Ich bin in Werkstoffkunde schon immer ne Niete gewesen,aber die Buchsen die ich mal in meinem früheren Leben in Anlassern getauscht hab,waren glaub ich aus Bronze.
Limas mit Lagerbuchsen sind mir nie untergekommen,aber ich vermute mal,das die "grauen" dann doch irgendwie was mit Eisen/Stahl waren

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 854396

Ltof

Inventar



Beiträge: 8046
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
Kleinspannung hat am 26 Okt 2012 14:47 geschrieben :

... das die "grauen" dann doch irgendwie was mit Eisen/Stahl waren

Das ließe sich mit einem Magneten an der alten Buchse feststellen. Aber auch einer Buchse aus Sinterbronze hätte ich eine größere Standzeit zugetraut. War die denn überhaupt geölt? Oder ist die Welle irgendwie rauh?

Vielleicht mal die Leute bei Mädler fragen.

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 854398

Verlöter

Schreibmaschine



Beiträge: 1634
Wohnort: Frankfurt am Main

Die graue Buchse wird tatsächlich vom Magneten angezogen (auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen). Die Lichmaschine läuft jetzt seit einer Stunde auf dem Prüfstand, bis jetzt unauffällig.
Später wurden diese Limas auch auf der Koll.seite mit Kugellagern ausgestattet. Um ein Kugellager zu verwenden benötigt man aber ein anderes Lagerschild, was natürlich nicht mehr lieferbar ist.
Geölt war die Sinterbuchse natürlich, die Welle sieht auch jetzt noch brauchbar aus. Nun allerdings ist ein anderer Anker drin (damit natürlich auch eine neue Welle). Der alte Anker hatte am Polschuh geschliffen und weist nun einen Körperschluß auf. Zum Glück hatte ich noch einen neuen Anker, der alte wird in der ruhigen Zeit ím Winter gewickelt.
Soll sie mal den ganzen Montag noch pobelaufen, dann hat sie praktisch wieder 1000 km hinter sich.

BID = 854399

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Limas mit Lagerbuchsen sind mir nie untergekommen,aber ich vermute mal,das die "grauen" dann doch irgendwie was mit Eisen/Stahl waren


Eher nicht, Eisen gegen Eisen ist keine gute
Reibungspaarung.
Klassische Lagerschalen bzw. -buchsen bestanden aus
Weißmetall (Leg aus Blei/Zinn/Antimon plus einiger
kleinerer Verzierungen).
Nach einigem Gebrauch waren die schwarz, trotz des
Namens .
Georg


[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 26 Okt 2012 17:08 ]

BID = 855105

Verlöter

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Beiträge: 1634
Wohnort: Frankfurt am Main

Die Lichtmaschine hat jetzt 12 Stunden Testlauf hinter sich, mit grauer Lagerbuchse. Da geh ich mal von aus dass sie weiterhin ihrer Aufgabe nachkommt und liefere sie aus.
Vielen Dank Euch allen, Verlöter.

BID = 855127

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Vielleicht war Abrieb von den "Kohle"bürsten in das Lager eingedrungen.

BID = 855132

Verlöter

Schreibmaschine



Beiträge: 1634
Wohnort: Frankfurt am Main

@ Perl: Du meinst in das alte Lager? Denke nicht, bzw. wenn dass es nichts macht. Gegen Verschmutzung soll ein Gleitlager ja nicht so sehr empfindlich sein. Außerdem war der Kollektor bearbeitet, die Kohlen neu, der Abrieb sollte nicht groß gewesen sein. Jedenfalls brauchen die Kohlen jetzt nicht erneuert werden.
Wird schon daran gelegen haben dass die goldenen Sinter-Lagerbuchsen nicht für diese Art Belastung, also Dauerbetrieb und hohe Drehzahl, geeinget sind.
Hoffentlich nimmt mir der Kunde diesen Fehlgriff nicht alzu übel.

BID = 860956

68Andy

Stammposter



Beiträge: 254
Wohnort: 72764 Reutlingen

Guten Morgen,
ist die Sinterbuchse dann gebrochen oder wie?
Für solche Lagergeschichten gibt es ein Passungssystem und es sollte maßlich passen, ebenso gibt es unzählige Sinterwerkstoffe für Gleitlager, die werden schon ab Werk mit einem Schmierstoff getränkt.
Die Graue könnte aus Grauguss hergestellt sein, ist durch seinen hohen C-Gehalt ein vorzüglicher Gleitlagerwerkstoff.
Rotguss ( Sn/Cu) ist ein klassischer Gleitlagerwerkstoff.
MfG
Andy

[ Diese Nachricht wurde geändert von: 68Andy am  4 Dez 2012 11:33 ]

BID = 860971

Verlöter

Schreibmaschine



Beiträge: 1634
Wohnort: Frankfurt am Main


Zitat :
ist die Sinterbuchse dann gebrochen oder wie?

Nicht gebrochen sondern ausgenudelt bis dann der Anker an den Polschuhen schliff.
In der Zwischenzeit hatte ich eine Lucas-Lima hier. Die hatte eine goldfarbene Lagerbuchse auf der b-Seite.


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