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Reichweitenfrage bei sehr kleinen Sendern |
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BID = 517711
Adabi Gerade angekommen
Beiträge: 2
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Hallo zusammen
Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich euch eine völlige DAU-Frage stelle, aber wir haben da heute (oder gestern) Nacht lange diskutiert.
Das Thema war der grosse Lauschangriff und wir diskutieren darüber ob man sich technisch dagegen wehren kann um ggf. Wanzen oder Minikameras zu finden. Wir kamen zu dem Ergebnis, daß das wohl preislich jenseits dessen liegt, was sich ein normaler Mensch leisten kann. Wenn solche Geräte überhaupt erlaubt sind.
Was wir allerdings nicht klären konnten, war die Übertragungsreichweite solcher Sender. Ich mein, dass können bei so kleinen Sendern doch nicht mehr als ein paar Meter sein, oder? Wenn man überlegt was für Probleme schon WLAN bei einer Stahl-Beton-Wand macht ...
Vielen Dank!
A. |
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BID = 517723
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | diskutieren darüber ob man sich technisch dagegen wehren kann um ggf. Wanzen oder Minikameras zu finden. | Da kannst du lange suchen.
Solch ein Gerät braucht ja nicht dauernd eingeschaltet zu sein, es kann passiv sein, d.h. der eigentliche Sender steht garnicht bei dir, man wertet deinen Mülleimer aus, oder man heuert sogar einen deiner Mitarbeiter an, der interessantes von uninteressantem trennt und nur letzteres aus dem Haus schleppt oder ins Internet speist.
Im übrigen ist es für den Gesetzgeber ein Klacks ein Gesetz zu produzieren, wonach der Besitz und Verkauf von Abwehrgeräten strafbar ist.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten ! |
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BID = 517956
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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Die Reichweite von Wanzen ist von der Leistung und der Qualität der Antenne abhängig. Die Leistung wiederum ist abhängig von der Stromversorgung und der Leistung der Halbleiter (Transistoren, Fets, ICs). Außerdem gibt es, wie Perl schon andeutete, Wanzen, die erst von außen aktiv geschaltet werden können, oder erst aktiv werden, wenn bestimmte Vorgänge zum Auslösen führen. Dazu gehören z.B. Telefonwanzen (Harmoniumwanzen), die erst mit dem Abnehmen des Hörers eingeschaltet werden und ihren Strom aus der Telefonleitung beziehen, oder durch Anruf von außen und einen bestimmten Ton oder Tonfolge eingeschaltet werden. Es gibt auch Abhörmöglichkeiten, die rein optisch über Laserstrahl arbeiten; dabei wird eine Fensterscheibe als Mikrofon benutzt.
Gruß
Peter
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BID = 517966
Kleinspannung Urgestein
     
Beiträge: 13393 Wohnort: Tal der Ahnungslosen
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Ich schlage dazu auch folgende Lektüre vor:
Günter Wahl
Minispione-Schaltungstechnik
Erschienen im Franzis-Verlag 2006
Da kann mal nachlesen,was alles schon vor zig Jahren möglich war.
(wer möchte,kann mein Exemplar gern haben)
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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)
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BID = 517992
Adabi Gerade angekommen
Beiträge: 2
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Danke für eure Antworten. Ich werde das morgen Abend so weitergeben um mit meinem neuen Wissen ein wenig angeben
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BID = 518757
dl2jas Inventar
     
Beiträge: 9913 Wohnort: Kreis Siegburg
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Zitat :
Adabi hat am 23 Apr 2008 09:10 geschrieben :
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...
Was wir allerdings nicht klären konnten, war die Übertragungsreichweite solcher Sender. Ich mein, dass können bei so kleinen Sendern doch nicht mehr als ein paar Meter sein, oder? Wenn man überlegt was für Probleme schon WLAN bei einer Stahl-Beton-Wand macht ...
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Es lassen sich schon beachtliche Reichweiten erzielen.
In erster Linie hängt das Ergebnis von der Wahl der Antenne und dem Empfänger ab. Dann ist natürlich der Aufstellungsort sehr wichtig. Ich habe mal Reichweitenexperimente mit einem kleinen Selbstbausender Amateurfunk gemacht, UKW. Mit 2 Watt Sendeleistung bin ich 450 km gekommen. Bei 50 mW war gute Verständigung mit einer 30 km entfernten Station möglich. Es spricht nichts dagegen, mit lediglich 1 mW eine Entfernung von mehreren km zu überbrücken.
Selbst mit den kleinen Handfunkgeräten Jedermannfunk SRD/LPD geht locker 1 km bei günstigen Bedingungen. Die Dinger haben 10 mW, keine richtige Antenne und einen vergleichsweise schlechten Empfänger.
DL2JAS
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BID = 518792
Ltof Inventar
     
Beiträge: 9386 Wohnort: Hommingberg
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Im UHF-Band hatte ich schon Empfang über 340 km mit 200 mW. Allerdings war der Sender nicht gerade am Boden...
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)
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BID = 518815
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | 340 km mit 200 mW. Allerdings war der Sender nicht gerade am Boden.. |
Hattest du eine Wanze ans Heck des Spaceshuttle geklebt ?
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BID = 518830
Ltof Inventar
     
Beiträge: 9386 Wohnort: Hommingberg
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So ähnlich - das war eine Wettersonde.
Die 200 mW hatte ich irgendwo aufgeschnappt. Jetzt lese ich was von "60 mW min.".
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)
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BID = 519642
dl2jas Inventar
     
Beiträge: 9913 Wohnort: Kreis Siegburg
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Die Tage habe ich einen Fachvortrag über die Stasi gehört.
Es referierte ein Herr der Birthler-Behörde, der die Akten wissenschaflich auswertet. Der kam auch kurz auf das Thema Funkwanzen zu sprechen. Damals galt als Faustformel, der Abhörempfänger darf nicht weiter als 1,5 km von der Wanze entfernt sein. Das war Stand der (DDR-)Technik vor etwa 20 Jahren.
DL2JAS
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