Frequenzgangmesser

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Autor
Frequenzgangmesser

    







BID = 827737

WienerSchnitzel

Gerade angekommen


Beiträge: 2
Wohnort: Karlsruhe
 

  


Hallo,

mein Interesse hat mich gepackt, einen Frequenzgangmesser zu bauen. Ich habe vor, einen Empfänger zu bauen, der im kHz bis GHz- Bereich Signale empfangen kann und die über USB an den Rechner schickt. Am Computer will ich dann auswerten, ob auf der jeweiligen Frequenz ein Signal existiert (z.B. Radiosender oder WLAN-Netze).

Mein Problem ist das Einstellen der Frequenz: Wenn ich z.B. Frequenzen von 1kHz-100GHz durchgehe, soll der Computer ein Signal schicken, dass die jeweilige Frequenz eingestellt werden soll. Nur wie kann elektronisch die Kapazität oder
Induktivität ändern? Gibt es da vllt einen Microcontroller, der die Arbeit erledigt? Dann bräuchte ich noch einen Microcontroller, der die Signale vom Computer (die einzustellende Frequenz) übersetzt.

Habt ihr Ideen, so etwas realisieren zu können?


BID = 827738

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  


Zitat :
habe vor, einen Empfänger zu bauen, der im kHz bis GHz- Bereich Signale empfangen kann
Hast du überhaupt schon jemals einen Empfänger gebaut?
wenn nicht, dann fang erst mal mit kleinen Brötchen an. Allenfalls bis Kurzwelle.
Schon bei UKW tauchen dann ernsthafte Probleme auf, die man nicht einfach mit einem starken Willen, sondern mit guter Sachkenntnis löst.


Zitat :
Wenn ich z.B. Frequenzen von 1kHz-100GHz durchgehe
Das schaffen nicht einmal die besten Profigeräte, die soviel wie ein Einfamilienhaus kosten!

BID = 827747

dl2jas

Inventar



Beiträge: 9914
Wohnort: Kreis Siegburg
Zur Homepage von dl2jas

Perls Beitrag schließe ich mich an, speziell bei den kleinen Brötchen.

Nicht angesprochen hat er die erforderlichen Antennen. Eine eigenresonante Antenne wie der Dipol ist Lambda/2 lang. Bei 100 GHz hat sie eine Länge von 1,5 mm und bei 1 MHz sind es schon 150 m Antennenlänge. Resonante Antennen sind nicht wirklich für reine Empfangszwecke erforderlich, die Größenordnung sollte aber schon stimmen.
Eventuell kaufst Du einen Scanner und baust ein Interface, mit dem Pegel und Frequenz via USB übermittelt werden können. Noch interessanter wird es, wenn Du die Funktionen des Scanners via USB-Schnittstelle vom PC aus steuern kannst.

DL2JAS

_________________
mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert

BID = 827777

Murray

Inventar



Beiträge: 4731

Ich habe hier ein paar Lochziegel aus einem Abrisshaus.
Wie baue ich damit fix mal eine Stadt mit 10.000 Wohneinheiten.

Das würde wohl der Fragestellung entsprechen.

Aber echt mal - wie kann man so eine Frage überhaupt stellen?
Das ist ja nicht mehr wie früher wo man mit Müh und Not in der Bibliothek verzweifelt versucht hat entsprechende Bücher aufzutreiben.
Heute findet man doch die meisten Antworten so solchen lapidaren Dingen im INet.
Und das ist kein Einzelfall - mir sieht das nach purer Faulheit des Fragestellers aus. Liefert mir mal schön ein Kochbuch bevor ich mir darüber Gedanken machen muß ....

BID = 827798

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Da ich momentann nur das fummelige OSK meines Handys zum Tippen habe, werfe ich mal SDR und DVB-T zum Googeln in den Raum.

_________________

BID = 827807

WienerSchnitzel

Gerade angekommen


Beiträge: 2
Wohnort: Karlsruhe

Ich danke euch für eure Antworten. Wenn mir vorgeworfen wird, ich würde nach einem Kochbuch verlangen, dann bitte ich nochmal die Frage zu lesen. Vor allem ging es mir darum, wie man die Kapazität oder Induktivität elektronisch regeln könnte. Ich hatte da an Kapazitätsdioden gedacht, vllt habt ihr aber bessere Ideen. Die zweite Frage lief auf das Übersetzen der einzustellenden Frequenz heraus, aber dafür ist natürlich erforderlich, dass ich weiß, wie ich den Schwingkreis elektronisch einstelle.

Wenn der Frequenzbereich und Frequenzen wohl zu groß ist, dann kann ich ja bei wesentlich kleineren beginnen.


BID = 827812

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13751
Wohnort: 37081 Göttingen

BID = 827844

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Vor allem ging es mir darum, wie man die Kapazität oder Induktivität elektronisch regeln könnte.
In dem Frequenzbereich, von den du träumst, benutzt man ganz andere Konzepte. Google mal nach YIG.

Die von Otiffany verlinkten Gyratoren aus Operationsverstärkern taugen allenfalls für den NF-Bereich.

P.S.:
In deiner Überschrift schreibst du "Frequenzgangmesser".
Um den Frequenzgang eines Prüflings zu ermitteln, bestimmt man das Verhältnis von Ausgangssignal zu Eingangssignal bei verschiedenen Frequenzen.
Ein solches Gerät nennt man Netzwerkanalysator.
Einen sehr alten dieser Sorte hat Martin.M kürzlich restauriert: https://forum.electronicwerkstatt.d.....=swob
Neuere Geräte sprengen, selbst gebraucht, das Budget der meisten Bastler: http://www.ebay.de/itm/380386275217?

Später schreibst du allerdings:

Zitat :
der im kHz bis GHz- Bereich Signale empfangen kann

Ein solches Gerät nennt sich Spektrumanalysator und gebraucht sind sie wesentlich günstiger, schon für einige tausend Euro zu bekommen: http://www.ebay.de/sch/i.html?_from.....lyzer
Einige davon enthalten einen Tracking-Generator, und damit kann man sie bedingt auch als Netzwerkanalysator verwenden.

Im Übrigen brauchst du nicht darauf zu hoffen auf GHz-Frequenzen noch etwas brauchbares empfangen zu können.
Mit Ausnahme der WLAN-Frequenzen 2,5GHz und 5,8 GHz sowie des Satellitenfernsehen bei etwa 10..12GHz sind dort praktisch nur Radaranlagen und Richtfunkstrecken in Betrieb.
Da empfängst du gar nichts, wenn du nicht zufällig gerade im Richtstrahl stehst und außerdem sind diese Übertragungen meist verschlüsselt.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  2 Mai 2012 14:13 ]

BID = 827857

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Ich denke,
das Hauptproblem hier sind die bis zu vier USB-Buchsen,
die (meist an der Vorderseite!) der PCs Nutzung heischen.
Dazu das superlange Wochenende...alles klar?
Dafür gibt eigentlich die bekannten USB-Tassenwärmer
und dergleichen.
Am besten wäre vllt wenn WienerSchnitzel im Net nach einer
Tuninganleitung von Tassenwärmen auf Schnitzelwärmen sucht.


_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 827861

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Das schnellste Oszi, das es afaik gibt, schafft gerade mal 63GHz.
Das kostet dann aber auch so viel wie ein dicker Sportwagen oder ein gut ausgestattetes Eigenheim
Also wohl doch eher sowas:
http://www.ccc-mannheim.de/wiki/DVB-T_Stick_als_SDR-Receiver

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