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Jornbyte

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Bahnwiderstand: Der rein ohmsche Widerstand von Halbleiterbauteilen. Der Bahnwiderstand ist nur dann entscheidend, wenn große Ströme fließen. Bei Transistoren bestimmt der Bahnwiderstand die sog. Restspannung.

Balance-Regler: Einsteller an Stereoverstärkern um Lautstärkeunterschiede zwischen dem linken und dem rechten Kanal auszugleichen. Wird vor allem dann benötigt, wenn der Hörer in unterschiedlichem Abstand zu den Lautsprecherboxen sitzt.

Bandbreite: Gibt die Frequenzübertragungsmöglichkeit elektronischer Schaltungen an. Die Bandbreite ist durch die obere und untere Grenzfrequenz gekennzeichnet. Bei Erreichen der Grenzfrequenzen sinkt die Ausgangsspannung auf den 0,707-fachen Wert der Bezugsspannung (= 100 %) ab. Im logarithmischen Maßstab entspricht dieser Spannungsabfall -3 dB.

Bandendabschaltung: Schaltung, die bei erhöhtem Bandzug den Antriebsmotor, z. B. von Cassetten oder Videorecordern, abschaltet (z. B. am Bandende oder bei einer schwergängigen bzw. defekten Cassette). Durch die Bandendabschaltung wird "Bandsalat" und "Bandriß" verhindert.

Bandfilter: Elektronische Schaltung aus Kondensatoren und Spulen. Die Bauteile werden, je nach gewünschter Frequenz, aufeinander abgestimmt. Bandfilter werden z.B. in Eingangskreisen von Empfängern eingesetzt. Sie bewirken, daß nur die gewünschte Frequenz passieren kann, wirken also selektiv.

Basis: Bei bipolaren Transistoren die Zone zwischen Emitter und Kollektor. Durch Veränderung der Basisspannung kann der Kollektorstrom gesteuert, also verkleinert oder vergrößert werden.

Basisschaltung: Transistorgrundschaltung; dabei ist die Basis Bezugspunkt für Ein- und Ausgang. Die Basisschaltung hat folgende Eigenschaften: Stromverstärkung; große Spannungsverstärkung, geringer Eingangswiderstand, großer Ausgangswiderstand. Transistoren in Basisschaltungen werden wegen dieser Eigenschaften und der hohen Grenzfrequenz meist als Hochfrequenzverstärker eingesetzt.

Baßanhebung: Schaltungsvariante zur Verstärkung der tiefen Frequenzen bei Musikwiedergabe.

BAS-Signal: ->FBAS-Signal

Baßreflexbox: Lautsprechergehäuse, bei dem der nach hinten abgegebene Schall des Tieftöners im Gehäuseinneren mehrfach umgelenkt und anschließend durch eine Öffnung an der Gehäusefront austritt. Durch das Baßreflexverfahren wird der Wirkungsgrad des Tieftöners verbessert.

Batterie: Zelle, in der durch chemische Reaktionen elektrische Energie erzeugt wird. Es können, je nach Bedarf, zwei oder mehrere Zellen in Reihe oder parallel geschaltet werden: Zur Spannungsverdopplung werden die Zellen in Reihe geschaltet, zur Stromverdoppelung parallel geschaltet.

Bauelemente: Bauteile, die Bestandteil von elektrischen oder elektronischen Schaltungen sind, z. B. Widerstände, Kondensatoren, Relais, integrierte Schaltungen (ICs), Schalter, Buchsen usw..

Baugruppen: Komplettgeräte werden in der Regel aus Baugruppen zusammengestellt. Unter Baugruppen versteht man den mechanischen Zusammenbau oder die Verbindung mehrerer elektronischer Baustufen, die durch ihr logisches Zusammenwirken ein funktionsfähiges Gerät ergeben.

Bedämpfung: Unterdrücken von Störsignalen und Spannungsspitzen. Im einfachsten Falle bestehen Bedämpfungsschaltungen aus Widerstand-Kondensator-Kombinationen, deren Resonanzfrequenz auf "unerwünschte" Störungen abgeglichen ist -> Abgleich.

Begrenzerdiode: Diode zur Spannungsbegrenzung. Verhindert, daß Bauteile durch überhöhte oder für ihren Betrieb unzulässige Spannungen zerstört werden. Begrenzerdioden werden auch zum Schutz vor Störimpulsen oder Spannungsspitzen eingesetzt -> Zener-Diode.

Belastbarkeit: Größtmögliche(r) Strom oder Leistung, die eine elektronische Schaltung abgeben kann.

Belastung, thermische: Max. Temperatur, die an Bauteilen auftreten darf, ohne sie zu zerstören.

Beleuchtungsstärkemesser: Auch Luxmeter genannt. Meßgeräte, mit deren Hilfe die Beleuchtungsstärke ermittelt wird. Als Meßgeber dienen meist lichtempfindliche Bauteile, z. B. Solarzellen. Die Anzeige kann analog oder digital erfolgen.

Beta: Formelzeichen ß. Mit Beta bezeichnet man die Kurzschluß-Stromverstärkung von Transistoren in Emitterschaltung unter definierten Arbeitsbedingungen.

Beta-Grenzfrequenz: f_beta ist die Grenzfrequenz eines Transistors in Emitterschaltung.
Die Grenzfrequenz ist dann erreicht, wenn der Wert der Kurzschlußstromverstärkung auf den 0,707-fachen Wert der Gleichstromverstärkung abgesunken ist.

Betamax: Videorecordersystem der Firma Sony.

Betaverstärkung: Kurzschlußstromverstärkung bei Transistoren.

Bildfrequenz: Im europäischen Fernsehsystem werden 25 Vollbilder in der Sekunde übertragen. Dieses Verfahren nennt man Zeilensprungverfahren, nach dem in der Sekunde 50 Halbbilder entstehen. D. h. der Strahl muß den Bildschirm 50mal in der Sekunde überschreiben, 25mal von links nach rechts und zurück. Der Rücklaufstrahl wird dabei dunkelgetastet, d. h. er ist für den Betrachter nicht sichtbar. Nach dem europäischen Fernsehsystem beträgt die Bild- oder Vertikalfrequenz 50 Hz.

Bimetallschalter: Schalter, die auf Temperaturveränderungen reagieren und häufig als träger Überlastschutz eingesetzt werden. Das Schaltprinzip beruht auf dem unterschiedlichen Dehnungsverhalten zweier Metalle, die zu einem Blechstreifen zusammengewalzt sind.
Bei steigender Temperatur dehnt sich das Metall auf der einen Seite stärker aus und der Streifen verbiegt sich, sodaß der Kontakt geöffnet wird.
Auch der Glimmstarter einer Leuchtstoffröhre beruht auf einem Bimetallschalter.


Binär-Code: Datenverarbeitungsanlagen, also Computer, können nur Daten im Binär-Code verarbeiten. Sie verstehen nur die binären Darstellungsarten "1" und "0". Aus diesem Grund müssen Dezimalzahlen zur Weiterverarbeitung in Rechnern in Binärzahlen umgewandelt werden.

Binärsignal: Ein binäres Signal kann zwei Zustände annehmen, "high" oder "low", das ist "1" oder "0".

Black Box: Bauteile, Baugruppen und Geräte deren genaue Funktionen nicht zu verfolgen, sondern nur am Ergebnis erkennbar sind. So kann bei vielen ICs nur der Eingang und Ausgang meßtechnisch erfaßt werden, nicht aber die Signalaufbereitung.

Bleiakkumulatoren: Der Bleiakkumulator besteht aus zwei Elektroden, die in ca. 30%ige Schwefelsäure eintauchen. Beide sind aus unterschiedlichem Material aufgebaut, Blei und Bleidioxid (PbO2), wobei die Bleielektrode den negativen Pol darstellt.
Die Spannung zwischen beiden Elektroden beträgt ca. 2 V.
Durch den bei Belastung fließenden Strom werden beide Elektroden in Bleisulfat (PbSO4) verwandelt, wodurch der Unterschied zwischen den Elektroden und somit die Spannung schließlich verschwindet.
Beim Laden bildet sich aus dem Bleisulfat wieder Blei und Bleidioxid.
Außer für Notstromanlagen werden Bleiakkumulatoren vor allem im Auto als Starterbatterie eingesetzt.

Blockkondensator: Blockkondensatoren werden dort eingesetzt, wo der Gleichspannungsanteil von Signalen abgeblockt und nur das Signal der Wechselspannung weiterverarbeitet werden soll z. B. Musikverstärker.

Blockschaltung: Mit Hilfe von Blockschaltungen wird der Funktionsablauf in Geräten logisch und überschaubar dargestellt.

BNC-Stecker: Stecker für die Anwendung in der Meß- und Hochfrequenztechnik . Es gibt äußerlich kaum unterscheidbare BNC-Stecker mit einem Wellenwiderstand von 50 Ohm oder 75 Ohm.

Breitbandlautsprecher: Lautsprechersysteme, welche meist aus einem Tief- und einem Mittel-/Hochton-Chassis bestehen. Das Mittel-/Hochtonchassis ist dabei zentrisch ins Tieftonchassis eingebaut. Anwendung: z. B. bei Einbaulautsprechern in Autos.

Breitbandverstärker: Verstärker, die über ein bestimmtes Frequenzspektrum Signale mit gleichbleibender Amplitude verstärken, z. B. HiFi-Verstärker (15 Hz bis 30 kHz).

Brückengleichrichter: Gleichrichtungsverfahren, bei dem aus Wechselspannung eine pulsierende Gleichspannung gewonnen wird. Beim Brückengleichrichter wird der negative Schwingungsanteil nach "oben geklappt', dadurch entsteht pulsierende Spannung mit einer Frequenz von 100 Hz.

Brummschleifen: Wählt man in elektronischen Schaltungen unterschiedliche Bezugs- oder Potentialpunkte, können dadurch störende Kapazitäten, Induktivitäten und Blindwiderstände auftreten. Solche Störungen machen sich durch Brummen oder Rauschen bemerkbar. Beim Aufbau von elektronischen Schaltungen muß man deshalb darauf achten, daß der Potentialanschluß immer von einem Punkt aus sternförmig erfolgt.

Brummspannung: 50 Hz oder 100 Hz Störspannungsanteil, welcher dem Nutzsignal überlagert ist. Die Brummspannung hat ihren Ursprung meist in unzureichender Siebung. Induktivitäten sowie Kapazitäten können ebenfalls Ursachen für Brummspannung sein.

Bypass: Als Bypass bezeichnet man im Maschinenbau, in der Elektrotechnik, Elektronik, Fertigung usw. eine Baustufe oder Baustein, der einem wichtigen System bei Störungen parallel geschaltet wird (z. B. Notstromaggregat), damit bei Netzausfall z.B. die Daten im Rechner erhalten bleiben.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jornbyte am 22 Jan 2003 19:53 ]


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