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| Empfehlungen von 470 Ohm / 1000 nF |
Viel zu hochohmig!
Die Induktivität sorgt ja dafür, dass der Strom zunächst unverändert weiterfliesst, obwohl die Spannung am Kontakt steigt.
Da zu einem Effektivstrom von z.B. 2A ein Spitzenwert von 2,8A gehört, würde über dem 470Ohm Widerstand, -und also auch dem Kontakt-, eine Spannung von 1,3kV entstehen.
Es ist Aufgabe des Kondensators die in der Wicklungsinduktivität gespeicherte Energie W= 1/2 *L*I
2 aufzunehmen. Dazu eignet sich theoretisch jeder Wert, aber je größer der Kondensator ist, umso geringer ist die daraus resultierende Spitzenspannung, und um so langsamer erfolgt auch der Spannungsanstieg.
Der Widerstand dient hauptsächlich dazu den Einschaltstrom zu begrenzen, wenn der Kondensator schlagartig entladen wird. Robuste Kontakte vertragen größere Stromwerte.
Zitat :
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| Gibt es überhaupt Berechnungsgrundlagen? |
Ja, man wird versuchen die Werte so zu wählen, dass der der sich aus L und C ergebende Schwingkreis nur eine einzige gedämpfte Schwingung macht (siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aperiodischer_Grenzfall), aber da bei einer realen Elektromaschine einige Unwägbarkeiten im Spiel sind, wird man die Dimensionierung lieber experimentell machen, wobei die obigen Überlegungen nur den Startwert liefern.
P.S.:
Zitat :
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| Induktivität könnte ich per Messgerät ermitteln. |
Aber wahrscheinlich nur mit der Qualität einer Hausnummer!
Durch den Eisenkern ergeben sich bei 10A Betriebsstrom ganz andere Verhältnisse als bei 1mA Messstrom.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 19 Mai 2011 11:59 ]