Was ist eine Dümmelbimmel?
Mit Vergnügen denke ich an meine Lehrzeit als Radio-und Fernsehtechniker zurück. Unser Meister hatte nicht viel Ahnung und bekam deshalb von uns den Spitznamen "Dümmel". Selbstverständlich durfte er selbst nichts davon erfahren, aber sonst wußte jeder im Betrieb, wer mit "Dümmel" gemeint war. Seine Fehlersuche beschränkte sich sehr auf das Lokalisieren von "Kalten" (kalte Lötstellen), ja man kann sagen, er war auf "Kalte" angewiesen. Fand er mal einen Fehler nicht (was öfter vorkam), so reparierten wir das Gerät in der Mittagspause und "fabrizierten danach selbst eine kalte Lötstelle", um ihn "auf den rechten Weg zu bringen". Das Gekicher war groß, als er dann anschließend die "Kalte" fand und nicht verstehen konnte, sie vorher übersehen zu haben. Sein "Lieblingsmeßgerät" war ein Transistortester mit eingebautem, akustischen Signal (Buzzer), der durch Bimmeln anzeigte, wenn der geprüfte Transistor keinen groben Fehler aufwies. Der Dümmel bezeichnete deshalb das Überprüfen eines verdächtigen Transistors als "durchbimmeln" und so bekam der Transistortester seinen Namen: die Dümmelbimmel!
Ich gebe zu, wir haben es damals im "jugendlichen Übermut" mit solchen Dingen reichlich übertrieben und vieles davon ohne weiteres Nachdenken. Wie dem auch sei, es ist nun mal geschehen.
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Sex ohne Liebe ist wie Weihnachten ohne Ostereier :)))