Siemens Videorecorder VCR Videorekorder HIFI  FM-324

Reparaturtipps und Ersatzteile zum Fehler: keine Reaktion

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Autor
Videorecorder Siemens FM-324 --- keine Reaktion
Suche nach Videorecorder Siemens keine Reaktion

    







BID = 1134248

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7682
Wohnort: Wien
 

  


Geräteart : Videorecorder
Defekt : keine Reaktion
Hersteller : Siemens
Gerätetyp : FM-324
______________________

Mir ist kürzlich ein Siemens Videocord FM-324 (baugleich Grundig 2x4 Nr. 2000) zugelaufen. Ich habe zunächst die üblichen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, also die Wima-X-Kondensatoren im Netzteil ersetzt, bei der Gelegenheit die Elkos auf Kapazität und ESR kontrolliert und zwei 47 µF/250 V ersetzt (ich nehme an die sind für die DTF-Spannungen). Außerdem habe ich den Akku auf der Ablaufsteuerung entfernt. Geradezu wundersam halten sich die Schäden in Grenzen, ich habe lediglich eine unterbrochene Leiterbahn gefunden, direkt am Minuspol des Akkus. Diese habe ich mit Draht überbrückt und das Gerät zusammengebaut.

Nun zum Problem: bei Betätigung des Standy-Schalters leuchtet das Display wie ein Christbaum (absolut alle Segmente des VFD) und der Recorder reagiert auf keinerlei Tastenbefehle. Auch die Motoren zeigen keinerlei Aktivität.

Könnt ihr mir helfen, wo ich suchen muss? Die Elkos auf der Ablaufsteuerung habe ich auch kontrolliert, waren alle noch OK, erstaunlicherweise. Spannungen vom Netzteil messen steht noch aus, das reiche ich hoffentlich morgen nach.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

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BID = 1134257

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7682
Wohnort: Wien

 

  

Beim Nachdenken und Studium von Funktionsbeschreibung der Ablaufsteuerung ist mir noch etwas ein- bzw. aufgefallen. Die Reset-Leitung des Prozessors (8051 Pin 10) zieht sich ohne ersichtlichen Grund einmal um die halbe Platine und landet oberhalb von R1510 an einer leeren Durchkontaktierung. Das liegt mitten im Batterie-Gemetzel. Ich werde also morgen gründlich kontrollieren, ob da nicht irgendwo eine Verbindung zu einer Versorgungsspannung besteht, die den Reset dauerhaft auf High hält. Eigentlich habe ich zwar alle benachbarten Leiterbahnen dort auf Schlüsse kontrolliert, aber der Teufel schläft nie...

Oder bin ich da komplett im Wald mit der Vermutung, dass das Verhalten auf eine Reset-Schleife des Prozessors hindeuten könnte?

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BID = 1134258

stego

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Beiträge: 2512

Servus!

Wenn der Akku ausgelaufen ist, kann es trotz überbrückter Leiterbahn zu allerlei Späßen kommen durch die Säure, die von der Leiterbahn aufgesaugt wurde. Gründlichstes Reinigen mit Isoprop ist also Pflicht.
Dann alle Spannungen im Netzteil prüfen gem. Servicemanual muss auch sein.
In den meisten Fällen einer defekten Ablaufsteuerung kommt im Display entweder gar nix oder die Uhr zeigt Mist an und läuft nicht weiter.

Prüf auch mal alle Flachbandstecker auf Risse oder Brüche.

Gruß,
stego

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BID = 1134259

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7682
Wohnort: Wien

Es war viel einfacher. Einer der Stecker (CP2) auf der Ablaufsteuerung war nicht ordentlich aufgesteckt. Jetzt zeigt der Recorder beim Einschalten "Cass", was sehr viel sinnvoller wirkt. Bremslüftmagnet zieht kurz an. Spannungen sind alle vorhanden und korrekt. Sieht ja schon mal vielversprechend aus.

Ich habe bei sämtlichen angegammelt wirkenden Leiterbahnen vorsichtig den Lötstopplack entfernt, gründlichst mit Isoprop geschrubbt, auf Durchgang gemessen und anschließend wieder Lack aufgetragen.

Die Stecker sind deutlich bessere Exemplare als bei der 2. Generation V2000, wirken alle völlig in Ordnung.

Danke für deine Unterstützung!

Ich kümmere mich mal um die nächste Runde. Der Recorder hat völlig korrekt versucht, eine Cassette einzuziehen, allerdings nicht einzufädeln. Jetzt läuft der Fädelmotor, aber nichts bewegt sich. Ich tippe darauf, dass sich der Fädelriemen spontan verabschiedet hat, obwohl der gefühlt eigentlich noch OK war. Den Capstanriemen hatte ich schon gleich getauscht, weil er sehr labbrig war und ich mir nicht vorstellen kann, dass sich das positiv auf den Gleichlauf und die Stabilität der Regelung auswirkt.

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BID = 1134261

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2512

Servus,

das ist natürlich noch schöner. Stecker rauf, fertig.

Der Fädelriemen ist eher unauffällig, da sehr dick und breit. Der Capstanriemen dagegen sollte nach 40 Jahren auf jeden Fall gewechselt werden, sonst jault zumindest der Ton fürchterlich. Im Extremfall rutscht der Riemen durch und das Band bewegt sich keinen Millimeter. Darauf achten, dass die Capstan-Lagerplatte exakt zentriert montiert ist, sonst jault der Ton auch bei intaktem Riemen (Tachosignal durch die Mäander-Lagerplatte).

Probier mal vorher, ob die Fädelmechanik bei händischem Antrieb (von der Unterseite) vollständig einfädelt oder ob irgendwo was blockiert. Ist nämlich eigenartig, denn der Schachtantrieb rauf und runter wird vom selben Motor und Riemen angetrieben, wie die Einfädel-Mechanik. Also entweder geht alles mit dem Riemen oder nix.

Gruß,
stego

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BID = 1134262

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7682
Wohnort: Wien

Händisches Durchkurbeln zeigt keine Auffälligkeiten, aber der Fädelriemen ist trotz seiner imposanten Größe sehr lasch und rutscht durch. Einmal Schacht nach unten hat er wohl gerade noch geschafft, dann war er soweit gedehnt, dass nichts mehr ging.
Den Capstanriemen habe ich bereits getauscht. Zwar nur gegen einen Zufallsfund aus einer billigen Riemen-Wundertüte, passt aber sehr gut. Werde als nächstes einen passenden Riemensatz ordern. Bis der angekommen ist, schraube ich den Kasten mal wieder zu.
Dürfte übrigens zumindest viele, viele Standby-Stunden haben, die Uhr leuchtet schon etwas blass und die Netzteilplatine ist an diversen Punkten von Bauteil-Abwärme gut geröstet. Bandpfad, Andruckrolle etc. waren gut eingesaut mit schwarzem Abrieb. Den Recorder wollte jemand entsorgen, da konnte ich nicht anders als ihn zu retten.

Für die Mäander-Lagerplatte hab ich mir eine Zentrierhülse 3D-gedruckt, ein simples Rohr mit 8 mm Außen-, 4 mm Innendurchmesser und 10 mm Länge. 2 Minuten CAD, 5 Minuten Druckzeit, fertig. An dieser Stelle ein großer Dank an den alten Beitrag in diesem Forum, in dem ich die Abmessungen dieses Werkzeugs gefunden habe!

Was ich nach den Löt-Arbeiten an Netzteil und Ablaufsteuerung mal wieder feststellen kann: mit dem Platinen-Material hat sich Grundig da nicht mit Ruhm bekleckert. Klar sind die inzwischen weit jenseits ihrer kalkulierten Lebensdauer (wahrscheinlich beim Vierfachen derselben), aber gut können diese windigen Hartpapier-Dinger nie gewesen sein.

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BID = 1134266

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7682
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Nachtrag: entweder weiß ich nicht, wie man die Uhr stellt, oder sie hat einen Schaden. Ich kann Ziffern eintippen und sie erscheinen am Display, aber egal ob ich warte oder eine beliebige Taste drücke, irgendwann verschwinden sie und es erscheint wieder der bekannte Unfug, der beim Einschalten ohne/mit leerer Batterie normal sein dürfte.

Und eine Frage: sollte man auch ohne Band Laufwerksfunktionen aktivieren können? Ich weiß Philips-Recorder erzeugen bei Play ohne Band ein Testbild.

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BID = 1134268

stego

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Beiträge: 2512

Servus!

Uhr stellen:

Die korrekte Uhrzeit mit den Zifferntasten eintippen, wenn die Minute voll ist, die Taste "UHR" unter der Klappe drücken. Dann sollte der Doppelpunkt blinken und die Uhr exakt laufen. Vorher das Datum einstellen, also auch 2x Tag und 2x Monat (4-stellig), dann die Taste "DATUM" unter der Klappe drücken.

Das Laufwerk ohne Cassette kannst du aktivieren, indem Du den Cassettenlade-Kontakt CL an der federnden "Lippe" vorne am Schacht drückst. Der Kontakt erkennt ja eine Cassette und lässt den Schacht nach unten fahren. Ist der Schacht dann unten, kannst du problemlos alle Laufwerksfunktionen aktivieren, außer Aufnahme (Sperre ist aktiv).


Offtopic :
Normal zeigt das Display ohne Cassette als Lauflänge "0.5" an, für eine VCC-60 mit 2 x 30 Minuten Laufzeit. Das ist die kürzeste V-2000-Cassette, bei der sind alle Löcher der Bandlaufzeit-Erkennung offen. Bei der längsten Cassette VCC-480 (2x4 Stunden) sind alle Löcher zu, die Stifte werden gedrückt. Ist wichtig wegen der Laufzeit-Anzeige und vor allem wegen der Bandzug-Regulierung.


Aja vergessen: Ohne Cassette kommt "Ameisenrennen" am Bildschirm. Einen Testbild-Generator hat der Grundig nicht.

Gruß,
stego

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am  5 Feb 2026  9:16 ]

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BID = 1134271

Trumbaschl

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Danke, dann war das mit der Uhr definitiv Bediener-Fehler! Die Klappe hab ich irgendwie übersehen. Zu lange her, dass ich einen Grundig 2000er zuletzt in Betrieb hatte...
Teste ich heute nach der Arbeit.

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BID = 1134285

Trumbaschl

Inventar



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Uhr läuft! Vielen Dank!
Riemen sind bestellt, man darf gespannt sein.

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BID = 1134400

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7682
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Die neuen Riemen sind da und eingebaut und ich habe etwas gelernt. Beim ersten Test passierte Folgendes:

Die Cassette wird eingezogen, der Schacht abgesenkt, aber geht sofort wieder halb nach oben. Ein Wickelmotor, ich würde akustisch meinen der linke, läuft ca. 10-15 Sekunden, dann fällt der Bremslüftmagnet ab und am Display erscheint kurz "F". Mit der Taste "Cass" kann man die Cassette ganz auswerfen.

In meinem Hinterkopf war eine Erinnerung, dass Umgebungslicht das Laufwerk stören kann. Ich hatte extra die Arbeitsbeleuchtung aus, nur das diffuse Raumlicht an. Sicherheitshalber habe ich trotzdem den Deckel lose auf das Gerät gelegt und siehe da - die Cassette wird eingezogen, im Display erscheint "C2" und der Zählwerksstand. Die Laufwerke sind also richtig empfindlich auf Licht!

Leider ist noch nicht alles ausgestanden. Ich bekomme Bild und Ton, allerdings recht stark gestört. Im besten Fall hat das Bild nur einige Blitzer, aber oft sieht man gar nichts, und zwar weder bei Wiedergabe noch bei Pause oder Bildsuchlauf. Beim Ton hatte ich das Phänomen, dass ich zeitweise abwechselnd deutschen und englischen Ton hatte, immer hin- und herspringend. Nach Bildsuchlauf vorwärts fängt sich das Bild auf Wiedergabe noch am ehesten. Nach gründlichster Reinigung von DTF-Schleifkontakten und Andruckrolle ist das Bild jetzt leidlich stabil, aber nur schwarz-weiß und deutlich mit waagrechten Blitzern und unterhalb der Mitte Schnee. Tn klingt normal.
Capstanriemen ist wie erwähnt nagelneu, allerdings fällt mir auf, dass der Ersatzriemen aus dem Internet deutlich dicker ist als das Original.

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BID = 1134406

stego

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Servus,

ob der Riemen dicker ist als das Original, ist eigentlich egal, die Servoregelung steuert den Capstanmotor entsprechend der 300-Hz-Signale von der Mäander-Lagerplatte.

Zum Bildproblem: Sind die vier Schrauben zur Bandführungsjustage noch original (hellblau) verlackt? Wenn nein, dann ist die Bandführung neu zu justieren, vor allem der Band-Auslauf (am Lösch-/Audiokopf).
Der Masseschleifer oben liegt gut auf?
Zusätzlich (sorgt für Blitzer) die Schleifer und den Komutator unten im Kopftrommel-Motor reinigen.
Und natürlich gründliche optische Prüfung des Bandlaufes: Läuft das Band ohne zu Bördeln über alle Umlenkrollen und an allen Führungsplatten (weiß, oben an den Lösch- und Audioköpfen) vorbei? Wirft das Band an der Andruckrolle Falten? Dann tauschen, gibt's noch.

Dass die Kopfscheibe gründlich gereinigt wurde, setze ich voraus.

Dass das Laufwerk SOOOOO lichtempfindlich ist, hab ich ehrlich gesagt noch nie erlebt. Im Gegensatz zum VHS, wo Bandanfang und -ende durch Lichtsensoren erfasst wird, die das Band DURCH-leuchten, wird bei V-2000 nur durch eine reflektierende Folie an der oberen bzw. unteren Hälfte der Band-Rückseite der Anfang bzw. das Ende des Bandes erfasst. Und dieser Sensor befindet sich seeeeehr nahe am Band (Umlenkbolzen links). Weitere optische Sensoren gibt es in dem Laufwerk nicht.

Der 15-Sekunden-Takt wird vom µC vorgegeben. Auch z.B. beim Uhr einstellen fällt der Rechner in die Grundstellung zurück, wenn 15 Sekunden lang keinerlei Eingabe erfolgt, ebenso bei Timer-Programmierung, usw. Und ohne Cassette oder bei einem Fehler kommt auch spätestens nach 15 Sekunden das blinkende "F" für Fehler im Laufwerk.

Gruß,
stego

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BID = 1134407

Trumbaschl

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Beiträge: 7682
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Schrauben sind alle blau verlackt, Kopfscheibe gründlich nach der hier empfohlenen Methode mit Isoprop und Küchenrolle gereinigt. War erstaunlicherweise viel weniger dreckig als der Rest des Bandpfades, bei Lösch- und Tonkopf und Capstan musste ich heftig schrubben, ebenso bei der Andruckrolle.
Masseschleifer muss ich noch kontrollieren, der ist mir entgangen. Die DTF-Schleifringe waren richtig, richtig dreckig.
Wie viel muss ich zerlegen, um an die Schleifer vom Kopftrommel-Motor zu kommen?

Bandlauf kontrollieren ist natürlich schwierig, wenn der Recorder ohne Deckel so zickt... muss das heute noch mal testen, aber er wollte ja keine Cassette einziehen. Oberen Gerätedeckel (nicht die Blech-Abschirmung vom Laufwerk) lose aufgelegt und Fehler ist sofort verschwunden. Das hatte ich bei der vorigen Generation (Siemens FM 304) nicht. Aber schließt wanderndes Standbild nicht Bandlaufprobleme weitgehend aus?

Letztstand war übrigens, dass ich bei Wiedergabe zumindest mit einer Cassette (BASF VCC 360) ein leidlich stabiles SW-Bild hatte, allerdings mit merklich Schnee in der Bildmitte, ungefähr mittleres Drittel. Standbild war manchmal OK, oft lief es aber von oben nach unten. Bildsuchlauf sieht generell eher aus wie bei einem simplen VHS-Gerät. Beim ersten Test war das Bild kaum stabil zu kriegen, aber wenn es stabil war, hatte ich dafür Farbe.

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BID = 1134413

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7682
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So ist die aktuelle Lage:
1) Laufwerksfunktionen bei offenem Gerät sind gar kein Problem. Aber Cassette einlegen geht nur mit Deckel, sonst gibt es das seltsame Steckenbleiben.

2) Der Bandlauf ist meiner Meinung nach tadellos, das Band läuft straff und ohne an irgendwelchen Kanten zu bördeln. Die Bänder selber sind halt etwas wellig.

3) Reinigung der Schleifer hat nicht besonders viel ergeben. Allerdings habe ich mit einer anderen Cassette ein stabiles Bild in allen Lebenslagen. Mit der ersten Testcassette hatte ich weiterhin Störungen in der Bildmitte und gelegentlich durchlaufendes Bild.

Nur Farbe habe ich weiterhin keine, und das stört mich. Nächster Schritt Chroma-Modul ausbauen und dort Elkos testen? Es irritiert mich, dass ich am Anfang kurz Farbe hatte.

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BID = 1134421

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2512

Servus,

zunächst mal ausschließen, dass es an der ursprünglichen Aufnahme liegt. Solche Scherze sind mir auch schon passiert, dass ich Fehler suchte, die gar nicht da sind, nur weil die Aufnahme auf der Cassette mit einem defekten bzw. verschlissenen Gerät gemacht wurde.

Die einzelnen Module sollten auch geprüft werden, die Elkos sind immerhin 40 Jahre alt, es sind viele kleine Elkos drauf, die an Kapazitätsverlust leiden.

Irgendwo gibt es einen Trimmer mit der PAL/SECAM-Umschaltschwelle, weiß aber nicht auswendig, wo der ist. Wenn der verstellt ist, dann ist das Bild s/w statt farbig, auch nur zeitweise, abhängig von der Signalstärke.

Hast Du schonmal eine Eigenaufnahme probiert? Am Besten über den DIN-AV-Anschluss. Welliges Band ist schlecht, weil da als erstes das DTF Probleme macht und die Spurlage nicht stabil geregelt wird.

Es gibt Cassetten, die sind besch....issen und auch welche, die sind auch nach 40 Jahren noch tadellos. Bei BASF hatte ich die wenigsten Probleme, dagegen AGFA, PDM, Scotch sind seltsam, einige Typen sind top, die anderen dagegen Schrott. Daher ist es vorteilhaft, viele verschiedene Cassetten zu haben.

Gruß
stego

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