Pentium II in Projekt einbauen?

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Autor
Pentium II in Projekt einbauen?

    







BID = 113335

FatalError

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Okay, jetz mal eine etwas wirre Idee von mir, aber mich interessierts schon ne Weile, ob man einen alten Prozessort, wie zB einen Pentium II in eigenen Projekten als Recheneinheit nutzen kann?

Man muss ja nicht gleich die vollen Rescourcen nutzen und kann sich dadurch etwas Lötarbeit sparen, da ihre Pinanzahl nicht grad unerheblich ist... (P II etwa 250)

Aber währe das theoretisch gesehen möglich, oder kennt jemand Projekte in denen soetwas schon realisiert wurde?

MFG
FatalError

BID = 113407

ERDI-Soft

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Na na, übertreibs nicht.

Theoretisch möglich wärs, aber praktisch ohne großen Nutzen. Der Aufwand, ein System zu entwerfen, ist entschieden zu hoch. Und die Kosten auch. Allein um alle wichtigen Pins zu verdrahten brauchts ne 4-Layer Platine. Auch wenn du vielleicht nicht alle brauchst. Aber die, die du brauchst liegen ja leider nicht alle ganz außen.

Besorg dir lieber ein altes Mainboard dazu. Dann kannst du den Pentium genauso programmieren.

Oder du guckst dich mal nach PC104 Komponenten um. Da gibts auch komplette Rechner in Bierdeckelgröße.

Aber wie gesagt, selbstmachen lohnt sich nicht.

_________________
Wie immer gilt: Erst googeln, dann fragen!

(Für ICQ bitte erst Anfrage per PM, da alles andere nicht angenommen wird.)

BID = 113580

FatalError

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Beiträge: 498
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Okay, soweit hast du recht, aber was die 4-Layer Platine betrifft hätte ich mich auch mit nem kleinen Lötkolben hingesetzt und an die Pins des PII einfach n paar Litzen rangelötet und die kann man sich dann einfach zurechtrücken... *g*

Also ein Problem hätte ich damit ehrlich gesagt nicht... klingt zwar verrückt aber das würd ich machen. Wenn mal wieder nix zu tun gibt dann wird halt ne Runde löten
geübt

Mir geht es jetzt um das Betreiben des Prozessors selbst.
Ob sich die Beschaltung mit einem "normalen" µP gleicht oder ob man da einiges mehr beachten muss.
Also ne Pinbelegung eines PII hab ich schon...

Und ein extra Mainboard hätte ich auch noch da, nur des is zu groß für nen MP3-Player meines Formats...


MFG
FatalError

BID = 113656

Henne02

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Bis du sicher, dass litzen bei den Frequenzen Deines PII noch gehen. Ist es überhaupt so einfach, die Komponenten irgendwie zu verbinden, oder sollte auf Sbstand der Bahnen und deren Länge (Induktivität / Kapazität) geachtet werden?

Ich würde mich da nicht rantrauen...

Außerdem reicht die CPU ja nicht. Du brauchst RAM und Ausgangslogik... Am Ende bastelst du ein halbes Mainboard...

Grüße, Hendrik

BID = 113669

FatalError

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Beiträge: 498
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Ja du hast recht.... RAM und Ausgangslogik werden noch benötigt. Natürlich den Programmspeicher nicht zu vergessen.
Normalerweise kommt man dabei aber nicht auf die Ausmaße eines halben Mainboards.
Ich schätze wenn ich die CPU nur mit geringer Geschwindigkeit laufen lasse (etwa 30MHZ) erübrigt sich auch das Problem mit der Induktivität und Kapazität der Leitungen.
Wird eigentlich der FSB-Takt im CPU gebildet, oder muss der von Außen gegeben werden?

MFG
FatalError

BID = 113850

SIGINT

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Ich bezweifel,daß du eine 250MHz CPU mit 30MHz betreiben kannst. Bei vielen 8bit Prozessoren ist vollstatischer Betrieb möglich,aber alle x86 CPUs dürften so strikte Timingparameter besitzen,daß man nach unten nicht viel Spielraum hat. Übertakten geht bekanntlich ganz gut, aber Untertakten gibt wahrscheinlich große Probleme. Ausserdem müssen die Ram Bausteine ja auch Refresht werden... ob 30MHz reichen?!?!

Gruß,
SIGINT

BID = 114575

FatalError

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Man muss den Proz. ja nicht unbedingt hardwareseitig untertakten... Warum nicht einfach in die Software mit einbauen? Beispielsweise ein NOP nach jeden Befehl kann die Leistung schonmal auf 50% reduzieren....
Und noch ne Frage: Welche RAMs willst du bitteschön refreshen?

BID = 114591

SIGINT

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Beiträge: 381
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Zitat :
FatalError hat am 15 Okt 2004 15:26 geschrieben :

Man muss den Proz. ja nicht unbedingt hardwareseitig untertakten... Warum nicht einfach in die Software mit einbauen? Beispielsweise ein NOP nach jeden Befehl kann die Leistung schonmal auf 50% reduzieren....


Ist ja ne suuuper Idee: "Hey lass uns einen Pentium 2 nutzen,
wo auch ein µC reichen würde"
Jetzt mal im Ernst: Selbst professionelle Industriebetriebe nutzen meistens Standard-PCs, wenn sie auf x86 -Basis bleiben wollen. Macht es dann Sinn, das Rad neu erfinden zu wollen? Wenn es um den Lernfaktor geht,dann kann man das machen, alles andere ist nur Zeit und Geldverschwendung.


Zitat :

Und noch ne Frage: Welche RAMs willst du bitteschön refreshen?


Ok ok, 1MB S-RAM kann man sich heute schon leisten, aber warum sich mit 1MB zufrieden geben, wenn man 4GB D-RAM ansprechen kann? Und D-RAMs müssen refresht werden, deshalb heissen die auch Dynamische RAMs.

Gruß,
SIGINT

BID = 114594

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241

Wiso machst du es nicht so wie ich:
Ein normales Mainboard mit SDRAM, HDD usw. verwenden und nur die BIOS austauschen. So sparst du dir den 32bit Datenbus und kommst du mit 8bit aus, die Zugriffszeit kann auch lansgam sein (ca. 100ns reichen). Am besten kopierst du dann das Porgramm ins RAM und dann läuft es eben mit den vollen paarhundert MHz.
Sind zwar nur 64-512kB, aber versuch das erstmal voll zu bekommen. Mehr Daten kannst du ja dan von einer Diskette oder Festplatte laden.

BID = 114742

FatalError

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Die Idee ist nicht schlecht, aber wie ich weiter oben bereits erwähnte ist ein Mainboard einfach zu groß!
Der Player soll ja nicht stationär verwendet werden, sondern auch bei Partys schnell eingepackt und mitgenommen werden können. Bisher verwende ich für solche Zwecke ja auch meinen PC nur ist das auf Dauer echt belastend das Gerät immer mitschleppen zu müssen.

MFG
FatalError

@SIGNIT
Nein, in diesem Fall reicht kein normaler µC, auch kein einfacher Zilog Prozessor.
Das Betriebsprogramm muss sich schnell und unkompliziert ändern lassen, was es auch sicher öfters werden muss.
Somit fällt ein µC einfach weg.
Ein Zilog würde nicht reichen, weil der Adressbuss zu klein ist. Das Programm wird sicher über 64K hinausgehen.

Ich habe nicht vor riesige RAM-Speicher zu integrieren.
Und selbst wenn, seit wann müssen D-RAMs mit über 30MHZ refresht werden?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: FatalError am 16 Okt 2004  0:45 ]

BID = 114767

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241

Wiso kaufst du dir nicht einfach einen Laptop, kleiner wird der eigenbau sicher nicht. Und einfacher schreibt sich die Software auf keinem anderen CPU, wenn du überhaupt eine eigene Software für den Laptop benötigst.

BID = 114774

SIGINT

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Beiträge: 381
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Zitat :
FatalError hat am 16 Okt 2004 00:38 geschrieben :

Die Idee ist nicht schlecht, aber wie ich weiter oben bereits erwähnte ist ein Mainboard einfach zu groß!
Der Player soll ja nicht stationär verwendet werden, sondern auch bei Partys schnell eingepackt und mitgenommen werden können. Bisher verwende ich für solche Zwecke ja auch meinen PC nur ist das auf Dauer echt belastend das Gerät immer mitschleppen zu müssen.


Von VIA gibt es die EPIA Reihe .. da ist die CPU fest verlötet und das Board ist schön klein. Ein 800MHz dürfte
um die 90Euro kosten... Sound,Grafik,Netz sind Onboard


Zitat :

@SIGNIT
Nein, in diesem Fall reicht kein normaler µC, auch kein einfacher Zilog Prozessor.
Das Betriebsprogramm muss sich schnell und unkompliziert ändern lassen, was es auch sicher öfters werden muss.
Somit fällt ein µC einfach weg.
Ein Zilog würde nicht reichen, weil der Adressbuss zu klein ist. Das Programm wird sicher über 64K hinausgehen.


Wenn es nur um MP3 geht,dann schau dir die diversen MP3 Decoder-ICs an (z.B der VS1001k),die sind recht preiswert und einfacher Handhabbar als ein Pentium II. Das ansprechen einer Festplatte oder eines CD-ROMs ist mit etwas Extrahardware für 8bit Prozessoren kein Problem... die Hardwaretreiber gibt es z.T. fertig im Netz.

Das BS könntest du von HDD oder CD-ROM dynamisch nachladen,sowas kann ein Z80.
Ausserdem kann ein Z80 bis 1MB DRAM ansprechen(soweit ich weiss).


Gruß,
SIGINT


BID = 115017

FatalError

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Beiträge: 498
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Der Spaß mit dem Mainboard ist mir vorerst zu teuer, zumindest bis ich seh, wieviel mein Vorhaben kosten würde.

Natürlich arbeite ich mit MP3 Decoder Chips, nur die allein reichen nun auch nicht ganz hin...
Das BS lade ich wie du schon erwähntest erst von der Festplatte in ein RAM und dann lasse ich den Prozessor dieses Prgoramm abarbeiten... Da das Programm sehr umfangreich werden wird(quasi win WinMediaPlayer in abgespeckter Form) und ich es nicht so mit platzsparendem Programmieren habe, werde ich mit dem Speicherbereich eines Z80 nicht hinreichen. (So einen hätte ich ja auch noch da)
Mir ist es aber echt neu, dass ein Z80 1MB DRAM ansprechen kann. Ich hab da höchstens mal was von MMU(Memory Managing Units) gehört, die da irgendwie mehr rausholen können.

BID = 116722

st0ne

Schriftsteller



Beiträge: 586
Wohnort: Salzburg
Zur Homepage von st0ne

wenn du es klein haben willst...

Via C3 board in 3,5" format

http://www.ipc4u.com/catalog/0/u3.html

kostet halt was

gruß st0ne

ps: manche teile haben auch gleich einen controller für TFT drauf...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: st0ne am 20 Okt 2004 18:28 ]

BID = 117247

FatalError

Stammposter



Beiträge: 498
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Okay... scheint doch eine vernünftige Alternative zu sein... hab mir ein Board für ~90€ ausgesucht dass nur 2.5" groß ist!
Das werde ich vielleicht verwenden, wenn das Geld nicht knapp wird .

Hätte mich aber dennoch auch so mal interessiert wie man mit einem Proz. arbeitet....

Danke nochmal für die Hilfe!


MFG
FatalError


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