Bauknecht Waschmaschine  WA plus 624 TDi

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: Trommellager defekt

Im Unterforum Waschmaschine - Beschreibung: Service für Waschmaschine und Waschautomat - Toplader und Frontlader. Fragen zu Ersatzteilen und Reparaturen. Tipps für Bedienung und Reparatur.

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Autor
Waschmaschine Bauknecht WA plus 624 TDi --- Trommellager defekt
Suche nach Waschmaschine Bauknecht 624 TDi Trommellager defekt

    










BID = 990039

neismark

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Chemnitz
 

  


Geräteart : Waschmaschine
Defekt : Trommellager defekt
Hersteller : Bauknecht
Gerätetyp : WA plus 624 TDi
S - Nummer : 411325002916
Typenschild Zeile 1 : 12 NC. 858304603014
Kenntnis : Minimale Kenntnisse (Ohmsches Gesetz)
Messgeräte : Multimeter, Phasenprüfer
______________________

Hallo,

nachdem ich ja letztens schon einmal ein Problem (https://forum.electronicwerkstatt.d......html) mit meiner Bauknecht-WaMa hatte, das irgendwie "verschwunden" ist, meldete sich ca. 10 Waschgänge später das Trommellager.

Ich weiß, dass in der Maschine eine Wascheinheit verbaut ist, sprich: Das Plastikgehäuse der Trommeleinheit ist nicht verschraubt, sondern verklebt und wird durch Bauknecht nur als Ganzes getauscht - zum Preis einer neuen Maschine.
Nun habe ich allerdings auf Youtube ein Video Video gefunden, in dem jemand die Reparatur einer solchen Trommeleinheit beschreibt. Bevor ich ein paar hundert € für eine neue Maschine ausgebe, wäre ich ja bereit, mal einen Versuch zu wagen.
Update: Es gibt auch eine ausführliche Beschreibung hier.

Nun: Wie kriege ich die Wascheinheit da raus?
Ich vermute: Motor und Riemenscheibe entfernen, Türdichtung öffnen (den Draht) und die Waschmittelbox und den Druckschlauch entfernen. Evtl. noch die Gewichte ab und dann müsste man nach Aushängen der Federn die Trommeleinheit nach oben rausziehen können. Ist das soweit richtig oder gibt es da etwas, auf das ich unbedingt noch achten sollte?

Was genau ist zu wechseln? Die beiden Lager und der Simmerring, oder?

Selbst ersatzteil-land.de konnte mir für diese Maschine nicht sagen, welches Lager verbaut ist. Das wäre schon mal meine erste Frage: Hat jemand dazu Angaben? Ansonsten, meinte die freundliche Dame am Telefon, müsste ich vom ausgebauten Altlager eine Nummer ablesen können oder es notfalls ausmessen...



[ Diese Nachricht wurde geändert von: neismark am 12 Mai 2016 17:35 ]

BID = 990046

derhammer

Urgestein



Beiträge: 10680
Wohnort: Hamm / NRW

 

  

Komplett Front abnhemen. Motor und Gewichte ab, Kabelbaum lösen. Einspülschale raus, alles was stört

_________________
Bitte die geltenden VDE und Sicherheitsvorschriften beachten.
Ein Gerätebedienfeld ist kein Klavier. Nicht versuchen, ohne Kenntnisse ins Prüfprogramm zu gelangen






BID = 990072

fredihund

Gesprächig



Beiträge: 128

ich könnte jetzt Lager und WDR vom 6 & 7kg Eureka Waschbottich benennen, den 5kg & 8kg EWB werde ich erstmals in diesem Jahr öffnen, was bedeutet, ich weiß noch nicht was da drin ist.

aber es sind Standard Komponenten verbaut, die von verschiedenen Anbietern innerhalb von 48Std geliefert werden .....

wie im anderen Forum beschrieben, es ist einerseits nicht ganz ohne die alten Lager rauszukriegen und andererseits auch wichtig in welchem Zustand der Wellenlaufring ist !

Lager und Wellendichtring (ich würde Viton nehmen statt NBR) würde ich erst bestellen wenn das Öffnen des EWB(der leichte Part der Reparatur) und das Entfernen der alten Lager (je nach Schaden kann das ein echter Kampf werden)geklappt hat .... und der Wellenlaufring auf der Welle nahe der Trommel ohne erkennbare Schäden ist .....







[ Diese Nachricht wurde geändert von: fredihund am 12 Mai 2016 21:46 ]

BID = 990819

neismark

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Chemnitz

So, morgen kommt endlich der extra bestellte lange Bohrer (so was scheint es in Baumärkten nicht zu geben) und ich kann zur Tat schreiten.

Mal vorausgesetzt, ich kriege den Bottich sauber auseinander und die Welle hat keine Schäden davongetragen - wie kriege ich den Bottich später wieder dicht?

Irgendwo wurde "Heizungsdichtband" empfohlen. Damit konnte der Mensch im lokalen Hornbach nichts anfangen. Was genau ist das und wo kriege ich es her? Gibt es Alternativen? Und brauche ich noch einen speziellen Kleber daür? Ich erinnere mich, etwas über "Karosseriekleber auf PUR-Basis" gelesen zu haben, der temperatur- und laugenbeständig sein soll. Das klingt nach Autowerkstatt bzw. deren Zulieferer...

@fredihund: Wie hast du das bei den bereits reparierten Bottichen gelöst?


BID = 990929

fredihund

Gesprächig



Beiträge: 128

hmmh,

das steht doch eigentlich alles in den vielen anderen Beiträgen im anderen Forum, sehe leider keine Möglichkeit die hier zusammengefasst reinzuholen .....

also, googeln nach
 
Eureka Waschbottich
 
den Links zu den Youtube Videos folgen, schon dort wird einiges erklärt, oder/und den Links in das andere Forum folgen und dort weiterlesen ...
 
hier im Forum gucke ich unregelmäßig, bekommen auch keine Info wenn eine neue Anfrage vorliegt, wenn´s also dringend ist Anfragen im anderen Forum stellen oder zur Not auch über einen Youtube Kommentar ....

Kurzfassung :
Heizungsdichtband gibts bei OBI;
die dicke im Video gezeigte Dichtung ist eine Einzelanfertigung, Preis schätzungsweise 125€;
in diesem Jahr werde ich versuchen weitere Dichtungen weitaus günstiger herzustellen aus bereits gekauftem EPDM 25 Meterware.

andere haben Versuche mit Kleber unternommen und waren dabei wohl auch erfogreich, ich mache das nicht, nehme nur Schrauben und weiche EPDM Gummidichtung, so kann man das Ding jederzeit wieder auseinandernehmen ....

BID = 991033

neismark

Gerade angekommen


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Ich habe den Bottich jetzt zerlegt und auch die Waschtrommel abgekriegt. Allerdings habe ich noch das Probleme, die Lager rauszukriegen. Da ich mittlerweile auch jemanden gefunden habe, der mir für kleinere Münze eine Dichtung herstellen würde, hätte ich alles zusammen. Nur die Lager müssen raus!


Das äußere (kleinere) Lager hatte sich zerlegt.
Dadurch habe ich den inneren Teil des Lagers entfernen können. die Lageraußenschale steckt jedoch weiterhin fest, ebenso wie das Lager auf der Bottichinnenseite.

Die Lager sind auch nicht direkt in das Plastik eingesetzt, sondern da ist eine offenbar mit dem Bottich vergossene Hülse, in der die Lager stecken. Die scheint aus Alu zu sein, zumindest unterscheidet es sich farblich deutlich von den Lagerschalen.

Ich hab versucht, die Lager rauszuklopfen mit der jeweils größten Nuss, die noch durch die Öffnung passt. Aber selbst mit Erwärmen (Fön) und mit WD-40: kein Erfolg. Die Bister bewegen sich keinen Millimeter!

Hat noch jemand einen Tipp für mich?










BID = 991039

silencer300

Moderator



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Für solche Sachen habe ich ein längeres Flacheisen aus Werkzeugstahl (gewonnen aus einer kleinen, aber langen Schraubzwinge).
Jeweils von der Rückseite angesetzt und Einzelschläge an verschiedenen Stellen auf den Aussenring mit einem 500gr Schlosserhammer waren in den meisten Fällen erfolgreich.
Einmal lieh ich mir einen "Wichser" in einer benachbarten Autowerkstatt aus und rückte einem störrischen Lager damit zu Leibe (funktioniert nur, wenn das Lager noch "am Stück" ist).
Für meine letzte Methode ist ein "Dremel", ein passender Schleifkörper, etwas Zeit und Geduld notwendig. Aussenring an einer Stelle damit "zerschleifen", bis er "offen" ist, ohne den Lagersitz zu beschädigen. Der Ring lässt sich dann mit einem großen Schraubendreher aushebeln. Im Weigerungsfall auf der gegenüberliegenden Seite wiederholen.

VG

BID = 991052

fredihund

Gesprächig



Beiträge: 128

Jau !
 
das ist es was ich meinte
 
Bottich aufsägen zeitaufwändig und stressig ? denkste, ein Kinderspiel, aber der Kampf mit der äußeren Lagerschale ..... der kann richtig übel werden !
 
daher : rechtzeitig handeln, nicht warten bis -der Riemen springt immer ab-
 
ich hatte nur den superscharfen Meißel vom Nachbarn, viel Geduld und Zeit, nächstes Mal werde ich versuchen mit Dremel und Diamantscheiben geduldig kleine Kanten in die Lagerschale zu fräsen und damit Angriffspunkte für den Meißel zu geben,
 
es soll aber noch viel einfacher gehen :
wer Zugriff auf ein Elektroschweißgerät hat, einfach in der Lagerschale ringsrum Schweißpunkte setzen ...... nicht alle auf einmal, zwischendurch warten und kühlen um den Lagersitz nicht zu gefährden ..... die dann als Ansatzpunkte für den Meißel nutzen.
 
auch Rostlöser kann helfen, einsprühen und einige Stunden einwirken lassen ...

BID = 991058

silencer300

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@fredihund:
Hat bei mir nicht funktioniert, da die Schweißpunkte einfach nicht auf der gehärteten Lagerschale halten wollten, trotz mehr Strom als erforderlich und einem erfahrenen Schweißer.

VG


BID = 991075

neismark

Gerade angekommen


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Ich frag mich ja grad, ob ich mir einen Lagerinnenabzieher kaufen soll...

Für das große, noch komplette Lager wird der wohl funktionieren. Ob der für die verbliebene Schale des anderen funktioniert, ist eher fraglich, fürchte ich.

BID = 991086

silencer300

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Die handelsüblichen Lagerinnenabzieher (Wichser) gehen gerade bis 32mm, deshalb schrieb ich, das Lager muss "am Stück" sein.

VG

BID = 991092

fredihund

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danke für die Info,
ich habe aber ohnehin keinen Zugriff auf ein E-Schweiß-Gerät, würde also die Diamant Scheibe für den Dremel kaufen und versuchen Schlagkerben zu fräsen.

anyway ....

hatte soweit ja auch Glück, bisher hatte ich den Fall das nur der Außenring des Lagers auszutreiben war nur einmal, das war ein langer und zäher Kampf, daher mein Spüchlein, tausche 3 Bottich aufsägen gegen 1 Lagerwechsel

alle anderen Lager aus weiteren Eurekas ließen sich aber wesentlich einfacher austreiben, wie gesagt, wenn man rechtzeitig handelt ist das kein Problem, wer wartet bis der Riemen nicht mehr auf dem Schwungrad bleiben will ..... der muß eben härter kämpfen ...

BID = 991098

silencer300

Moderator



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Hab dafür einen zylindrischen Schleifkörper genommen und den Aussenring an 2 Stellen durchtrennt (Lagersitz war ganz leicht mit angeschliffen), dann fiel er fast von allein heraus (ich musste mit einem größeren Flachschraubendreher nochmal BITTE sagen).

VG

BID = 993264

neismark

Gerade angekommen


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Tja, das hat leider nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe...
Ich hatte mir ne CAD-Zeichnung des Bottichs gemacht und mir eine EPDM-Dichtung maßfertigen lassen (btw. für unter 25 € inkl. Versand). Die passte auch einigermaßen. Das war 3mm starkes EPDM mit recht hohem Polymer-Anteil und fühlte sich ziemlich fest an. Das Datenblatt sagt, das Material sei bis bis 50% komprimierbar. Da würde mich ja mal interessieren, was für ein Material der fredihund verwendet, also wie dick und ob das weicher ist.

Allerdings habe ich die Maschine ausprobiert und sie ist nach ner Stunde mit Aquastop-Fehler stehen geblieben. Ich schau morgen mal, ob ich rauskriege, wo das Wasser rauskommt. Kann natürlich sein, dass es beim Heizelement raussuppt - an der Stelle sind ca. 80 mm, wo ich aus Platzgründen keine Schraube reinkriege.


Noch eine andere Frage: Ist es normal, dass der Motor im Betrieb heiß wird?
Wenn nicht, habe ich wohl auch noch ein anderes Problem...

Jetzt bin ich ja grad ein wenig frustriert...

BID = 993266

silencer300

Moderator



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Warm werden darf der Motor schon, aber nicht so extrem, dass man ihn kaum noch berühren kann.
Hast Du mal das Bürstenfeuer am Kollektor beobachtet? Normalerweise sollte es kaum sichtbar sein. Wird es zu stark, verschmieren und verbrennen die Kommutatorplättchen untereinander und verursachen Wicklungsschlüsse.--> Motor wird heiß und es ist keine Frage ob, sondern wann er abraucht.
Auf jeden Fall Motorkohlen prüfen und den Kommutator ggf. mit Schleifflies (Küchenschwamm, rauhe Seite) aufpolieren. Nach Möglichkeit Motor mit Pressluft ausblasen, da der Kohlestaub recht gut leitet und zu Störungen führen kann.

VG


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