Ryobi Akku-Ladegerät

Reparaturtipps zum Fehler: falsche Spannung

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Autor
Sonstige Ryobi Akku-Ladegerät --- falsche Spannung
Suche nach Ryobi

    







BID = 1021650

Orban

Gerade angekommen


Beiträge: 6
 

  


Geräteart : Sonstige
Defekt : falsche Spannung
Hersteller : Ryobi
Gerätetyp : Akku-Ladegerät
Chassis : BC1800
Messgeräte : Multimeter
______________________

Hallo Leute,

habe folgendes Anliegen: Mein Bruder kaufte 2013 einen Akkuschrauber mit Ladestation von Ryobi. 2016, drei Jahre später, ging die Ladestation kaputt und lädt seitdem nicht mehr. Jetzt habe ich eine Ladestation von Ryobi mit demselben Akkueingang gekauft aber der Akku wird nicht von dieser anderen Ladestation geladen. Die Spannung die rauskommen sollte liegt im Leerlauf bei 28 Volt, die Originalladestation produzierte eine Ladespannung von 14,4-18 Volt. Meine Frage: Wie kann man jetzt die andere Ladestaion von Ryobi so umbauen (Spannungsteiler, etc.) damit sie die richtige Ladespannung liefert? Die Daten dazu:

Originalladestation Ryobi BCL14181H, Output 14,4-18 Volt (kaputt)

Andere Ladestation Ryobi BC1800 Output 21,8 Volt, 1,4A, 30,5VA (neu)

Vielen Dank für eure Hilfe!!!

Orban

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BID = 1021652

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36085
Wohnort: Recklinghausen

 

  

Überhaupt nicht! Das BC1800 ist ein altes Ladegerät für die mittlerweile unzulässigen NiCd-Akkus.
Das defekte Gerät war für Lithium-Ionen Akkus. Diese benötigen eine andere Ladetechnik, sonst besteht Explosionsgefahr.
Bleibt zu hoffen, das die Schutzschaltung den Akku nicht für immer lahmgelegt hat.




_________________
-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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BID = 1021653

Orban

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Kann man nicht einfach einen Poti in die Leitung montieren, Kontakte hinklemmen und dann laden? Und inwiefern ist die Ladetechnik anders bei den Lithium-Ionenakkus? danke

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BID = 1021654

Her Masters Voice

Inventar


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Beiträge: 5307
Wohnort: irgendwo südlich von Berlin

es wird ein komplett anderes Ladeverfahren benötigt. Googeln wirst du ja wohl selbst können. Bei den verschiedenen Akkutypen sind die Ladeverfahren beschrieben.

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BID = 1021655

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5250

Und bevor die Frage kommt, was sonst schon passieren kann. Bitte:
Wie gefährlich sind überladene Lithium-Polymer-Akkus?

P.S.
In der Tat haben Akkupacks eine Elektronik die obiges verhindern sollte. Wer weiß aber ob die hier noch lebt oder schon modifiziert wurde.

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BID = 1021668

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
In der Tat haben Akkupacks eine Elektronik die obiges verhindern sollte. Wer weiß aber ob die hier noch lebt oder schon modifiziert wurde.
Das Gerät ist ja offenbar noch mit den ursprünglichen NiCd-Akkus ausgerüstet.
Die werden seit langem vollständig entladen sein, aber im Gegensatz zu den meisten andern Akku-Typen vertragen sie das sehr gut.

P.S.:
Zitat :
Das BC1800 ist ein altes Ladegerät für die mittlerweile unzulässigen NiCd-Akkus.
Wenn da der TE mal nicht die Typen vertauscht hat...


Schau mal nach, welche Akkusorte in dem Gerät eingebaut ist (steht bei dem Entsorgungssymbol).
Wenn das Li-Ion Akkus sind, werden sie mittlerweile so gut wie tot sein, und ausserdem hast du noch älteren Schrott gekauft.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 13 Jun 2017 11:39 ]

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BID = 1021673

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36085
Wohnort: Recklinghausen

Da der Akkuschrauber erst 2013 gekauft wurde, dürfte der bereits mit Lithiumakkus ausgestattet sein.


Zitat :

Kann man nicht einfach einen Poti in die Leitung montieren, Kontakte hinklemmen und dann laden?

Dann qualmt das Poti, sonst nichts. Was soll das bringen?

Zitat :

Und inwiefern ist die Ladetechnik anders bei den Lithium-Ionenakkus?

Bei den NiCd Akkus reicht es im simpelsten Fall, eine konstante Spannung anzulegen und den Strom etwas zu begrenzen. Die Schnelladegeräte so eines Akkuschraubers schalten die Ladung dann irgendwann auf Erhaltungsladung um, sonst würden die Akkus auf Dauer zerstört.

Bei einem Lithiumakku muß die Ladespannung exakt eingehalten werden.
Hängt man den an eine simple NiCd Ladeschaltung, schützt nur die Schutzelektronik im Akku vor einer Explosion inkl. Brand. Je nach Auslegung schaltet sie den Akku dabei für immer ab.

Das Originalladegerät kostet keine 50€, willst du dafür ernsthaft zerstörte Akkus oder einen Brand riskieren?

_________________
-=MR.ED=-

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BID = 1021720

Orban

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Hallo zusammen:)

danke für eure Antworten, meine Anfrage kommt zu spät, ich hatte bereits die Akkus Li-Ion in das Ladegerät BC1800 gesteckt . Heute war ich im Baumarkt, habe dort auf zwei originalen Ladestationen BCL14181H meine beiden Li-Ion Akkus zu laden versucht, die beiden Ladestationen BCL14181H zeigten nichts an. Die Akkus selber zeigen einen geringen Ladezustand an wenn man da so ein Knöpfchen drückt.

Frage 1: Was kann man hier machen?

Frage 2: Wie kann man die Sicherheitsschaltung im Akku abschalten oder rücksetzen?

Danke euch:)

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BID = 1021756

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Was kann man hier machen?
Anderen Akkuschrauber kaufen.


Zitat :
Wie kann man die Sicherheitsschaltung im Akku abschalten oder rücksetzen?
Das verraten wir dir, wenn du uns zeigst, wie du mit einem brennenden Streichholz nachsiehst, ob noch Benzin im Tank ist.
Vielleicht brauchst du dieses Wissen dann aber nicht mehr.


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BID = 1021793

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 787


Offtopic :

Zitat :
Das verraten wir dir, wenn du uns zeigst, wie du mit einem brennenden Streichholz nachsiehst, ob noch Benzin im Tank ist.
Ist alles nur eine Frage der richtigen Vorbereitung. Mti flüssigem Stickstoff unter den Flammpunkt gekühlt dürfte das kein Problem sein.

Davon mal abgesehen, Bigclive hat in einem YT-Video mal so einen 18V Li Ryobi Pack 1P5S untersucht, inkl der Schutzschaltung und der Frage, welche Schutzmechanismen existieren wenn der in einem alten Lader steckt

Weitere Bilder Infos zu den Ryobi Ladern/Akkus Kompatibilität usw gibt es auch auf einer Webseite namens Toolboy's Corner.
Incl Berichte darüber wie sich selbst tiefentladene Akkupacks in einen Dornröschenschlaf fallen und wie sie daraus wieder erweckt werden können.

Die Ryobi 2p5s Packs hat Julian Ilett seziert und repariert... (wird auch im Video des Dicken vom Kliff erwähnt)

Ein Video namens "Ugly hack: ... bench supply" erwähnt sogar explizit den Versuch einen Akku von aussen durch anlegen einer Spannung zu laden, mit dem Ergebnis, dass die Intelligenz im Lader dem Treiben nach 2 sek ein Ende bereitet. Ohne Flammenmeer, spontaner Selbstentzündung oder Schaden für den Akku.

Alles in allem habe ich keinen Hinweis darauf gefunden, dass ein NiCd Lader von Ryobi den Ryobi 18V Li Akku schädigen sollte. Es lädt halt nicht, nicht mehr und nicht weniger.

Entweder haben beide Akkus per se eine Macke gehabt, wie selbst induzierter Dornröschenschlaf oder eine defekte Zelle, und darum lädt der Akkupack nicht,- egal mit welchem Lader, oder da ist sonst was.

Daran dass ausgerechnet der NiCd Lader den Pack zerstört hat kann ich irgendwie nicht glauben. Dazu ist da zu viel Intelligenz drin.- U.a. die zwei antiseriellen fetten MOSFET zwischen +Akku und +Kontakten, wie wir sie üblicherweise für Tielentlade- bei gleichzeitigem Überladeschutz finden.

IMHO ist da was anderes faul und hier wird der falsche Baum angepinkelt...

Aber da ja hier schon ein Unglück in der Größenordnung des Tanklastzunfalls von Los Alfaques prophezeit wird, wenn man diesen Akkupack nur mal schief ansieht, bin ich mal raus. Auch setze ich mal keine Links zu den von mir genannten Quellen.
Ich denke die Quellen lassen sich auch durch eine einfache Youtube und Google suche finden, und dann kann jeder selbst entscheiden, wie sicher oder unsicher es wäre, diese Sache weiter zu untersuchen.

Aber eine Bitte hätte ich dann noch;
nächstes Mal, wenn jemand was fragt nach dem Motto "xy anschließen an eine Autobatterie", dann mögen die hier beteiligten Vorredner bitte aber auch eine Feuerbrunst an die Wand malen, ja? Nicht vergessen!
Denn bei der letzten Frage dieser Art wurde unlängst nicht mal ansatzweise darauf eingegangen, dass man jegliche neu an eine Autobatterie geführte Leitung nahe den Polklemmen vernünftig vorsichern sollte, da eine 25A Sicherung die in dem am Leitungsende befindlichen Inverter sitzt, dort NICHT UNBEDINGT die Leitung schützt, wenn dieser durch Überlast die Isolierung wegschmilzt und sie kurzschließt.
Vor allem nicht bei einer Autobatterie mit 800CCA.

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