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Jornbyte

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M: Mega-, Vorsatz vor Maßeinheiten mit der Bedeutung Millionenfach. (106)


Magnet: Ein Stoff, in dem durch ein äußeres Magnetfeld eine Ausrichtung permanenter, magnetischer Dipole erfolgt, die das äußere Magnetfeld wesentlich verstärken. Man unterscheidet Hartmagnete (Dauer-, Permanentmagnete), bei denen nach dem Abschalten des äußeren Magnetfeldes eine starke Magnetisierung zurückbleibt (z.B. Lautsprechermagnete) und Weichmagnete, die nach dem Abschalten des Feldes (fast) wieder unmagnetisch sind (z.B. Magnetkern eines Tonkopfes).


Magnetkern: Allgemein ein Körper aus einem magnetisierbaren Material, der zur Verstärkung des Magnetfeldes in das Innere einer Spulenwicklung eingebracht wird.


Magnetkopf: Besteht aus einem ringförmigen Magnetkern mit sehr feinem Luftspalt, der von einer oder mehreren Spule(n) umwickelt ist. Er dient als Schreib-, Lese- oder Löschkopf für magnetische Aufzeichnungen. Das von den Spulen erzeugte Magnetfeld wird im Kern gebündelt. Am Luftspalt entsteht ein Magnetfeld, das ein vorbeigeführtes Magnetband magnetisiert (oder bei hohen Frequenzen entmagnetisiert).


Magnetostriktion: Die Erscheinung, daß ein ferromagnetisches Material in einem Magnetfeld eine Längenänderung erfährt.


Majoritätsladungsträger: Die Ladungsträgerart (-> p- oder - n-Leitung) in Halbleitern, deren Dichte mehr als die Hälfte der Gesamtheit der Ladungsträgerdichte beträgt.


Master-Slave-Flip-Flop: Taktgesteuertes Doppelspeicherglied. Das Eingangssignal wird bei der steigenden Flanke des Taktsignals zunächst im Master-Flip-Flop gespeichert und dann, bei der fallenden Flanke des Taktsignals, an den Slave-Flip-Flop weitergegeben.


MAZ: In der Studiotechnik gebräuchliche Abkürzung für "magnetische Bildaufzeichnung".


Megaphon: Schalltrichter zur Bündelung und damit Verstärkung des Schalles. Meist mit Mikrophon, Verstärker und Lautsprecher ausgestattet.


Membran: Eine dünne, schwingungsfähige Platte, die durch Schallwellen zu Schwingungen angeregt wird (Mikrophon) oder durch elektrische Impulse erzeugte Schwingungen in Schallwellen umsetzt (Lautsprecher).


Meßbereich: Anzeigebereich eines Meßgerätes, in dem eine bestimmte Meßungenauigkeit nicht überschritten wird.


Meßbrücke: Brückenschaltung zur Widerstandsmessung, -> Wheatstonesche Brücke.


Meßfehler: Fehler und Ungenauigkeiten, die bei einer Messung auftreten, z.B. Ungenauigkeit im Meßbereich, Temperaturschwankungen.


MES-FET: (engl. Metal-Semiconductor-FET) Ein Feldeffekttransistor, meist aus Galliumarsenid, dessen Gate-Elektrode aus Metall semiisolierendend direkt auf dem Halbleiter aufgebracht ist. Über das Feld der Gate-Elektrode kann dann die Leitfähigkeit des darunterliegenden Halbleiters gesteuert werden.


Meßgerät, digital: Mit digitalen Meßgeräten können sowohl analoge (z.B. Ströme, Spannungen, Pegel, Widerstände) wie digitale Größen gemessen werden. Das analoge Signal wird einem -> A/D-Wandler zugeführt und anschließend auf einem Display angezeigt.


Mikrophon: Ein Schallwandler, in dem durch das Auftreffen des Schalles eine Membran in Schwingungen versetzt wird, die dann in elektr. Impulse umgewandelt werden (z.B. mit Hilfe eines Piezokristalls).


Miller-Integrator: Mittels eines zwischen Basis und Kollektor eines Transistors in Emitterschaltung geschalteten Kondensators, lassen sich über einen Widerstand der Basis zugeführte Rechteckimpulse in Sägezahnimpulse mit guter Linearität am Kollektor umformen. Anwendung: Zeitbasisschaltungen in Oszilloskopen und als D/AWandler in Sägezahngeneratoren.


Minoritätsladungsträger: Die Ladungsträgerart (-> p- oder -> n-Leitung), deren Dichte weniger als die Hälfte der Gesamtheit der Ladungsträgerdichte beträgt.


MIS-FET: (engl. Metal-Insulator-Semicondutor-FET) Ein -> Feldeffekttransistor, bei dem die Gate-Elektrode durch eine Isolatorschicht (z. B. Siliziumnitrid) vom Halbleitermaterial getrennt ist.


Mittelwelle: Frequenzbereich von 300 kHz bis 3 MHz; das Mittelwellenradiofrequenzband nimmt den Bereich von 535 kHz bis 1605 kHz ein.


Modul: Allgemein die Bezeichnung für eine komplette Baugruppe, die sich bei einem Defekt leicht auswechseln läßt.


Modulation: Das Aufbringen niedertrequenter Information auf ein hochfrequentes Signal (Träger). Die Modulation erfolgt im Sender und wird im Empfänger bei der Demodulation wieder rückgängig gemacht, so daß die aufmodulierte Information wieder zur Verfügung steht.


Modulationsgrad: Bezeichnet bei Amplitudenmodulation (AM) das Verhältnis von niederfrequenter zu hochfrequenter Amplitude und ist ein Maß für die Stärke einer -> Modulation. Rundfunksender werden normalerweise mit 30% an den lautesten Stellen moduliert.


MOS-FET: (engl. Metal-Oxide-Semiconductor-FET) Ein -> Feldeffekttransistor, bei dem die Gate-Elektrode durch eine Oxidschicht (SiO2) vom Halbleitermaterial (meist Si) getrennt ist.


µ: Mikro-, Vorsatz vor Maßeinheiten, mit der Bedeutung ein Millionstel. (10-6)


MU - METALL (MU=magnetisch undurchlässig) Zur hochwirksamen Abschirmung aller magnetischer Felder. Hochpermeable Nickel-Eisen-Legierung. Trifft ein Magnetfeld auf diese Legierung, so werden Spannungen induziert, die auch Ströme zur Folge haben. Diese Ströme erzeugen wiederum ein Magnetfeld, das dem äußeren Magnetfeld entgegengerichtet ist und dieses zum Großteil kompensiert.
Man kann somit Bildröhren vor Permanentmagnetfeldern schützen, oder auch empfindliche elektronische Schaltungen und Bauteile gegen Magnetfelder schirmen, die durch den Stromfluß benachbarter Leitungen entstehen. Herkömmliche Metalle, wie Alu, Eisen usw. schirmen erst bei hochfrequenten Magnetfeldern (ab 10kHz).


Multimeter: Analoges oder digitales Meßgerät mit der Möglichkeit, verschiedene Meßgrößen anzuzeigen, z.B. Strom, Spannung und Widerstand.


Muting: Elektronische Schaltung, die das störende Rauschen beim Abstimmvorgang von Radio- und Fernsehgeräten abschaltet.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jornbyte am 18 Feb 2003 20:03 ]


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