Brauche Hilfe bei Weichblinkerschaltung

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Autor
Brauche Hilfe bei Weichblinkerschaltung

    







BID = 757772

Jaservus

Gerade angekommen


Beiträge: 1
 

  


Hallo Zusammen

Ich brauche dringend eure Hilfe , ich muss am Montag einen Vortrag über die Weichblinkerschaltung halten und habe keine Ahnung wie sie funktioniert . Ich hab sie als Datei angehängt , da ich im Internet nichts zu der Funktionsweise finde und unser Lehrer es mir nur flüchtig erklärt hat seid ihr meine letzte Hoffnung. Ich weiß das durch die Kondensatoren eine Stromschwankung ereugt wird die das "weiche" Blinken der LED erzeugt.
Wäre nett wenn mir jemand die Funktionsweise genauer erklären könnte

mfg

BID = 757865

powersupply

Schreibmaschine



Beiträge: 2920
Wohnort: Schwobaländle

 

  

Moin

Was weist Du denn überhaupt von der Schaltung ausser, dass sie ein sanftes ein-Ausschalten der LED bewirkt?

Fang mal an zu beschreiben was in dem Moment passiert wenn Du die Spannung anlegst und was dann weiter in der Schaltung mit welchem Ergebnis vor sich geht.
Eine reine Beschreibung zum Auswendig lernen wirst Du hier nicht bekommen

powersupply

BID = 757896

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Ist wirklich etwas gemein diese Schaltung.
Auf den ersten Blick hätte ich gesagt, "blinkt überhaupt nicht", auf den zweiten Blick sieht man dann, dass das ein Phasenschieber-Oszillator ist.

Die Kombinationen C2/R4 und C3/R2 drehen bei entsprechend niedriger Frequenz die Phase der Ausgangsspannung, um jeweils bis zu fast 90°, Es reichen aber schon Phasenwinkel von etwas mehr als 45° an den einzelnen RC-Kombinationen, damit man die nun insgesamt um über 90° verschobene Eingangsspannung von T1 vektoriell in einen 180° und einen 90° Anteil zerlegen kann.

Dieser 180° Vektor bewirkt, zusammen mit der 180° Verschiebung durch die Emitterschaltung von ebenfalls 180°, eine gesamte Phasenverschiebung von 360°=0° und damit ist die erforderliche positive Rückkopplung gegeben.
Wenn nun auch noch die Verstärkung der Transistorstufe hoch genug ist, um die Verluste im Phasenschieber auszugleichen (hängt von R3 und dem Basistrom von T1 ab), dann kommt eine ungedämpfte sinusförmige Schwingung zustande.


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