Hallo,
in der Schule schlagen wir uns nun mit Opamps rum. Wir haben einige Aufgaben, die ich bisher immer allein mit Rückführung auf die Grundschaltung (invertierender und nicht-invertierender Verstärker) lösen kann.
Beim Subtrahierer gelingt mir das leider nicht.
Siehe Abbildung: Alle Widerstände sollen gleich groß sein (1K). Im Grunde habe ich hier doch eine invertierende Verstärkerschaltung bis auf die Tatsache, dass der nicht-invertierende Eingang nicht auf Masse liegt.
Da der nicht-invertierende Eingang nicht auf Masse liegt, habe ich mir dessen Beschaltung genauer angeschaut: Da hier +2V an zwei gleich große, seriell geschaltete Widerstände anliegt, handelt es sich doch um einen gewöhnlichen Spannungsteiler. An jedem Widerstand fällt 1V ab. Da der Eingang des Opamps sehr hochohmig ist, kann ich auch von einem unbelasteten Spannungsteiler ausgehen. Folglich liegt am nicht-invertierenden Eingang des Opamps +1V an.
Normalerweise sollte hier beim invertierenden Verstärker ja Massepotential liegen. Da dies aber nicht der Fall ist, habe ich einfach die Massepunktbetrachtung verschoben. Nun ist +1V mein neuer Bezugspunkt, sprich 0V.
+1V -> 0V
Dann wäre die Eingangsspannung U1 statt +3V nur noch +2V sein.
+3V -> +2V
Nach der Formel für den invertierenden Verstärker kämen nun -2V raus. In Wirklichkeit müsste aber wohl -1V rauskommen.
Wo liegt mein Denkfehler?
Danke im voraus,
Kermit