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| Wenn ich an einen Differenzierer eine dreieckförmige Wechselspannung anlege, erhalte ich am Ausgang eine rechteckförmige Spannung. Wie ist das denn zu erklären. |
Der Differenzierer bildet mathematisch gesehen die "Ableitung" der Eingangsfunktion, d.h. die Ausgangsspannung ist abhängig von der Änderungsgeschwindigkeit der Eingangsspannung. Je steiler am Eingang eine Spannung ansteigt, desto höher ist die Ausgangsspannung. Bei einem Dreiecksignal steigt der pegel erst mit gleichmäßiger Geschwindigkeit an => am Ausgang liegt daher eine gleichmäßige positive Spannung...anschließend sinkt die Eingangsspannung mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ab, am Ausgang liegt daher eine gleichmäßige negative Spannung.
Je höher du die Frequenz drehst, desto steiler sind die Flanken des Dreiecksignals und desto höher ist die Amplitude des Rechtecksignals.
Zitat :
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die Anstiegsflanken der Ausgangsspannung sehen aus wie die Ladekurve eine Kondensators und ebenso die fallenden Flanken, als Entladekurve natürlich.
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um das genau zu klären müstest du mal den Schaltplan und den Typ des OPV bekannt geben. Wahrscheinlich ist deine Versuchsschaltung kein "reiner" Differenzierer, sondern eine leichte Abwandlung mit einer gewollten Verzögerung(z.B. um ein Schwingen des OPV zu verhindern).
[ Diese Nachricht wurde geändert von: fenterhannes am 22 Jun 2005 0:56 ]