Alstart SONS 12V KFZ Ladegrät Bleiakku

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Sonstige SONS Alstart 12V KFZ Ladegrät Bleiakku

    










BID = 301749

selfman

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Ladegeräte für Bleiakkus kenne ich nicht anders als mit Selengleichrichter, den Grund habe ich ja schon erwähnt. Es kann natürlich sein, daß neue geregelte Geräte Siliziumgleichrichter verwenden. Aber die einfachen mit Trafo, Gleichrichter und Amperemeter haben fast immer Selengleichrichter.

Der Schalter in der Mitte hat drei Anschlüße. Deshalb könnte auch damit der Trafo auf, der auf der Primärseite angezapft ist, netzseitig umgeschalten werden. Das beeiflußt auch etwas die Ausgangsspannung und auch die Leistung. Es könnte aber auch nur der Nulleiter sein, weil der Schalter beleuchtet ist.

Die Umschaltung zwischen 6 und 12 Volt fällt ja aus, die muß ja sekundärseitig geschehen.

Unser Ladegerät hat den gleichen Schalter, ist mit "Eilladen" und "Normalladen" beschriftet. Auf einen Netzschalter hat man ganz verzichtet. Hab auch schon viele andere Fabrikate gesehen, die das so bewerkstelligen. Warum man diese Umschaltung primärseitig macht, keine Ahnung. Vielleicht möchte man damit wirklich die Leistung des Trafos etwas steigern.

Gruß Selfman

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BID = 301810

perl

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Zitat :
Ladegeräte für Bleiakkus kenne ich nicht anders als mit Selengleichrichter,



Ich habe schon etliche mit Si-Gleichrichtern gesehen.
Meist wird ein mittelangezapfterTrafo und zwei Dioden im Press-Fit oder Stud-Gehäuse verwendet. Die Pressfit Gehäuse werden aber regelmäßig nicht in teure Kühllörper eingedrückt, sondern auf Eisenbleche aufgelötet.
Eines hatte aber auch einen Brückengleichrichter im "quadratischen" Metallblock, der auf auf dem Boden festgeschraubt
war.

Es wird, wie fast immer, wohl nur eine Frage des Preises sein.

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BID = 301829

tobi7212

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Also der einzige Schalter am gerät ist wohl ganz offensichtlich der Netzschalter zum ein und aus schalten. zudem wird, wenn ichs richtig verstanden habe die primärseite der spule über einen widerstand kurz geschlossen (das ist doch, damit die sich nicht ne sehr hohe spannung indoziert und durchknallt??!!!)

der knopf der da noch ist, das ist ne sicherung.

warum ist das eigentlich so, dass der ladestrom nicht auf 0A sinkt, wenn der akku voll ist?
idee:
die spannung in dem akku kann nicht auf die ladespannung ansteigen aus chemischen gründen und so hab ich immer ne potentialdifferenz -> strom

was macht denn der strom, der da noch 100 jahre fließen würde?
chemische ladungstrennung? kann doch nicht sein!
wird der im akku vollständig in wärme umgewandelt?

wenns blöde fragen sind und ich die suchfunktion benutzen soll, dann antwortet bitte einfach nicht.

Ansonsten betrachte ich mein problem mit dem Ladegerät mal als gelöst!
Vielen Danke an alle die mir hier weiter geholfen haben!

perl
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 Erstellt am: 17 Feb 2006 13:35

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BID = 301839

perl

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Zitat :
warum ist das eigentlich so, dass der ladestrom nicht auf 0A sinkt, wenn der akku voll ist?



Doch der Strom sinkt nahezu auf Null, wenn der Akku voll ist und die Ladespannung nicht zu hoch.

Wenn die Ladespannung höher als die vielfach erwähnten 13,8V wird, so wird das Wasser in der Säure in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Zunächst, bis etwa 14,4V, werden nur die Platten mit diesen Gasen beladen, dann sinkt der Strom wieder auf ein geringes Maß. Er wird nun aber schon nicht mehr Null, da sich vor allem der Sauerstoff etwas in der Schwefelsäure löst und auf der negativen Platte den Wasserstoff oder auch das Blei oxidiert.
Wenn man die Spannung noch weiter erhöht, so scheiden sich Wasserstoff und Sauerstoff -aka Knallgas- in Form von Gasblasen an den Elektroden ab und entweichen.
Dann wird praktisch die gesamte zugeführte elektrische Energie zur Bildung von Knallgas verwendet.
Dadurch sinkt der Wasseranteil in der Säure, was man bei diesen Batterien nicht mehr ausgleichen kann
Deshalb ist eine länger währende Überladung zu vermeiden.



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BID = 301843

tobi7212

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Zitat : perl hat am 17 Feb 2006 13:35 geschrieben :


Zitat :
warum ist das eigentlich so, dass der ladestrom nicht auf 0A sinkt, wenn der akku voll ist?



Doch der Strom sinkt nahezu auf Null, wenn der Akku voll ist und die Ladespannung nicht zu hoch.

Wenn die Ladespannung höher als die vielfach erwähnten 13,8V wird, so wird das Wasser in der Säure in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Zunächst, bis etwa 14,4V, werden nur die Platten mit diesen Gasen beladen, dann sinkt der Strom wieder auf ein geringes Maß. Er wird nun aber schon nicht mehr Null, da sich vor allem der Sauerstoff etwas in der Schwefelsäure löst und auf der negativen Platte den Wasserstoff oder auch das Blei oxidiert.
Wenn man die Spannung noch weiter erhöht, so scheiden sich Wasserstoff und Sauerstoff -aka Knallgas- in Form von Gasblasen an den Elektroden ab und entweichen.
Dann wird praktisch die gesamte zugeführte elektrische Energie zur Bildung von Knallgas verwendet.
Dadurch sinkt der Wasseranteil in der Säure, was man bei diesen Batterien nicht mehr ausgleichen kann
Deshalb ist eine länger währende Überladung zu vermeiden.



Danke, das werde ich mir einrahmen und neben das Ladegerät hängen!

und warum ist der Ladestrom nicht doppelt so groß wenn ich zwei akkus parallel lade, sondern nur 0,5A größer?
einzeln jeweils 2A, zusammen 2,5A.

ist es zu empfehlen mehrere akkus parallel zu laden?
was geht dann schneller? einzeln, erst den einen voll, dann den anderen voll oder parallel und dafür evtl etwas längere Zeit?
mein ladegerät würde ja für 2 bis 3 akkus genug strom liefern! mit 6A.
perl
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ID = 301874
 Erstellt am: 17 Feb 2006 14:40

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BID = 301874

perl

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Zitat :
warum ist der Ladestrom nicht doppelt so groß wenn ich zwei akkus parallel lade, sondern nur 0,5A größer?
einzeln jeweils 2A, zusammen 2,5A.



Dafür ist hauptsächlich der Innenwiderstand des Ladegeräts, und, geringerem Maß, der der Akkus verantwortlich.
Wenn der Ladestrom sich auf zwei Akkus verteilt, ist die Spannungserhöhung etwas geringer als bei einem Akku und das Ladegerät liefert in die nun etwas niedrigere Klemmenspannung etwas mehr Strom.


Zitat :
st es zu empfehlen mehrere akkus parallel zu laden?



Ja, das kann man ohne weiteres machen.
Wenn beide Akkus die gleiche Größe haben (ein einzelner kleiner Akku würde natürlich schneller geladen), dann ergibt das insgesamt eine kürzere Ladezeit und es ist auch schonender, da jeder Akku langsamer geladen wird.

Die parallel zu schaltenden Akkus sollten aber ungefähr den gleichen Ladezustand habe, sonst fließen starke Ausgleichsströme, die der Lebensdauer wohl nicht gerade förderlich sind.


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BID = 302096

nabruxas

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@Perl
Darf man Akkus mit unterschiedlicher Kapazität parallel laden?

Hmm. Ich habe mal in den Datenblättern der Panasonic SLA nachgesehen. Interessanterweise finde ich da verschiedene Ladeschlußspannungen aber auch verschiedene Entladespannungen. Kann es da nicht sein das einer der beiden dann nie voll wird oder der andere zu Gasen anfängt?
Wie sieht denn das eigentlich mit Gel Akkus aus, habe darüber eigentlich nie etwas gelesen das die auch Knallgas erzeugen (Akkus sind immer eine Wissenslücke, die Dinger gibt es in unendlich verschiedenen Varianten)

Ich verwende zwar keine der oben beschriebenen Ladestationen, habe auf mein Gerät umgestellt (C7200) und bin voll davon überzeugt. Link

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nabruxas

Monitorspezialist



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Habe vergessen zu erwähnen das die Auswertungssoftware der echte Hammer ist. Alles was das Herz begehrt. Und super zur Dokumentation nach erfolgten Reparaturen von zB USV.
Allerdings muß das Gerät auch in Verwendung sein und für Privatanwender rechnet es sich eindeutig nicht!

Link


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BID = 302103

perl

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Zitat :
Darf man Akkus mit unterschiedlicher Kapazität parallel laden?



Normalerweise gibt das keine Probleme, wenn es sich um ähnliche Akkus mit ähnlichem Ladezustand handelt.
Man sollte nur möglichst nicht entladene Akkus mit vollen zusammenschalten, weil dann ziemlich hohe Ausgleichsströme fließen und hohe Ströme mag besonders ein Bleiakku mit flüssigem Elektrolyt nicht besonders.

Die Ladeschlußspannung hängt etwas von der Säurekonzentration ab und diese wählt der Hersteller nachdem Anwendungsfall (z.B. Hochstrom oder geringe Selbstentladung), aber wenn das nicht zur Dauereinrichtung wird, ist es wohl ok.


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selfman

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Zitat :
perl schrieb
...und hohe Ströme mag besonders ein Bleiakku mit flüssigem Elektrolyt nicht besonders



Sind dann die Starterakkus von besonderer Art. Gerade diese Akkus müssen ja sehr hohe Ströme für den Starter liefern. Kurzzeitig können das ja mehrere hundert Ampere sein, bei einem LKW an die tausend heranreichend.

Selbst bei meinem Dieselauto (2500ccm) habe ich einen Einschaltstrom von ca. 800A gemessen, und wenn er locker bei warmen Motor dahinkurbelt sind es immer noch über 100A.

Gruß Selfman

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BID = 302144

perl

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Zitat :
Sind dann die Starterakkus von besonderer Art. Gerade diese Akkus müssen ja sehr hohe Ströme für den Starter liefern.



Sie leiden auch darunter.
Die hohen Ströme beim Entladen und genau so auch beim Laden, führen zur Säureschichtung: Im unteren Teil der Zelle ist die Säure konzentrierter, im oberen Teil ist fast nur noch Wasser.
Die Platten werden dann nicht mehr gleichmäßig ausgenutzt, sulfatieren oben und korrodieren und zerfallen unten.

Früher wurden die Akkus ja durchaus bis zum Gasen aufgeladen, weshalb man regelmäßig Wasser nachfüllen mußte.
Die aufsteigenden Gasblasen bewirkten als positiven Nebeneffekt die Durchmischung des Elektrolyten.
Durch die präziseren Laderegler und auch reineres Blei ist es ja gelungen, die Gasentwicklung fast vollständig zu vermeiden und dichte Zellen zu bauen.
Die Säureschichtung ist dort ein ernstes Problem. Erst kürzlich hat deshalb jemand einen Zelleneinsatz aus Kunststoff erfunden, der Trägheitskräfte, wie z.B. die Fliehkraft bei der Kurvenfahrt, nutzt um die Säure umzurühren.


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