Hallo miteinander.
Zunächst folgendes: Seit Anbeginn (also dem ersten eigenem Einkommen) zahle ich ganz brav und regelmäßig meine staatlich festgelegten Rundfunkgebühren per Einzugsermächtigung.
Ja, ich weiß, daß ich damit fragwürdige Kreaturen wie Florian Silbereisen, Karl Moik usw. sowie deren tumbe Volksschunkeleien ebenso mitfinanziert habe wie die unsäglichen Pilcher/Danella/Landarzt - Schmonzetten mit ihren unbegabten Darstellern, die sich erfolglos durch hölzerne Dialoge und hanebüchene Drehbücher hindurchgekrampft haben.
Immerhin weiß ich aber die Kohle gut angelegt bei meinem Heimatsender rbb (früher SFB), der mich mit wertvollen Beiträgen, Nachrichten, Dokumentationen und mit politischen Diskussionsrunden aufs trefflichste informiert. Vergessen sei auch nicht die
niveauvolle öffentlich-rechtliche Unterhaltung bis hin zur Satire (Hildebrandt, Priol, Pelzig und Co.) sowie die Förderung der Kleinkunst etc. ...
Ich habe also keinerlei Ambitionen, meine Rundfunkgebühren NICHT zu bezahlen, war und bin bis heute korrekt angemeldet und hatte noch nie irgendwelchen Ärger mit G-E-Z-Fahndern und deren bekannt zweifelhaften Praktiken!
Doch seit einiger Zeit zicken die zentralen Gebühreneinzieher herum.
Schon vor mehr als zwei Jahren sollte ich meine Kontoverbindung auf ihren Ausdrucken kontrollieren und per Unterschrift bestätigen, daß alles korrekt sei. Begründung - keine!
(da gab es wohl auch einen Thread hier im Forum dazu.)
Ich habe die Unterschrift nicht geleistet, und da weiterhin regelmäßig alles korrekt eingezogen wurde, war die Sache für mich erledigt.
Vor etwa einem Jahr kam dann ein ähnliches Schreiben, diesmal sollte die "bald" bevorstehende Umstellung auf das neue europäische SEPA-Basis-Lastschriftverfahren der Grund dazu sein.
Irgendwann wird dieses Verfahren die bisherigen nationalen Lastschriftverfahren im EURO-Raum vereinheitlichen.
Bis dahin gelten diese aber auch weiterhin.
Nach meinen bisherigen Recherchen bei den Banken werden die meisten Gläubiger, die regelmäßige Lastschrift-Rechnungseinzüge betreiben, die Umstellung in einer "Hau-Ruck"-Aktion zu einem (bisher noch nicht bekannten!) Stichtag vornehmen und ihre Kunden vorher rechtzeitig darüber informieren, die Kunden brauchen nichts zu tun.
Nicht aber bei der G-E-Z!
Denn es gibt ein sog. "Kombimandat", mit dem man den Lastschrifteinzug auf beide Arten autorisiert.
Das heißt, mit dem Kombimandat erkläre ich meine Zustimmung zum bisherigen Lastschriftverfahren UND GLEICHZEITIG auch schon die Zustimmung zum künftigen Umstellen auf das SEPA-Verfahren (wenn es denn startet).
Nur: die für das SEPA-Verfahren zusätzlich einzuführenden zwei neuen Sicherheitsmerkmale (Referenznummer und Gläubiger-Identifikationsnummer) sind ja weder jetzt schon bekannt noch gültig.
Sie müßten bei Einführung erst abgeglichen und bestätigt werden.
Das machen alle dann auf einen Schlag,
warum will man dann jetzt schon unbedingt meine schriftliche Zustimmung zu einem "Kombimandat"?
Inzwischen habe ich schon zwei Erinnerungsschreiben erhalten, da ich nicht reagiert habe. Ich sehe das auch nicht ein, daß sich die G-E-Z hier eine Extrawurst brät, während alle anderen Gläuber brav auf den Stichtag warten und einen nicht mit solcher Müllpost belästigen.
Wie seht Ihr das?
Kennt Ihr diese Schreiben auch?
Erfahrungsaustausch erwünscht, hämische Kommentare (wie: ich zahle überhaupt keine Rundfunkgebühr und rate zum Boykott der G-E-Z) eher nicht...
Gruß,
TOM.
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[x] <= Hier Nagel einschlagen für neuen Monitor!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Tom-Driver am 25 Nov 2011 14:06 ]