12V Schaltnetzteil aus PC umabuen? Im Unterforum Grundlagen - Beschreibung: Grundlagen und Fragen für Einsteiger in der Elektronik
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BID = 503302
nightmare Gesprächig
  
Beiträge: 102
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Hallo
Ich plane einen kleinen, nicht sonderlich hochwertigen Verstärker, welcher mein TV befeuern soll. Das hat nur so olle TFT-Boxen drin, die bescheiden klingen. Das ganze soll auch noch kompackt werden. Verwended wird ein TDA8563, der Funktioniert wunderbar. Jetzt wird er noch angetrieben durch ein 90W 12V(ac) Trafo, wo ich profiesorisch durch ein paar Dioden die Spannung auf ca 15V gebracht habe (um den TDA nicht zu schrotten). Allerdings ist mir der Trafo einfach zu groß, das ganze soll ja wie gesagt kompakt werden. dann habe ich den Verstärker an einem PC Netzteil an 12V betrieben, das lief auch wunderbar. Nur ich das ist wieder zu groß (großer noch als der Trafo).
Kumpel meinte daraufhin, dass ich doch ein Schaltnetzteil (wie im PC-NT) verwenden kann. Allerdings habe ich davon nicht sonderlich die ahnung... aber noch etliche PC-Netzteile rumzuliegen.
Ist es möglich dort Teile auszuschlachten, und ein reines 12V Netzteil draus zu bauen? Platine ätzen ist kein Problem, da bin ich fast Profie drin ^^
Ich habe mal eine Anleitung gesehen, in der einfach alle Teile für die anderen Spannungen ausgebaut werden, dass ist zwar ok, aber immernoch zu groß (weil ja gleiche Platinengröße)
Kann mir einer erklären, wie ich das am Besten anstelle? Netzteile hab ich zB ein 300W Netzteil da, das hat so im ruhzustand 11,5A auf der +12V Schiene. Brauchen würde ich nur 8-9A
Ist das zu machen?
Das ist zwar sicherlich nicht das beste Netzteil einen Verstärker anzutreiben, aber es ist ausreichend. Hauptsache es ist kompakt
Danke |
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BID = 503306
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Nein, das ist ohne größere Erfahrung auf diesem Gebiet nicht machbar.
Tipp:
Kaufe Dir bei POLLIN etc. ein fertiges Laptop-Netzteil mit der benötigten Spannung und Leistung.
Das ist schon so klein, wie es mit vertretbarem Aufwand geht. Ist aber auch sicher, entstört und zugelassen!
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???" |
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BID = 503308
faustian.spirit Schreibmaschine
    
Beiträge: 1388 Wohnort: Dortmund
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Wenn im Ruhezustand über 10 Ampere über die 12V Schiene gehen, ist irgendwo ein ernsthafter Kurzschluss zu vermuten.
Laptopnetzteile würde ich allerdings weder als sicher noch als entstört bezeichnen.
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BID = 503310
nightmare Gesprächig
  
Beiträge: 102
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hmm klingt ja nicht so fein
Allerdings muss man ja mal anfangen sich mit dem Thema auseinader zu setzen. Ich gehe mal davon aus, dass die ganzen Teile ja eigendlich in dem PC netzteil schon vorhanden sind. Und Sachen zum "einstellen" (also Potis, Trimmkondensatoren etc) sind da ja nicht drin. Daher hatte ich mir gedacht, dass es einfacher ist. Ich hatte mich mal ein wenig erkunded nach Schaltnetzteilen, die eine DC-Spannung als Input haben, also zB um im Auto eine höhere Spannung für Verstärker zu erzeugen. Zu 230Vac Schaltnetzteilen habe ich nur seeehr wenig, und fast garnichts deutsches gefunden. Deswegen dachte ich mir halt, dass ein Umbau sicherer ist, da dort auch die Teile aufeinander "abgestimmt" sind. zB wüsste ich nicht, wo ich diese kleinen Spulen herbekommen würde, welche in den Netzteilen drin ist.
Fertige Netzteil habe ich auch schon gesucht, allerdings nichts passendes gefunden. Bei Pollin zB die NotebookNetzteile haben eine zu hohe Spannung (meist 17-20V)und aber auch einen zu geringen Strom (nicht mehr als 4A) Und kleine Module haben noch weniger Leistung, oder sind mir schon ein wenig zu teuer.
mfg
edit:
Ohh sorry, dass da oben soll "Urzustand" heißen. Irgendwie zeigt die Rechtschreibfunktion immer nichts an... das hab ich übersehen. Ich meine natürlich den Wert, der aufm NT-Aufdruck stehen
[ Diese Nachricht wurde geändert von: nightmare am 26 Feb 2008 2:26 ]
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BID = 503329
Ltof Inventar
     
Beiträge: 9386 Wohnort: Hommingberg
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Zitat :
nightmare hat am 26 Feb 2008 02:24 geschrieben :
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Allerdings muss man ja mal anfangen sich mit dem Thema auseinader zu setzen.
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Muss man das?
Und selbst wenn, fängt man nicht mit einem Schaltnetzteil an Netzspannung an.
Es gibt Micro-ATX-Netzteile. Und hast Du mal nachgemessen, wieviel Strom der Verstärker tatsächlich aufnimmt? Wahrscheinlich wird ein Notebooknetzteil dicke reichen.
Gruß,
Ltof
_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)
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BID = 503404
nightmare Gesprächig
  
Beiträge: 102
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Zitat :
Ltof hat am 26 Feb 2008 07:23 geschrieben :
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Zitat :
nightmare hat am 26 Feb 2008 02:24 geschrieben :
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Allerdings muss man ja mal anfangen sich mit dem Thema auseinader zu setzen.
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Muss man das? :-? |
wenn man ma was dazu lernen will finde ich schon
Also den IC den ich verwende hat 2x25W (4ohm) und 2x40W (8ohm). damit es nicht also sehr brackik klingt (ths laut Datenblatt unter 0,5%)2x17 bzw 2x33W.
Zudem möchte ich ICs betreiben, da ich 4 Boxen anhängen möchte. Meine Boxen haben 3,6ohm (gemessen, da kein Aufdruck, 20W). Macht rein Last der Boxen ja schon ca 80W, dazu kommen ja noch die Verlusste am IC... Und lieber n wenig höher alles ansetzen, als dass es nachher qualmt
Und mini-Netzteile sind arg teuer >.< und haben meist auch nicht mehr als 100W Gesammtleistung (also mit noch 3,3 und 5V)
Hatte es mir wie gesagt recht einfach vorgestellt, ein PC-Netzteil umzubauen/neu zu bauen.
Naja muss ich mein Konzept wohl überdenken und mir ein anderes Gehäuse ausdenke
mfg
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BID = 503695
berufsbastler Schriftsteller
    
Beiträge: 615
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WEnn du dich mit SNT beschäftigen willst, dann solltest du dich erst mal mit Buck und Boost-Convertern (Tief- und Hochsetzsteller) beschäftigen, erst mal für das Grundprinzip.
Allerdings solltest du auch vor englischen Seiten nicht zurückschrecken.
zu SNT hört ein "bisschen" mehr als zu nem Linearregler.
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