Fome 2 Töpferscheibe Töpferscheibe (WaMa-Technik)

Reparaturtipps zum Fehler: Gerät dreht zu hoch

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Autor
Sonstige 2 Fome Töpferscheibe Töpferscheibe (WaMa-Technik) --- Gerät dreht zu hoch
Suche nach Töpferscheibe Töpferscheibe Gerät dreht zu hoch

    







BID = 995787

jetski

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Geräteart : Sonstiges
Defekt : Gerät dreht zu hoch
Hersteller : Fome Töpferscheibe
Gerätetyp : Töpferscheibe (WaMa-Technik)
S - Nummer : nicht vorhanden
FD - Nummer : nicht vorhanden
Typenschild Zeile 1 : nicht vorhanden
Typenschild Zeile 2 : nicht vorhanden
Typenschild Zeile 3 : nicht vorhanden
Kenntnis : Artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter
______________________

Hallo Leute,
ich habe ein Problem mit meiner Töpferscheibe, ich frage hier im Forum weil ich nach dem Aufschrauben merkte dass sich innen drin konventielle Waschmaschinentechnik verbirgt.

Ich habe die Maschine (ca. 10 Jahre alt) gebraucht gekauft, sie ist eigentlich in einem Superzustand. Es ist eine Fome (Made in Italy): http://rueckertart.shop-010.de/shop.....3.jpg
Sie hat ein Fußpedal zur Geschwindigkeitseinstellung (besteht innen nur aus einem Poti)

Jetzt wollte ich sie eigentlich nur vor Inbetriebnahme mal innen sauber machen und habe sie auf den Kopf gestellt und den Boden abgeschraubt. Ich wollte eigentlich nur den Antriebsriemen abchecken ob das alles noch schön rund läuft, und habe die Maschine dann angeschaltet. Zuerst lief sie normal langsam und man konnte per Pedal die Geschwindigkeit einstellen. Auf einmal zwischendurch, als ich ein paar mal an und aus gemacht hatte, lief die Maschine plötzlich irrsinnig schnell und das Pedal hatte keine Funktion mehr. Habe innen alle Kontakte mal abgezogen und wieder dran, aber kein Unterschied. Der Motor ist ein SOLE 20580.052 mit 480/14.000 RPM. Meine Vermutung ist, dass das Gerät aus irgendeinem Grund plötzlich nur noch in diesem 14.000 RPM Schleudermodus fährt, statt wie zuvor in dem 480 RPM-Modus. Mir ist nicht klar, ob das ein Kondensatormotor oder ein Universalmotor ist, ich vermute letzteres. In der Töpfermaschine ist auch eine Platine verbaut, ich vermute es handelt sich um die Drehzahlelektronik. Laut waschmaschinendoktor.de/gelb5.html kann ich mir nun nur zwei Gründe ausmalen: Triac der Drehzahlelektronik ist kaputt (da steht, der Motor würde dann immer schleudern), oder "Tachospule vom Motorblock abgefallen oder der Tachomagnet an der Motorwelle abgerissen (bzw. locker)".

Mein Problem ist: ich sehe weder am Motor was gebrochenes oder abgefallenes, noch sehe ich auf der Drehzahlelektronik-Platine oder Platinenrückseite etwas durchgebranntes. Vielleicht weiß ich aber auch einfach nicht genau, worauf ich genau achten soll. Ein Multimeter zum messen hätte ich da falls nötig.

Kann eigentlich der Fakt, dass ich die Maschine auf dem Kopf stehend betrieben habe, dazu führen dass da im Motor/Tacho was verrutscht ist??

Ich hänge mal Bilder des Motors und der Drehzahlelektronik an, vielleicht habt ihr ja eine Idee!
Danke euch im Voraus!






[ Diese Nachricht wurde geändert von: jetski am 15 Jul 2016 20:33 ]

BID = 995788

derhammer

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Tacho durchmessen ( am Motor mit weißen Leitungen )

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Bitte die geltenden VDE und Sicherheitsvorschriften beachten.
Ein Gerätebedienfeld ist kein Klavier. Nicht versuchen, ohne Kenntnisse ins Prüfprogramm zu gelangen
Haftung wird nicht übernommen. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

BID = 995823

jetski

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Beiträge: 99
Wohnort: Deutschland

Wie messe ich denn den Tacho am besten durch, per Multimeter? Was anderes liegt hier nicht rum.

Sehe ich das eigentlich richtig dass der Triac das Teil auf der Platine ist mit dem Kühlkörperflansch dran?
Kann ich den ebenfalls messen, ohne ihn auszulöten, ob er noch intakt ist oder nicht?

BID = 995832

derhammer

Urgestein

Beiträge: 11124
Wohnort: Hamm / NRW

Tacho mit einem Multimeter messen. An den Drähten messen ob eine Spannung erzeugt wird, wenn der Motor gedreht wird....

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BID = 996527

jetski

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Hallo Leute,

wenn ich die Motorwelle eher langsam mit der Hand drehe, erzeugt die Tachospule so 0.3 V im Wechselstrom-Modus am Multimeter (bei Gleichstrom tut sich nix). Wenn ich die Tachospule vom Stecker abziehe und den Widerstand messe, so hat sie ca 540 kOhm - zuviel?

Ich habe jetzt mal die Tachospule abgenommen, es sieht alles ok aus, der Magnet sieht heile aus und sitzt fest auf der Achse.
Den Triac habe ich ebenfalls gemessen: zwischen A1 und G sind nur 60 Ohm, zwischen A1 und A2 sowie G und A2 sind jeweils so um die 600 kOhm.
Sagt das etwas über den Triac aus?
Ich habe dann noch testweise die Tachospule mal abgenommen und das Gerät eingeschaltet. Was mir dabei als merkwürdig auffiel: wenn die Tachospule abgenommen wurde und daneben baumelt, funktioniert das Fußpedal wieder, allerdings: die Drehzahl ist immernoch genauso hoch, und ist dann die geringstmögliche, denn wenn man das Fußpedal dann niederdrückt, kann man den Motor sogar noch schneller drehen lassen. Wenn man die Tachospule wieder aufsetzt, so ist das Fußpedal wieder wirkungslos.

Was könnte ich jetzt noch tun? Ich habe ein Multimeter und ein Labornetzteil zu Verfügung, und natürlich einen Lötkolben etc.

Ich danke vielmals für die Hilfe!


[ Diese Nachricht wurde geändert von: jetski am 25 Jul 2016 19:00 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: jetski am 25 Jul 2016 19:04 ]

BID = 996546

Maou-Sama

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Zitat :
Wenn ich die Tachospule vom Stecker abziehe und den Widerstand messe, so hat sie ca 540 kOhm - zuviel?
540k ist definitiv zu hoch.- IMHO um den Faktor 1000.
Schau mal hier damit du einen groben Anhaltspunkt bekommst.
http://www.ebay.de/itm/Tachogenerat.....51880
Davon mal ab, Draht für 540k Gleichspannungswiderstand dürfte sich kaum auf eine Form dieser Größe wickeln lassen.

Was mich allerdings wundert und an der Richtigkeit deiner Messung zweifeln lässt ist, dass du keinen unendlich hohen Widerstand entsprechend einer offenen Spule gefunden hast. Denn eigentlich kennen Spulen ja nur zwei Zustände; offene Wicklung oder halt einen nachvollziehbaren Gleichspannungswiderstand.
Hattest du beim Messen vielleicht die Fingerchen auf den Messspitzen oder war die Spule nicht abgesteckt?


Zitat :
Sagt das etwas über den Triac aus?
Nicht wirklich viel. Triacs fallen häufig erst unter Nennspannung aus der Rolle. Die ererichst du ja beim Messen mit dem Multimeter nicht.
Als Test eignet sich da eigentlich nur der testweise Austausch gegen ein bekannt funktionierendes Exemplar oder der Einsatz des fragwürdigen Exemplars in eine Testschaltung wie einen einfachen Glühlampendimmer.
Obwohl du auch da auf die Nase fallen kannst; ein Triac hat bei rein ohmscher Last wie einer Glühlampe hat nochmal andere Betriebsbedingungen wie bei einem Motor.


BID = 996550

jetski

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Dieser Faktor von fast exakt 1000 fiel mir auch auf, ich dachte auch schon daran, ob ich irgendwas verkehrt gemacht habe, ich kann mir aber nicht vorstellen, was genau.

Ich habe ein ABB M2005, also ein ziemlich bekanntes Standardgerät, habe auf Ohm gestellt (und auf Wechelstrom stand dass Gerät noch, aber ist doch egal dafür?), die beiden Messfühler in den Buchsen ganz unten links, habe mit den Fingern nichts berührt, Tachospule war ausgesteckt und ausgebaut auf einem Holztisch, ich habe die Messung mehrfach wiederholt.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: jetski am 25 Jul 2016 21:20 ]

BID = 996553

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 787


Zitat :
also ein ziemlich bekanntes Standardgerät
Also mir ist das Teil nicht bekannt. Was nix heissen will.


Zitat :
irgendwas verkehrt gemacht habe, ich kann mir aber nicht vorstellen, was genau.
Woher sollen wir das wissen?

Das wäre reine Spekulation von feuchten Fingerchen an falschen Stellen über feuchte Holzplatte bis hin zu Fehlern am Messgerät (was sowas einfaches wie eine leere Batterie sein kann)
Vielleicht hat die Spule auch Feuchtigkeit gezogen und du bekommst daher keinen unendlichen Widerstand hin, obwohl sie offen ist.

Ich würde in so einem fall kurzerhand ein paar bekannte Widerstände aus der Bastelkiste nehmen und diese nachmessen. So kommt man leicht dahinter, ob das Multimeter und die Messmethodik okay, und damit die Werte halbwegs vertrauensvoll sind.

hast du keien bastelkiste mit Widerständen kannst du dich ggf mit ein paar Widerständen der Platine behelfen.
Z.B. die "einfach" codierten Kohleschichter;
R15 sollte z.B. so etwa 680 Ohm anzeigen.
R10 100 Ohm
R23 270 Ohm oder 27 Ohm (je nachdem ob der Ring links neben dem violetten Ring nun braun oder schwarz ist)
R22 68k (wobei hier die umgebende Schaltung bereits den gemessenen Widerstandswert signifikant beeinflussen kann - daher ggf einseitig auslöten)
und letztlich R7, der nach 470k aussieht (der sollte aber ganz besimmt einseitig ausgelötet werden um nichts Falsches zu messen)
Hast du das durchexzerziert hast du sicher einen ungefähren Eindruck ob deine Messmethodik/Gerät ok ist.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maou-Sama am 25 Jul 2016 21:49 ]

BID = 996559

jetski

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Widerstände hab ich genügend hier, ja. Ok, werde morgen nochmal nachmessen.

BID = 996606

jetski

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Hallo, ich habe dämlicherweise das Komma am Display übersehen, Widerstand der Tachospule sind also doch nur 540 Ohm, nicht kOhm - ist also korrekt so!
Kann die Tachospule dennoch defekt sein?

Was könnte nun noch der Grund für das "Geschwindigkeitsproblem" sein?

Ich versteh halt echt nicht, warum das Fußpedal einen Regelbereich zwischen "zu schnell" und "zu superschnell" erlaubt, wenn man die Tachospule von der Welle abnimmt (aber eingesteckt lässt), während das Pedal mit eingesteckter und montierter Tachospule wirkungslos bleibt und die Maschine auf "zu schnell" läuft. Steckt man die Tachospule wiederum elektrisch ab, bleibt das Fußpedal ebenfalls wirkungslos.
Kann sich da jemand einen Reim drauf bilden?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: jetski am 26 Jul 2016 12:17 ]

BID = 996618

jetski

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Übrigens habe ich gerade mal gemessen: der Tachogenerator liefert in der "zu schnell" Geschwindigkeit circa 31 Volt an der Platine ab.

BID = 996620

IceWeasel

Moderator

Beiträge: 2358

Hat da wer Teile gebraucht und R9 und C3 von der Platine gerissen?
Seltsam, dass dort die Reste drinstecken.

_________________
Wenn's kracht und zischt, war das nüscht!

Ich bin kein Berufsgutmensch - ich bin nur zivilisiert und weiß, mich zu benehmen.

BID = 996621

jetski

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Beiträge: 99
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Falls es doch der Triac ist:
es ist momentan ein BTB15-600BZP, mit welchem könnte man diesen ersetzen?

Ist es relevant ob BTA oder BTB, und wie wichtig ist das BZP? Geht auch B oder BW oder so?


Dass da zwei Teile auf der Platine fehlen, ist mit Sicherheit kein Zufall, sondern dem Umstand geschuldet dass der Hersteller vorhandene Waschmaschinentechnik für eine Töpfermaschine verwendet hat und mit der Entnahme der beiden Teile vermutlich etwas notwendigerweise modifiziert hat. Da die Maschine ja bis vor kurzem so funktionierte, ist das wie gesagt sicher nicht der Grund für das aktuelle Problem.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: jetski am 26 Jul 2016 14:05 ]

BID = 996633

jetski

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Habe jetzt auch noch den Universalmotor selber gemessen, sagen die Werte etwas?

erstes Kabelpaar: 2 Ohm
zweites Kabelpaar: 3.6 Ohm
drittes Kabelpaar: 0.3 Ohm = kommt mir wenig vor? Ist nämlich der gleiche Wert den das Multimeter bei direkter Berührung der beiden Spitzen anzeigt. Normal?

BID = 996636

Verlöter

Schreibmaschine



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Wohnort: Frankfurt am Main

Der Kurzschluss könnte ein Clickson (Temperaturschalter) sein. Nun geschlossen weil Mot kalt, öffnet wenn Mot zu warm.
2 Ohm Anker
3,6 Ohm Feldwicklung


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