Philips Videorecorder VCR Videorekorder HIFI  VR2022

Reparaturtipps zum Fehler: Rauchentwicklung

Im Unterforum Reparatur - Video-Geräte - Beschreibung: Videorecorder, Camcorder, DVD-Player und alles was mit Bildaufzeichnung zu tun hat.

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Autor
Videorecorder Philips VR2022 --- Rauchentwicklung
Suche nach VR2022 Videorecorder Philips VR2022

    







BID = 900145

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien
 

  


Geräteart : Videorecorder
Defekt : Rauchentwicklung
Hersteller : Philips
Gerätetyp : VR2022
Messgeräte : Multimeter, Oszilloskop
______________________

Heute hab ich meinen Ingelen 20VR22 (Philips VR2022) wieder in Betrieb genommen, nach etwa 1 1/2 Jahren Stillstand, wobei er den größeren Teil dieser Zeit am Stromnetz hing.

Durch den Sendersuchlauf am Fernseher lief er auch. Anschließend hab ich die Kassette rausgenommen und das Gerät auf Standby geschaltet. Ca. 2 Minuten später gab es reichlich seltsame Geräusche und heftige Rauchentwicklung. Die Uhr lief weiter.

Ich hoffe mal, es hat nur ein paar Kondensatoren (Entstörkondi?) erwischt, aber kennt sich jemand mit diesem Modell aus und könnte mir helfen?

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

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BID = 900151

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2461

 

  

Servus!

Dieses Modell kenne ich zwar nicht, aber das deutet sehr stark auf einen "bruzzelnden" X- oder Y-Kondensator am Netzeingang hin.
Der Strom durch den Kondi reicht zwar, diesen zum Schmoren zu bringen, jedoch nicht, um die Gerätesicherung zu werfen.

Übrigens, wie die Hersteller z.T. die Geräte "abgesichert" haben, ist himmelschreiend: Stromaufnahme wird angegeben z.B. 30 Watt max., aber eine 1,6 A Tr. Sicherung steckt gleich am Eingang im Gerät! Wir rechnen: 230 V x 1,6 A = 368 Watt! Also mehr als das 10-fache der Nenn-Leistungsaufnahme! Logisch, daß da alles mögliche vorher abfackelt, bevor die Sicherung durchbrennt...

Gruß
stego

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BID = 900154

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Ja, wie schon im Eingangsposting geschrieben, Verhalten wie Duftnote lassen mich stark auf den berühmt-berüchtigten "Knallfrosch" schließen. Vielleicht sollte ich mir doch mal angewöhnen, diese Rifa-Granaten (sind ja fast überall Rifas verbaut) präventiv zu tauschen, und nicht erst wenn sie Rauchzeichen senden.

Morgen mach ich mich mal an die Zerlege-Anleitung von der V2000-Palsite und berichte was ich gefunden habe.

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BID = 900967

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

*heul*

Das wird wohl "Rest in Pieces" - Kopftrommel kräftig korrodiert. Selbst wenn ich eine intakte Kopftrommel aus einem Schlachtgerät bekäme, DAS traue ich mir nicht zu.

Übrigens muss ich mich mit dem Ingelen irgendwie geirrt haben, das ist ein Hornyphon (Philips Austria). Leistungsaufnahme ist übrigens mit 65 W angegeben.

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BID = 901041

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Ein britischer Kollege meinte, die Kopftrommel ließe sich problemlos polieren, das wäre öfter so.

Deshalb bin ich ans Zerlegen gegangen. Meine Vermutung war goldrichtig, der übliche goldene Rifa im fortgeschrittenen Verfallszustand. BÄÄÄÄÄÄÄH, das Zeug stinkt vielleicht! Kann man gar nicht oft genug betonen!

Anyway, beim Ausbau der Netzteilplatine hatte ich den Eindruck, dass die Elkos auch nicht mehr so ganz frisch sind, und zwar dummerweise die ganz großen Brocken - oder ist das normal, wenn sich die oben spürbar entlang der Sollbruchstellen aufwölben?

2200 µF 40V, 3300 µF 25 V (beide 25x50 mm), 4700 µF 40 V und 15000 µF 40 V (beide 35x50 mm), radiale Elkos. Schätze mal, ich bringe die Platine morgen zum örtlichen Radio- und Fernsehtechniker, wo schon mein Loewe-Fernseher steht. Dann krieg ich die Dinger vielleicht in einem halben oder Dreivierteljahr irgendwann repariert wieder.





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BID = 901048

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
und zwar dummerweise die ganz großen Brocken - oder ist das normal, wenn sich die oben spürbar entlang der Sollbruchstellen aufwölben?
Mehr oder weniger schon. Dass unter der schwarzen Folie etwas Gas zu spüren ist, ist noch kein Grund zur Panik.
Verdächtiger hinsichtlich ihres ESR sind die liegenden Elkos.

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BID = 901064

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2461

Servus!

Diese in blaue Folie "eingewickelten" Philips Elkos sind fast genauso berüchtigt, wie ihre gelben Kollegen von FRAKO und ERO. Kapazitätsverlust, ESR verändert ist noch harmlos - satte Kurzschlüsse sind da nicht so selten!
Bei meinem N1700 (VCR Longplay, nur ein paar Jährchen älter als der VR-2022) habe ich alle Netzteil-Elkos prophylaktisch ausgewechselt. Ich will ja, daß das Gerät noch länger Freude macht.

Laß Dir vom TV/RF-Techniker Deines geringsten Mißtrauens die Elkos doch geben, einlöten wirst Du sie doch können...
Dann brauchst Du nicht warten, bis der Techniker mal die Güte besitzt, das Netzteil dranzunehmen.

Aja, und natürlich die X- und Y-Kondis gleich mit wechseln!

Gruß
stego

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BID = 901084

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Danke! Von den liegenden Philips gibts leider ziemlich viele... mal sehen wie viele und welche genau.

Y-Kondensatoren gibt es keine, den X-Kondensator muss ich tauschen, der ist ja Anlass für die ganze Aktion. Das Original liegt derzeit draußen vor dem Fenster, damit es mir bis zur Entsorgung nicht die Hütte verstinkt. Das ist der typische ehemals gelbe Rifa-Sprengsatz, jetzt entlang der Bruchlinien unschön dunkelbraun und etwas zerfetzt.

Skurril finde ich, dass die großen stehenden Elkos aussehen, als hätte sie jemand systematisch und in gleichmäßigen Abstand um den Mantel mit einer Zange o.ä. eingedrückt. Das würde auch die Beulen oben erklären.

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BID = 901086

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2461

Genau diese "eingedellten" Elkos im blauen Mantel waren in meinem N-1700 auch im Netzteil verbaut.
Was diese sonderbare Form bewirken soll, ist mir unklar, gab es aber bei Philips öfters.
Eben diese hab ich vorsorglich rausgeworfen und neue Teile eingelötet.

Die "kleinen" Elkos in axialer Form würde ich evtl. einseitig auslöten und messen (Kapazität), der ESR dürfte hier nicht die große Rolle spielen, da der VR-2022 noch kein Schaltnetzteil hat (soviel ich weiß), sondern ein herkömmliches 50-Hz-Netzteil mit dickem Trafo. Wenn ok, dann drin lassen. Ansonsten auch neu rein.

Gruß
stego

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BID = 901094

yehti

Schriftsteller



Beiträge: 723
Wohnort: Plattstedt

Moin!
Das mit den Dellen ist simpel:
Die sollen den Wickel im Inneren des Kondensators mechanisch stabilisieren.
Bei diesen Kondensatoren wölbt sich oft nach einigen Jahren die Kunststoffscheibe unter dem Schrumpfschlauch.
Die hat aber mit der Funktion nichts zu tun.
Gruß Gerrit

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SIE sagen, ich wäre VERRÜCKT!
SIE sagen, ich wäre WAHNSINNIG!!!
Ja, was soll ich dazu sagen...?
SIE haben recht!



Ottokar Funkenspotz aka MEGAVOLT

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BID = 901107

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Moment, ich soll jetzt doch die dicken Dinger rausschmeißen? Ich dachte die wären unproblematisch.

Es handelt sich tatsächlich um ein konventionelles Netzteil mit einem beeindruckend fetten Trafo (sowas hab ich in Unterhaltungselektronik noch nie gesehen, weder in älterer noch neuerer, außer in leistungsstarken Verstärkern) und der Recorder läuft tadellos, eben abgesehen vom Entstörkondi.

Die ganz dicken Brummer (der größte hat 15000 µF) dürften sehr schwer zu beschaffen sein.

Ich denke ich lasse es doch mal beim X-Kondi solange das Gerät läuft und ersetze nur im Schaltnetzteil des Siemens (anderer Thread) die Frako und Roederstein.

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BID = 901132

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2461

Ich dachte, Du wolltest die Netzteil-Elkos erneuern???
Es MUSS nicht sein, man KANN vorsorglich...
Wenn der V-2000 sonst einwandfrei läuft, laß sie drin.
Daß man so ein altes Gerät nicht unbedingt unbeaufsichtigt am Netz lassen sollte, hast Du ja an der Beweihräucherung des X-Kondis gesehen.

Ich hab's nur deswegen gemacht, weil mein N-1700 auch mal ohne meine Anwesenheit am Netz hängt, einfach rein vorsorglich. Ebenso hab ich die alten X-Kondis in meinen VCRs, die oft am Netz angeschlossen sind (V-2000, Beta, S-VHS) vorsorglich getauscht. Mir ist auch schonmal so ein X-Kondi eines Grundig GV-200 (auf dem Werktisch stehend und in Betrieb gewesen) in Rauch aufgegangen. Den Geruch hab ich noch viele Tage in der Nase gehabt...

Gruß
stego

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BID = 901137

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Das ist eine Frage dessen, was ihr für sinnvoll haltet. Die dicken Boliden sind ziemlich schwer aufzutreiben, deswegen würde ich die sehr gerne lassen, außer eben ihr meint sie sollten dringend raus und könnt mir eine Bezugsquelle sagen. Die kleinen liegenden Philipse wären viel leichter zu tauschen.

Der X-Kondensator, der am leichtesten für Rauchentwicklung sorgt, ist ja schon durch und wird deswegen selbstverständlich ersetzt. Den Gestank kriege ich so schnell nicht von meinen Fingern, bei dem kleinen Gehäuse um die Netzanschlussplatine hat nicht einmal mehrfaches Schrubben mit Seifenlauge und Bürste gegen den Mief geholfen.

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BID = 901140

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Ich würde die dicken Siebelkos erst einmal drin lassen.
Ob ihr ESR noch hinreichend klein ist, kannst du auch beurteilen wenn du dir mit dem Oszi ihre Brummspannung ansiehst.
Solange die unteren Spitzen von den Spannungsreglern noch einwandfrei ausgebügelt werden, sehe ich keinen Grund diese Elkos zu erneuern.

Anders ist das bei den kleinen Elkos.
Obwohl deren Strombelastung nicht so hoch ist, ist ihr ESR nicht uninteressant, weil sie vorwiegend als Stützelkos und zur Entkoppelung verwendet werden.
Dummerweise ist die Wechselspannung an solchen Kondensatoren meist sehr gering, und es muß auch nicht der 100Hz Netzbrumm sein, der da gefiltert werden soll.

Freundlicherweise braucht man für einen Test des ESR den Kondensator aber nicht auszulöten, denn die Impedanzen sind klein und die Meßspannung folglich sehr gering, typisch weniger als 100mVpp.

Eine weitere Möglichkeit ist es einem verdächtigen Kondesator einen definitiv gesunden parallel anzulöten.



[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  2 Okt 2013 17:26 ]

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BID = 901146

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Ich war grade beim Radiomenschen... frustrierend. Den X-Kondensator hat er nicht, die anderen hält er für völlig problemlos. Ich soll doch morgen zu einer Firma für Elektronikbauteile gehen, die nur Di, Do, Fr. und Sa geöffnet hat.

In Wien Elektronikbauteile ohne Bestellung aufzutreiben ist echt zum in die Tischkante beißen! Technotronic hat nur mehr eine Filiale am AdW, Wienschall hat keine Bauteile mehr, Conrad hat fast alles nur auf Bestellung. Jetzt stehen hier zwei zerlegte VCRs noch wieder (mindestens) einen Tag sinnlos herum (im Wohnschlafzimmer, mangels anderer Arbeitsplätze).

ESR kann ich leider nicht messen, ich hab nur ein billiges Kapazitätsmessgerät.

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