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| Muß ich das als armer industrieelektroniker wissen ?? |
Das weiß ich nun wieder nicht.
Prinzipell wird das in jedem Radio gemacht.
Die Empfangsfrequenz z.B. 87 MHz wird mit einer Oszillatorfrequenz die einen festen Abstand (10,7MHz) davon hat, also z.B. 97,7 MHz. "gemischt".
Schaltungstechnisch eignet sich dafür alles was eine nichtlineare Kennline hat, aber es gibt natürlich spezielle Schaltungen die besonder schön gehen.
Mathematisch ist das eine Multiplikation der beiden Sinusschwingungen.
Dabei entstehen die Summenfrequenz also 87+97,7=184,7 MHz und die Differenzfrequenz also 97,7-87=10,7MHz.
In den allermeisten Fällen wird anschließend nur die Differenzfrequenz die man auch als Zwischenfrequenz (ZF) bezeichnet mit auf diese Frequenz fest abgestimmten Verstärker gewaltig verstärkt.
Man geht diesen Umweg, weil u.a. ein Verstärker für eine feste Frequenz leichter zu realisieren ist, als ein auf jede Empfangsfrequenz abstimmbarer.
Bei einigen hochwertigen Empfängern wird sogar nach der 1.ZF -Verstärkung noch eine weitere Umsetzung auf eine niederigere 2.ZF gemacht. Solche Empfänger bezeichnet man als Doppelsuper.
Es gibt einige bevorzugte Zwischenfrequenzen, die du wahrscheinlich als Differenz in deinen Quarzpaaren wiederfindest:
21,4 MHz für kommerzielle Geräte, 10,7MHz für FM-Radios und komemrzielle Geräte sowie 455kHz für AM-Radios und in Doppelsupern.
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