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Jornbyte

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Radar: Messung von Entfernungen und Orten von Gegenständen, mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Funktionsprinzip: Über einen Sender werden hochfrequente elektromagnetische Wellen ausgesandt. Treffen sie auf einen Gegenstand oder Körper auf, werden sie reflektiert und über eine Antenne empfangen. Radargeräte arbeiten meist in einem Frequenzbereich zwischen 1 und 40 GHz.


Radiofrequenzband: Frequenzbereich zwischen 10 kHz und 100 GHz. Das Rundfunkband nimmt den Bereich 150 kHz bis 108 MHz ein.


RAM: Abk.f. engl. Random-Access-Memory. Hauptpeicher eines Computers mit wahlfreiem Schreib- und Lese Zugriff auf alle Speicherplätze ohne eine bestimmte Reihenfolge einhalten zu müssen.


Rauschabstand: Das Verhältnis von Signalspannung zur Rauschspannung, wird in -> Dezibel angegeben.


Rauschen: Allgemein statistisch ungeordnete Schwankungen von Signalen über den gesamten Frequenzbereich. Thermisches Rauschen wird durch die Wärmebewegung der Elektronen in einem Leiter hervorgerufen. Die Rauschspannung eines Widerstandes ist auch ohne angelegte Spannung meßbar, jedoch sehr klein. Er erhöht sich mit zunehmender Temperatur.


Rauschsperre: Oder Squelch. Elektronische Schaltung zur Unterdrückung des Rauschens bei Funkgeräten, das auftritt, wenn keine Signale empfangen werden.


RC-Glied: Parallel oder in Reihe geschaltete Verbindung aus einem Widerstand R und einem Kondensator C.


Rechteckimpuls: Sprunghafte Änderung einer Spannung zwischen zwei festgelegten Werten.


Reedrelais: -> Relais


Regelung: Unter Regelung versteht man allgemein die fortlaufende Anpassung einer Größe X an einen vorgegebenen Wert. Die Anordnung, in der dies geschieht, bezeichnet man als Regelkreis. Störsignale werden durch diese Anpassung vermindert bzw. vollkommen unterdrückt.


RegTP: Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation. Im Zuge der europäischen Einigung entstandene Nachfolgeorganisation der Dt. Bundespost bzw. des FTZ. Sie nimmt die hoheitlichen Aufgaben dieser ehemaligen Staatsbetriebe wie z.B. Frequenzzuteilung, Gebührenfestsetzungen, Erlaß technischer Richtlinien, Vertretung in internationalen Gremien wahr.


Reihenschaltung: Schaltungsanordnung, bei der Bauelemente aufeinanderfolgend (hintereinander) geschaltet sind, d.h. Ausgang des einen an Eingang des nächsten. Bei Reihenschaltung von Widerständen ergibt sich der Gesamtwiderstand aus der Summe der Einzelwiderstände.


Reihenschwingkreis: Schwingkreis, der aus einer Reihenschaltung eines Kondensators und einer Spule aufgebaut ist. Bei Resonanz hat der Reihenschwingkreis seinen kleinsten Widerstand.


Relais: 1. elektromagnetisches: Ein Schalter, der je nach Ausführung über einen Gleich- oder Wechselstrom betätigt wird. Das Funktionsprinzip beruht darauf, daß ein oder mehrere bewegliche Kontakte geschlossen bzw. geöffnet werden, wenn durch eine Spule ein sog. Hilfsstrom fließt. Der Spulenstrom erzeugt ein Magnetfeld, das im -> weichmagnetischen Kern und über das Joch geführt wird, den Kontaktstift anzieht und somit den Schalter betätigt.
2. Reed-: Besteht aus einem -> weichmagnetischen Kontaktpaar, das in einem mit Schutzgas gefüllten Glasrohr untergebracht ist. Die Schaltung erfolgt über ein von außen angelegtes Magnetfeld. (bewegl. Permanentmagnet oder Spule). Durch das von außen wirkende Magnetfeld werden die weichmagnetischen federnden Kontakte magnetisiert, sodaß sie sich gegenseitig anziehen und schließlich berühren.
Reedrelais zeichnen sich aus durch hohe Lebensdauer, Zuverlässigkeit und kurze Schaltzeiten. Anwendung z.B. als Magnetkontakte in Alarmanlagen.


Resonanz: Ein schwingungsfähiger Körper oder elektrischer Schwingkreis befindet sich in Resonanz, wenn er durch einen Erreger (mechanisch: z.B. Schall, elektrisch: z.B. Eingangsfrequenz) zu maximalen Schwingungsamplituden (Eigenfrequenz) angeregt wird.

Restwelligkeit: Wechselspannungsanteil, der einer Gleichspannung überlagert ist. -> Brummspannung

Richtfunktechnik: Sende- und Empfangstechnik zur Nachrichtenübermittlung, bei der das Funksignal stark gebündelt auf einen bestimmten Punkt gesendet und dort empfangen wird.

RMS: (engl. Root Mean Square) Effektivwert einer Wechselspannung bzw. eines -Stromes. Er entspricht einem Gleichspannungs- bzw. Gleichstromwert, der an einem Widerstand die gleiche Wärmeleistung erzeugt, wie die Wechselgröße.


Rückkopplung: 1. Die Rückführung des Ausgangssignals eines Übertragungsgliedes (meist Verstärker) an dessen Eingang.
2. In der Akustik der Effekt, daß Schallschwingungen (z.B. vom Lautsprecher) über einen Tonaufnehmer (Mikrophon) gleichphasig an den Verstärkereingang gelangen. Es entsteht im Verstärkerteil eine sog. Mitkopplung, die sich meistens durch einen lauten Pfeifton bemerkbar macht.


Rumpeln: Bei Plattenspielern werden durch Tonarmresonanzen, Trillgeräusche und den Antrieb sehr niederfrequente Störungen (10 Hz) erzeugt (Rumpelgeräusche). Die Störungen lassen sich durch sog. Rumpelfilter austasten.


Röntgenstrahlung: Kurzwellige elektromagnetische Strahlung, die sich frequenzmäßig an das extrem-ultraviolette Licht (EUV) anschließt. Sie entsteht, wenn Elektronen stark beschleunigt werden. In der Praxis bremst (= negative Beschleunigung) man Elektronen hoher Geschwindigkeit, wie sie nach dem Durchlaufen eines elektrischen Feldes von mehreren tausend Volt entstehen jäh ab, indem man sie auf eine festes Hindernis (Metallplatte) schießt. Auch die mit starken Magneten auf Kreisbahnen gezwungenen (also radialbeschleunigten) Elektronen in Synchrotrons strahlen intensive Röntgenstrahlung ab.
Auch in -> Kathodenstrahlröhren entstehen Röntgenstrahlen. Bei den alten Schwarzweißbildröhren mit Beschleunigungsspannungen von vielleicht 16kV waren die Strahlen noch so weich (=langwellig), daß sie durch das Glas der Bildröhre vollständig zurückgehalten wurden. Bei Farbbildröhren, die mit bis zu 27kV arbeiten, muß bereits Bleiglas eingesetzt werden, um die Röntgenstrahlen ausreichend abzuschirmen.
Medizinische Röntgengeräte arbeiten z.B. mit Elektronenstrahlen von 150mA, die nach einer Beschleunigung auf 120kV auf eine Wolframplatte geschossen werden.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 17 Jan 2003 20:18 ]


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