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Jornbyte

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Beiträge: 6177
 

  


I: Formelzeichen für Stromstärke.


IC: Engl.: Integrated Circuit, -> integrierter Schaltkreis.


Impedanz: -> Eingangswiderstand


Impedanzwandler: Verstärkerstufe, oft mit einer Spannungsverstärkung von nur 1, die einen hohen Eingangswiderstand und einen niedrigen Ausgangswiderstand besitzt.


Impuls: Zeitlich beliebig wähl- und wiederholbarer Strom- oder Spannungsstoß. Die Signalform ist nicht definiert. In der elektronischen Meßtechnik werden Rechteck-und Nadelimpulse bevorzugt.


Impulsbetrieb: Arbeitet ein Halbleiterbauelement oder IC im Impulsbetrieb, so wird durch Anlegen von Impulsen ein ständiges Ein- und Ausschalten erreicht.


Impulsgenerator: Eine Stromquelle, mit der sich Impulse einstellbarer Breite, Form und Folgefrequenz erzeugen lassen.


Impulszähler: -> Zähler


Induktion, elektromagnetische: Darunter versteht man die Erscheinung, daß in einer Leiterschleife (z. B. Spule), die einem Magnetfeld ausgesetzt ist, eine Spannung erzeugt wird, sobald sich das Magnetfeld ändert (z. B. indem man einen Dauermagneten innerhalb der Spule hin- und herbewegt).


Induktivität: Proportionalitätsfaktor (Einheit Henry) zwischen dem Strom I und dem daraus resultierenden magnetischen Fluß innerhalb eines Stromkreises.


Infrarot: Elektromagnetische Wellen (Wellenlänge 800 nm bis 1 mm).
Ihre Frequenz ist unterhalb (lat. infra-) des für das menschliche Auge sichtbaren Lichtspektrums.


Innenwiderstand: Der von außen meßbare Widerstand einer elektronischen Schaltung.
Mit ihm kann man, ohne die Details der Schaltung zu kennen, ein Ersatzschaltbild der Schaltung entwerfen.
An Quellen wie z.B. Batterien verursacht der Innenwiderstand einen Spannungsabfall bei Belastung.
Der Innenwiderstand eines Eingangs verursacht eine Belastung der Signalquelle.


Input: engl.: Eingang.
In der Elektronik meist die Eingangsgröße (Signal, Spannung, Strom) von Baustufen oder Bauteilen.


InP: Chemische Formel für das Halbleitermaterial Indiumphosphid


InSb: Chemische Formel für das Halbleitermaterial Indiumantimonid.


Integrierter Schaltkreis: Integrierte Schaltungen, auch als Chips bezeichnet, sind komplette Schaltkreise, bestehend aus Transistoren, Dioden, Widerständen und Kondensatoren, die auf kleinstem Raum durch -> Epitaxie und -> Planartechnik erzeugt werden. Viele dieser nur wenige Millimeter großen Chips werden gleichzeitig auf einer tellergroßen aber papierdünnen Scheibe aus reinstem Silizium, dem Wafer, hergestellt.
Erst durch integrierte Schaltungen war das Herstellen von Microprozessoren und deren massenhafte Verbreitung möglich.
Nach der Funktion unterscheidet man zwischen analogen und digitalen ICs.
Bei den digitalen ICs wiederum unterscheidet man nach der Art der verwendeten Schaltungstechnik und Transistoren folgende große Gruppen:
Bipolare (also npn- und pnp-) Transistoren werden in TTL (Transistor-Transistor-Logik) mit einer Versorgungsspannung von +5V eingesetzt. Für die sehr schnelle ECL-Technik (Emitter-Coupled-Logik) werden ebenfalls bipolare Transistoren, jedoch mit einer Vesorgungsspannung von i.d.R -5,2V verwendet.
Feldeffekttransistoren werden in den MOS-Schaltkreisen verwendet.
Besonders leicht herzustellen und deshalb in frühen Taschenrechnern anzutreffen, ist die PMOS Technik, für die positive und negative Versorgungsspannungen verwendet werden mußten. Elektrisch bessere Schaltkreise wurden in NMOS Technik ausgeführt, die mit positiven Betriebsspannungen versorgt wurden (oft +5V und +12V gleichzeitig).
Neue digitale Schaltkreise werden fast ausschließlich in CMOS entwickelt, da hier im Ruhezustand nahezu keine Leistung verbraucht wird. Dadurch ist es möglich, Millionen von Transistoren auf einem einzigen Chip unterzubringen und trotzdem die Wärmeentwicklung zu beherrschen.
Die ältesten CMOS-Digital-Schaltkreise, die sog. CD4000er Serie, waren für den weiten Versorgungsspannungsbereich von 3V bis 18V spezifiziert, wodurch sie sich prima für Batteriebetrieb eigneten. Mit steigenden Geschwindigkeitsanforderungen wurden die Transistoren immer kleiner und die zulässige Betriebsspannung musste reduziert werden.
Einige sehr schnelle CMOS-ICs dürfen nur noch mit 1,8V betrieben werden.
In den analogen ICs werden meist bipolare Transistoren und Sperrschicht-FETs verwendet. MOS-Transistoren findet man hier seltener, da sie bei tiefen Frequenzen stärker rauschen.


Interferenz: Allgemein die (additive) Überlagerung zweier oder mehrerer Wellen.
Haben die Wellen gleiche Frequenz, bildet sich ein sog. Interferenzmuster aus stehenden Wellen aus. Je nach dem -ortsabhängigen- Gangunterschied der sich überlagernden Wellen, können sich diese verstärken, abschwächen oder sogar vollkommen auslöschen.


Intermodulation: Das Entstehen von Frequenzen in einem Übertragungsglied, die im Originalsignal nicht enthalten sind. Intermodulation ist von der Entstehung her mit dem Klirrfaktor verwandt, und entsteht meist an aktiven Bauelementen mit nichtlinearem Amplitudenverhalten (nichtlineare Verzerrung).


Inverter: In der digitalen Technik eine Baustufe (Transistor in Emitterschaltung), die ein Signal umkehrt (invertiert).
Im englischen Sprachgebrauch werden auch Spannungswandler, die eine Gleich- in eine Wechselspannung verwandeln, als Inverter bezeichnet.


Ionosphäre: Oberer Teil der Erdatmosphäre (50-400 km), die durch freie Elektronen und Ionen die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen beeinflußt.


Isolator: Ist ein elektrisch nicht leitender Werkstoff. Als gute Isolierstoffe werden z.B. Keramiken (Hochspannungstechnik) oder Kunststoffe verwendet.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jornbyte am 23 Jan 2003 20:23 ]


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