[Beichtstuhl] Zerstörte "Kult"geräte Im Unterforum Historische Technik - Beschreibung: Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.
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[Beichtstuhl] Zerstörte "Kult"geräte |
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BID = 580602
Draht Stammposter
Beiträge: 263 Wohnort: Falkensee / Spandau City
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Mein erstes Vorkriegsradio (Lorenz 200/35 GW, Baujahr
Ende 20er Jahre) kam durch die Hand meiner Mutter zu Tode.
Auf dem Sperrmüll gefunden (1985 etwa), mit meinem Vater zusammen wieder
instand gesetzt und bis zum Verlust in Betrieb gewesen.
Grund für diese Aktion waren 3 hintereinander vergeigte Mathearbeiten.
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Erst wenn die letzte Glühlampe für immer erloschen ist,
werden wir wirklich sehen, was uns verboten wurde.
Dieser Beitrag ist ein Spitzenprodukt des Kombinat VEB Wortmüllproduktion Falkensee |
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BID = 580634
Trumbaschl Inventar
Beiträge: 7574 Wohnort: Wien
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Spontan kann ich mich an 1 Gerät erinnern, für dessen Zerstörung ich mich in den Hintern beißen könnte: ein britisches Robuk(?) MK II-Spulentonbandgerät. Wobei... ich bin mir nicht sicher, ob das rettbar gewesen wäre... aber auf alle Fälle ein irres Ding. 3-motoriger Direkttriebler (auf 2 Motoren saß jeweils direkt auf der Welle der Spulendorn, auf dem dritten die Capstanwelle nebst riesiger Schwungscheibe), 3 Geschwindigkeiten, 4 Röhren (+ Gleichrichterröhre und magisches Band), wenn ich mich recht erinnere Halbspur, die Spulen konnte man auf dem Dorn mittels großer Rändelmuttern festschrauben. Irre massiv gebaut!
Nur die Netzleitung war ein schlechter Witz... 0,3mm-Klingelleitung oder so ähnlich, jedenfalls unvorstellbar dünn, aber dafür dreiadrig (und vom Außendurchmesser trotzdem vielleicht halb so dick wie ein H05VV-F 3G0,75), mit den alten britischen Aderfarben (L rot, N schwarz, PE grün), kein Stecker. Im britischen Originalstecker saß wohl eine 2A-Sicherung. Na jedenfalls war das Gerät elektrisch völlig tot, also habe ich es irgendwann zerlegt und nur die Röhren und den seitlichen Rahmen mit Netzschalter, Potentiometern und Cinch-Anschlüssen behalten.
Den selben Weg ging ein italienisches tragbares Transistortonbandgerät für Spulen bis 13cm, habe ich aber nie so bedauert. Sonst... den Beikasten Ga48 vom österreichischen Vierteltelefon hätte ich wohl später auch nicht mehr so bedenkenlos zerlegt und blau lackiert.
Ansonsten sind mir noch unzählige Installationsteile wie Schalter, Steckdosen, ... zugrundegegangen weil mir im Chaos Schrauben und sonstige Kleinteile unrettbar entfleucht sind.
Ach ja, der Philips-Kassettenrekorder meines Vaters von 1963 war auch schade.
Reparieren habe ich (zumindest bei Elektronik) erst deutlich später gelernt, eigentlich fast mit dem Internet. Um beispielsweise Reparatur von Röhrenradios aus Büchern zu lesen hat mir als Kind immer die Geduld gefehlt - wenn sich etwas nicht relativ spontan erschlossen hat, war es auf die Seite geschoben und dann rasch vergessen.
Daß Projekte an den Rand rutschen kommt aber auch heute noch ab und an vor... einen Patienten habe ich nachdem er 5 Jahre zerlegt herumstand diese Woche repariert
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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!" |
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BID = 580832
ST3026 Gelegenheitsposter
Beiträge: 52 Wohnort: Berlin
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Hallo, eigentlich habe ich bislang kein "Kulturgut" in unserem Sinne zerstört. Sicherlich gabs da mal das eine oder andere Gerät, welches dem Schraubendreher zum Opfer gefallen ist. Habe da mal so'nen Philips-Cassettenrecorder mit Einhebelbedienung geschlachtet, der war von meinem Opa und das war so 1985. Aber anfang der 90er habe ich den Sony TC-161 SD von meinem Vater geschlachtet, da dieser einfach nicht mehr lief. Einige Teile hatte ich dann aufgehoben. Dem Recorder dann fast 10 (ZEHN!!!) Jahre lang nachgweint... Bis ein Spaziergang über einen Trödelmarkt erfolgte. Da stand ein Stapel aus verschiedenen Geräten, und fast ganz unten ein, TC-161!!! Der Händler konnte mich einfach nicht verstehen, warum nun den von ganz unten, nimm doch den hier oben... Das Teil im super Zustand (optisch) für damals in 2001 für 10 Märker mitgenommen. Zu hause erstmal im Keller eingelagert und nach weiteren Janren geputzt, neue Riemen rein und schlaffe Federn getauscht (hatte ich bislang auch noch nicht gehabt). Seit nun fast zwei Jahren ist das eines der Highlights meiner HiFi-Sammlung im Wohnzimmer.
Einen Video 2000 habe ich mal geschlachtet, da das Laufwerk platt war und Internet hatte ich damals noch nicht, um an Teile zu kommen. Zwei Grundig-Fernseher mussten leider aus Platzgründen dran glauben. Bei einem war die BR verkratzt (ST3020) und beim anderen gab's ein Brandloch im Chassis (ST63-260). Inzwischen werden die Grundig's nicht mehr verschrottet, sondern gesammelt. Dran glauben müssen nur noch die Plaste-Kisten und die vom Straßenrand eingesammelten. Der Rest wird bei mir in der Firma dann fachgerecht dem Recycling zugeführt. Der tägliche Gang zur E-Schrott-Tonne macht fast süchtig, vorgesten stand ein SABA Stereo von 1982 mit oben abgelegter FB daneben; das Typenschild fehlte leider schon. Der hatte den Schnee nicht nur auf dem Bildschirm, erstmal ins Trockene geräumt. Mal schaun' was mit dem ist. Jedenfalls SONY's einsammeln lohnt immer
Was habt ihr denn schon so gehortet oder gesammelt?
"Olle Rörenradios" und "Schwarze Telefone (W48)" ist als Sammlergut recht bekannt, wer sammelt was aus den 70ern und 80ern?
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BID = 580871
Trumbaschl Inventar
Beiträge: 7574 Wohnort: Wien
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Kapsch und Schrack W74 (Nachfolger des österreichischen W48), 2 Video 2000 (Siemens Videocord FM304 und Ingelen 20VR23, letzterer funktionstüchtig), diverse transistorierte Spulentonbandgeräte (z.B. prominent auf dem Schreibtisch Philips N4504),...
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BID = 580873
ElektroNicki Inventar
Beiträge: 6429 Wohnort: Ugobangowangohousen
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Uher Royal 560 oder so...
Mit dem Teil kann man Leute erschlagen...
Loewe-Hoppla Meteor 781W "Plastik" (hat nix mit Kunststoff, sondern mit angeblichem Raumklang zu tun. Naja bei Mono eher fragwürdig. Aber klingt gut..)
Kinolautsprecher von 1956
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BID = 581027
schmitzalex Schriftsteller
Beiträge: 765 Wohnort: Deutschland
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Hallo,
Ich ärgere mich noch heute das ich 1997 den SABA Ultracolor T6762 Telecomannder meiner OMA ausgeschlachtet habe. Das Teil war von 1975 und Funktionierte noch, bis das Bild bei längeren Betrieb anfing immer dunkler zu werden.
Ansonsten habe ich in meiner Sammlung mehrere Röhrenfernseher, diverse Röhrenradios und einige Tonbandgeräte. Auch habe ich inzwischen 2 sehr alte Grundig Farbfernseher, mit NIXI-Röhre zur Programmplatzanzeige und Ultraschallfernbedienung. Wenn ich neuere Geräte aus den 70ern und 80ern finde gehen diese zumeist nach eBay.
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BID = 581162
Dark Dragon Schreibmaschine
Beiträge: 1363 Wohnort: Solingen
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Tja ...
also ich habe in den 70´ern sehr viele Fernseher zerlegt.
Diese stammten von einer Radio-Fersehwerkstatt, wo sich die Kunden neuere Geräte gekauft hatten.
Ich erinnere mich noch an einen alten SW-TV mit Schutzglasscheibe und integriertem Radio.
Oder ein Farb-TV, bei welchem zwischem Farbe und S/W ein Relais deutlich hörbar schaltete.
Heute könnte ich mir dafür in den Ar... beissen !
Immerhin habe ich immer sämtliche Röhren aufgehoben.
Die Chassis habe ich ausgelötet und bildeten somit die Grundlage meines Hobbies.
Aber das tröstet mich nun auch nicht mehr.
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BID = 581175
Mr.Ed Moderator
Beiträge: 36187 Wohnort: Recklinghausen
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Das Relais dürfte für die Anpassung der Farbtemperatur bei echten SW-Sendungen (Farbhilfsträger weg) gewesen sein, das gab es bei einigen Geräten. Das Bild bekam dann einen leichten Blaustich und sah so eher aus wie auf echten SW-Geräten. Technisch notwendig war das natürlich nicht.
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-=MR.ED=-
Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.
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BID = 581262
Trumbaschl Inventar
Beiträge: 7574 Wohnort: Wien
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Bei mir drückt gerade wieder einmal nagend der Platzmangel, nachdem ich mir vorgenommen habe, in Anbetracht der Aussichten bei der Gasversorgung einen Ersatz für den vor Jahrhzehnten abgerissenen Kachelofen (*grml* aber das waren die Vormieter, als mein Vater 1977 ankam stand nur mehr ein kleiner Gasofen) zu besorgen.
Geräte über die ich mir den Kopf zerbreche: Saba TG504 (ohne Gewehr und Pistole, kann auch 544 sein) Spulentonbandgerät, Stereo, Volltransistor, 9,5 und 19cm. Dummerweise ist die Reibrolle defekt, die die Aufwickelspule antreibt und ich habe keine Ahnung woher ich so einen genau passenden Gummring bekommen soll (Riemen wären leichter zu beschaffen).
Weiters eine Sony-Kompaktanlage aus den 70erjahren mit Radio und KAsstttenteil, US-Version mit amerikanischem Netzstecker, selbst nach Austausch des Riemens dreht der Kassettenteil (fast) nicht.
Oder mein erstes Spulentonbandgerät... ein Philips aus den 70ern, auch Volltransistor, Riemen für die AUfwickelspule defekt und Verstärkerschaden (gar keine Tonausgabe).
Weggeben will ich die DInger nicht, aber solange ich keine Ahnung habe, wie ich sie reparieren könnte habe ich auch kein gutes Gewissen dabei, sie zu behalten...
Und weil wir gerade bei den 70erjahren sind... meine Sammlung hier umfaßt auch größere Teile, wie etwa einen GEBE-Gas-Katalytofen für Kaminanschluß von 1977.
Zum Thema 80erjahre stehen hier noch zwei Mac SE herum.
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BID = 581288
Otiffany Urgestein
Beiträge: 13763 Wohnort: 37081 Göttingen
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BID = 581292
ego Inventar
Beiträge: 3093 Wohnort: Köln
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Ich habe in meiner Laufbahn als Elektriker schon oft dinge entsorgt die eigentlich noch gut in Schuss waren. Meistens Leuchten in rauhen Mengen, welche bei umbauten nicht mehr gebraucht wurden.
Da bekommt man oft Tränen in den Augen, andereseits fehlt auch der Platz zur Lagerung bzw. die Zeit einen Käufer zu finden.
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BID = 581441
stego Schreibmaschine
Beiträge: 2467
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Nunja, was mich selbst anbelangt: Mit dem "Ausschlachten" war ich von jeher sehr zurückhaltend, bzw. vorsichtig. Bei mir galt und gilt noch immer der Grundsatz: "Das Ganze ist mehr wert als die Einzelteile".
Solange ich den Platz noch habe, wird bei mir kein Gerät ausgeschlachtet, und wenn von einem Gerät ein Teil entnommen wird, wird der Rest des Gerätes immer noch zusammengebaut (bis auf das dann fehlende Teil) irgendwo aufgehoben.
Was ich irgendwie nie vergessen kann, ist die Tatsache, daß vor ca. 30 Jahren mein Vater aus dem Siemens Großsuper D41 von 1953 Kleinholz gemacht hat. Bis heute ist es mir nicht gelungen, exakt dieses Modell wieder meiner Sammlung einverleiben zu können...
Es gibt also meinerseits nix, was ich bereuen könnte.....bisher zumindest.
Gruß
stego
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BID = 581465
high_speed Schreibmaschine
Beiträge: 2073
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Ob wohl ich nicht katholisch bin, komme ich auch mal Beichten.
Als ich ca. 9 Jahre auf dieser Welt war, musste ein Computerterminal von
NIXDORF dran glauben.
Es bestand aus einem ca. 12" bis 13" großen grünen Monitor, einer
Tastatur und einer Versorgungseinheit für bis ca. 5 Terminals.
Die Versorgungseinheit war um ca. 25cm hoch, ca. 40cm breit und 50cm tief.
Der Monitor und die Tastatur wurden über eine dicke, mehrdrähtige Leitung mit der Einheit verbunden. Stecker wahren 2*ca.14 polig codiert.
Hätte ich damals den dazu gehörenden Rechner gehabt, würde es vielleicht
noch leben, so zeigte der Monitor keinen Text.
MfG
Holger
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George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!
Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.
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BID = 581505
Trumbaschl Inventar
Beiträge: 7574 Wohnort: Wien
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Herzlichsten Dank für die Links, besonders zu den Katalogen!
D hammas ja schon!
http://www.saba.pytalhost.com/1972-2/0031.jpg
TG 544 Stereo in Nußbaum hell! Mußte mich erst durch einige Jahrgänge wühlen. Seltsamerweise kommen mir aus heutiger Sicht die späteren Modelle optisch altmodischer vor als dieses hier!
Die Ersatzteilanbieter muß ich mir morgen einmal näher anschauen, ich hoffe sie bieten brauchbare Versandkonditionen (hatte letztens einen Anbieter der mir hier im Forum empfohlen wurde, für einen 6-Euro-Teil 15 Euro Versandkosten...)
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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"
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BID = 589842
zombie70 Gelegenheitsposter
Beiträge: 72 Wohnort: Absurdistan
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Hab grad mit Interesse die Beiträge hier gelesen. Schade um einiges
Etwa um 1980 war ich mit 10 Jahren oft in einem Berliner Vorort, der auf Grund des Kalkabbaus durch Bergschäden dran glauben musste. Bewaffnet mit Schraubenzieher und Zange bin ich durch die Abrisshäuser gezogen und hab alles was mir interessant war abgeschraubt. Porzellanschalter und Steckdosen, Unterputzdrehschalter mit Glasplatte, alte Emaillelampen und natürlich solche Sachen wie Jugendstilklingelbretter mit schön verzierten Messinggriffen. u.s.w. ...
Als meine Eltern und ich 1988 umsiedelten nach West-Berlin musste einiges zurückbleiben. U.a. flog der Umzugskarton mit den Beutestücken, wie vieles andere auch damals in die Mülltonne
Aber ein altes Heizkissen was ich mal als Kind bei meiner Oma in einem alten Elektroreparaturbetrieb fand aus den 30ern und sogar noch funktionierte hab ich doch mit untergeschmuggelt und ist bis heute erhalten Will es irgendwann mal neu verkabeln, ist zwar nix Wert, hat aber unendlichen Erinnerungswert für mich
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