Bezüglich Gastronomie: Da könnte ich aber aus dem Nähkästchen plaudern, speziell was fliegende Bauten à la Oktoberfest, aber im Ausland, betrifft. Es stimmt einen nachdenklich, wenn einer der grössten Betriebe auf so einem Fest seinen Angestellten nahe legt, nicht auf dem Platz selber Essen zu kaufen (was den eigenen Betrieb einschliesst), sondern in den Restaurants in der Umgebung, damit sie die Saison nicht wegen "Krankheit" verpassen.
In so manchen ausländischen Kantinen werden auch oft Studenten für ein Taschengeld beschäftigt. Wenn man deren allgemeinen und vor Allem hygienischen Zustand betrachtet, möchte man von denen kein selbstgeschmiertes Brötchen mehr, besonders dann, wenn sie sich gerade irgendwo (mit Handschuhen) gekratzt haben
Bezüglich Wasser: Ihr könnt von Glück reden, dass Euer Wasser im Norden von solch hoher Güte ist. Hier in Südfrankreich trinke ich nur Wasser aus Flaschen, weil das Leitungswasser ganz furchtbar ist. Gechlort wird es ohne Ende. Dazu kommt noch, dass wir unser Wasser vom "Canal de Provence" beziehen. Da dies eine sehr wasserarme Gegend ist, wird der Grossteil des Trinkwassers über den besagten Kanal besorgt, welcher aber auf mehreren Kilometern parallel an der A7 (Gefahrenguttransport erlaubt) vorbei läuft, keine 10m davon entfernt und gänzlich unbedeckt ist. Da wage ich mal zu bezweifeln, dass trotz Wasseraufbereitung dieses Wässerchen so gesund ist.
Aber 50€ für eine Flasche Mineralwasser würde ich trotzdem nicht zahlen.