Hallo,
der Strom kann oder muß sogar über einen sogenannten "Shunt" gemessen werden.
Da ergeben sich aber schon die ersten Probleme:
Der AVR hat einen Eingangsspannungsbereich von 0 bis plus 5 Volt. Um diesen Spannungsbereich nur annährend auszunutzen, muß der Spannungsabfall am Shunt auch einige Volt betragen.
Da Du keine Angaben zum Strom und der Spannung in der Schaltung gemacht hast, mal ein Beispiel:
Eine 12Volt Halogenlampe mit 50 Watt hat eine Stromaufnahme von 4,2 Ampere. Wenn an dem Shunt nur ein Volt abfällt, leuchtet die Lampe nicht mehr richtig, und der Shunt muß 4 Watt Wärme verbraten. D.h. der Shunt sollte so klein wie möglich sein.
Um jetzt einen OP einzusparen kannst Du die Differentialeingänge des AVR nehmen, und die Verstärkung auf den Faktor 200 setzen. Den Shunt bitte in die Rückleitung Deines Verbrauchers setzen, sonst hast Du die volle Betriebsspannung des Verbrauchers auch auf dem Proz.
Das ganze bitte im Datenblatt des Proz ab Seite 230 nachlesen. Den Shunt nur über "Angstwiderstände" an den Proz anschließen. Überall wo hohe Ströme geschaltet werden, sind durch die Induktivitäten der Leitungen auch hohe Spannungen zu erwarten, auch wenn sie nur im ns Bereich sind.
mfG.
_________________
Wie der alte Meister schon wußte: Der Fehler liegt meist zwischen Plus und Minus. :-)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, schließ ich Plus an Minus an.