Also, mal eins vorneweg:
Ich möchte
nicht dass das hier in eine politische Diskussion abdriftet. Auch nicht darüber, ob besagte Veranstaltung (Ragnarök) nun ein Sammelbecken von Grenznazis ist.
Mir geht es um den Umstand der Zensur etc.
Soll auch keine Tiraden werden, sondern eine sachliche Diskussion die dem hohen Niveau dieses Forums gerecht wird.
Es geht um folgendes:
Seit ein paar Jahren findet im Oberfränkischen Lichtenfels das so genannte Ragnaröck Festival statt. Ein Musikfestival mit Schwerpunkt auf ich sag mal "unchristlicher" Ausrichtung. Gelegentlich, durch Fehltritte einiger Vollpfosten und etwas verzerrte Berichterstattung, als Treffpunkt der rechten Szene vermutet. Ich war 2 mal da, muss aber ganz ehrlich sagen, dass mir auf jeder "Dorfmusik" und jedem regionalen Fußballspiel mehr rechte Gesinnung entgegen geschlagen ist als dort.
Nun wie dem auch sei. Neben diesem Festival finden ab und an auch andere Konzerte in der Kleinstadt statt. Da geht wenigstens was für die Jugend, die sonst echt am Arsch der Welt lebt.
Jetzt hat der Stadtrat eine "Widmungsbestimmung" verabschieded, wonach künftig
- Erotische Veranstaltungen
- parteipolitische Veranstaltungen, vornehmlich rechter Natur
- Musikevents mit gewaltverherrlichenden Texten (das Ziel is klar)
nicht mehr stattfinden dürfen.
Man muss evtl auch noch wissen, dass es in LIF eine christliche "Freikirche" aktiv ist.
Freikirchen sind "Sekten", bzw. Splittergruppen, denen die Staatskirchen (ev, kath.) zu lasch oä. sind
Natürlich finde ich gut, dass rechte Politkveranstaltungen wo es geht unterbunden werden. Gar nicht gut finde ich hingegen, dass hier offensichtlich eine kleine radikale Interessensgruppe immensen Einfluss ausübt und dem Rest der Gemeinde, mündigen Bürgern ihre Ideale aufpresst.
Hier besonders, weil es mich mehr oder weniger direkt betrifft, weil das RR jedes Jahr sehr geil war. Und vor allem - dasmuss ich betonen - friedlich und ohne Krawall, bzw. Zerstörung.
Für mein Verständnis würde es ja reichen, wenn man den eigenen Kindern verbietet derartige Veranstaltungen von Sex und Gewalt zu besuchen, wenn sie einem nicht ins Weltbild passen. Immerhin wird ja niemand gezwungen in die Halle zu gehen und zu Zeiten von Erotikveranstaltungen werden die "Models" auch nicht nackt draußen herumhüpfen, wenns drinnen Eintritt bringt.
Aber man denke sich auch mal, welche Einnahmen der lokalen Gastronomie wegfallen, wenn Großeranstaltungen mehrere hundert bis tausend Besucher mehr anziehen als sonst.
Hier mal ein Link zur Initiativen Seite, mit Zeitungsartikeln etc:
http://home.arcor.de/haudis/Initiative/index.html
Mich würde jetzt echt mal interssieren, was ihr so denkt.
Hier ein paar Anstöße
- "Ist nicht mehr als Richtig. Gottloses Pack!"
- Jeder hat das Recht da hin zu gehen oder es bleiben zu lassen, Verbote führen zu nix und heizen eher die Agression an
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Druff un D'widd!!!