Hi Interceptor !
Mal direkt zu den Antworten:
Lösung 1) ist wahrscheinlich die einfachere, wenn Du
so einen Unterbrecher irgendwie selbst herstellen kannst.
Die Funktionsweise der Zündung müsste in etwa so sein:
- Das Polrad induziert eine grössere Spannung (primärseitig) an der Zündspule.
- diese Spannung wird in dem Kondensator gepuffert,
der damit die Zündspule kurz unter Spannung halten kann.
- wenn der Unterbrecher öffnet, wird der Kondensator
von der Spule getrennt, das Magnetfeld in der Spule
bricht abrupt zusammen, induziert eine sehr hohe Spannung
auf der Sekundär-Wicklung der Zündspule und erzeugt so den
Zündfunken.
Der Exzenter auf der Kurbelwelle dient dazu, den
Unterbrecher zeitrichtig zu öffnen und damit den Zündfunken
zum richtigen Zeitpunkt zu erzeugen.
Man kann die Stellung des Unterbrechers zum Exzenter leicht
variieren, um den Zünd-Zeitpunkt zu verändern.
Durch den Kondesator wird also keine Frequenz erzeugt,
er wird lediglich im Drehzahl-Takt geladen.
Zur Einstellung des Unterbrechers habe ich selbst mal einen
interessanten Link mit einer ausgefallenen aber sehr pragmatischen Methode gefunden und einen Motor danach
perfekt einstellen können:
http://www.jhk1.de/schwalbe/fehler.htm ,
weiter unten auf der Seite.
Lösung 2) ist zwar die Interessantere, aber leider nicht
so einfach zu bauen.
Grob gesagt müsste das Unterbrechen der Primärseite der
Zündspule dann -statt per Unterbrecherkontakt- per
Elektronik geschehen, angestossen durch eine elektronische Erkennung, dass der Kolben an einem bestimmten Punkt kurz vor dem oberen Totpunkt(OT) ist.
Gruss,
Stefan