Problem mit Pullup's

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Problem mit Pullup's

    










BID = 988917

MechMac666

Gesprächig



Beiträge: 195
Wohnort: Salzkotten
 

  


Hallo,

ich habe ein seltsames Problem welches bei vier Tastern auftritt.
Diese sind mittels Pullup (10k) gegen vcc(5V DC) geschaltet.

Auf dem Foto sieht man den Zustand, welcher funktioniert.
Ein Tastenfeld (rechts) und eine Verteilerplatine (links) in die die Versorgungsspannung eingespeist wird.
Die vier Leitungen, welche später zum µc gehen, sind nicht angeklemmt.

Bild eingefügt

Wenn ich nun mit dem Multimeter auf dem Tastenfeld an dem Stecker messe, habe ich bei nicht gedrückten Tastern 0V und bei gedrückten Tastern 5 Volt

Nun schließe ich die Verteilerplatine an.
Hier eine Nahaufnahme der Unterseite.
Bild eingefügt
Wenn ich jetzt die nicht gedrückten Taster wieder am Stecker (wie zuvor) messe, bekomme ich auf lila Werte von 1,0 - 1,5 V.
Wenn ich einen anderen Taster drücke (z.B. blau), beinflußt das den Wert und auch andere.
Ziehe ich die Stecker für die Taster wieder ab ist alles wieder gut.

Mein erster Gedanke war: Die Leitungen auf der Verteilerplatine haben untereinander Kontakt. Aber das schließe ich mittlerweile aus.
Ich habe mehrmals mit den Nachbarpins durchgemessen, ich habe mit einem spitzen Gegenstand zwischen den Lötaugen herumgekratzt um eventuelle Mikro-Verbinden zu trennen. Ich habe die gesamte Platine mit einer starken Lupe abgesucht und nichts gefunden.
Wie man (hoffentlich) auf dem Bild erkennen kann, sind die Leitungen einfach nur von der einen Stiftleiste zur anderen geführt. Sonst ist da nix drauf.

Liegt es vielleicht daran, das ich (zum ersten Mal) Lötwasser verwendet habe? Vielleicht sollte man das nicht? Liegt es vielleicht daran, das die Versorgung mit einem Labor-Netzteil erfolgt (Statron Typ 2225, ich nutze die Konst 5V Quelle + und -, das Erde-Loch an der Front ist von mir nicht verwendet)? Ist das Netzteil zur Versorgung von Schaltungen vielleicht nicht geeignet?

Ich weiß nicht was ich noch in Frage stellen soll bzw. wo ich noch suchen soll.

Gruß, Andreas


Edit: Bilder auf den Forenserver hochgeladen.
Die Originalen sind jedoch noch auf meinem Server, da die Qualität dort besser ist.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: MechMac666 am 28 Apr 2016 22:07 ]

BID = 988922

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 34669
Wohnort: Recklinghausen

 

  

Bilder bitte hier hochladen.
Auch eine Zeichnung deiner Schaltung könnte weiterhelfen.


Zitat :
Liegt es vielleicht daran, das ich (zum ersten Mal) Lötwasser verwendet habe? Vielleicht sollte man das nicht?

Kommt drauf an ob du eine Dachrinne löten möchtest oder eine elektronische Schaltung. Für Elektronik ist das Zeugs tödlich da es Kupfer auflöst. Im Normalfall braucht man hier keine zusätzlichen Flußmittel da im gebräuchlichen Lötzinn bereits welches drin ist.


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BID = 988923

MechMac666

Gesprächig



Beiträge: 195
Wohnort: Salzkotten

Fotos zusätzlich hier hochgeladen.




BID = 988924

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Wenn ich nun mit dem Multimeter auf dem Tastenfeld an dem Stecker messe, habe ich bei nicht gedrückten Tastern 0V und bei gedrückten Tastern 5 Volt
Wer weiss, was du da misst.
Poste mal den Schaltplan und auch, wo du dein Voltmeter anschliesst.


Zitat :
Liegt es vielleicht daran, das ich (zum ersten Mal) Lötwasser verwendet habe?
Gut möglich.
Lass die Verteilerplatine mal im Geschirrspüler mitlaufen.
Der kann wahrscheinlich das korrosive und leitfähige Lötfett entfernen.

BID = 988964

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 11973
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Wenn ich nun mit dem Multimeter auf dem Tastenfeld an dem Stecker messe, habe ich bei nicht gedrückten Tastern 0V und bei gedrückten Tastern 5 Volt
Mit einem Pullup-Widerstand sollte es, natürlich gegen GND gemessen, genau anders herum sein.




_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 989029

MechMac666

Gesprächig



Beiträge: 195
Wohnort: Salzkotten


Zitat :
Mit einem Pullup-Widerstand sollte es, natürlich gegen GND gemessen, genau anders herum sein.

Wenn ich gegen GND messe ist es auch so.


Es lag an dem Flussmittel. Das waschen der Platine hat geholfen.
Ist wohl besser das Zeug nur zum verzinnen der Kabelenden zu verwenden.


Wobei... wenn es säurehaltig ist wird es durch den Kapillareffekt wohl recht tief in die Litze gehen.

Gibt es eine Alternative die nicht so aggressiv ist?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: MechMac666 am 30 Apr 2016 16:00 ]

BID = 989033

BlackLight

Inventar

Beiträge: 4562

Wie wäre es mit der Flussmittelsehne im Lötzinn und richtig löten (lernen)? Ansonsten fallen mir noch Flussmittelstifte ein, die verwende ich gerne bei SMD-Bauteilen, da man da mit dem Lötzinn recht schlecht dran kommt.

BID = 989044

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 11973
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Wobei... wenn es säurehaltig ist wird es durch den Kapillareffekt wohl recht tief in die Litze gehen.
Ja, die Gefahr besteht.

Vor allem solltest du bleihaltiges Lötzinn verwenden.
Wenn das, wie von BlackLight erwähnt, eine Flussmittelseele hat, lötet es sich praktisch von allein




_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Offroad GTI am 30 Apr 2016 18:08 ]

BID = 989060

MechMac666

Gesprächig



Beiträge: 195
Wohnort: Salzkotten

Mit dem Lot welches eine Flussmittelseele hat, habe ich Jahre lang gelötet. Im Prinzip geht das ja auch sehr gut damit.
Im Grunde ging der Zirkus los, weil ich mir ein Tauchbad zum verzinnen von Kabelenden gekauft habe. Da kann ich ja wohl schlecht Lot mit Flussmittel reinkippen.

Das "Experiment" mit dem einstreichen der Pins von Stiftleisten etc. kam nur, weil es schon deutlich besser mit zusätzlichem Flussmittel geht, vor allem wenn der zu lötende Pin schlecht zu erreichen ist.
Das ist aber nicht schlimm darauf zu verzichten. Es ging bisher ja auch gut ohne.

Mir geht es aktuell nur noch um das Tauchbad. Denn da benötige ich definitiv zusätzliches Flussmittel.

BID = 989063

BlackLight

Inventar

Beiträge: 4562

Alte Kollegen haben gerne mit "B-Flux Weichlot-Flussmittel DIN EN 29454-1 2.1.2C (Rückstände sind kaltwasserlöslich)" gelötet, aber k.A. ob da Säure drin ist oder nicht.
(Edit: Hier nach wohl nur Halogenide: https://de.wikipedia.org/wiki/Fluss.....9454)

Ansonsten, wenn du größere Mengen brauchst: http://www.stannol.de/produkte/flussmittel/

Edit2:
Oder such nach sowas: Kolophonium Dose - säurefreies Flussmittel für feine Lötungen


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