Hier:
https://forum.electronicwerkstatt.d......html haben wir gerätselt, was um alles in der Welt HG wohl für eine Charakteristik gewesen sein mag. Mein Fazit nach entsprechenden Tests war: Kreuzung aus H und G, den Kurzschlussauslöser vom H und den Überstromauslöser vom G.
Heute ist mir die erste Auflage vom Seyr-Rösch (DAS Fachbuch Elektrotechnik) von 1972 in die Finger geraten. Und plötzlich finde ich dort doch tatsächlich Infos über HG!
Zuallererst: mein Verdacht war korrekt. HG und HL(!) waren laut diesem Buch Haushaltscharakteristiken und in der Kategorie der Haushalts-Leitungsschutzschalter (HLS) zu finden. HG ist näher mit G verwandt, HL mit L. Magnetischer Schnellauslöser liegt in beiden Fällen bei 3*In (laut Kennlinie genauer gesagt bei 2,5-3*In), thermischer Auslöser laut dieser Tabelle bei L und HL 1,4*In, bei HG und G 1,05*In ("Due thermische Auslösung spricht frühestens an bei:").
"Durch die niedrige Einstellung der magnetischen Schnellauslösung sind sie besonders vorteilhaft bei Nullung und Schutzerdung, weil ihr Abschaltstrom niedrig liegt."
Auf der folgenden Seite steht noch, dass anstelle von "HL" auf den Geräten selbst nur "H" aufgedruckt wurde.
Kurz: HG war in der Tat eine Mischung, den Überlastauslöser vom G und den Kurzschlussauslöser vom H, eine sehr leitungsschonende Ausführung.
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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"