Relco Italy 5501PSC

Reparaturtipps und Ersatzteile zum Fehler: Totalausfall

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Autor
Sonstige Relco Italy 5501PSC --- Totalausfall
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BID = 1136223

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen

Geräteart : Sonstige
Defekt : Totalausfall
Hersteller : Relco Italy
Gerätetyp : 5501PSC
Messgeräte : Multimeter, Oszilloskop
______________________

Nachdem ich mich einige Stunden mit der Analyse eines defekten Trafodimmers RELCO 5501 PSC mit Tastersteuerung beschäftigt habe, möchte ich das erarbeitete Wissen hier Teilen. Der Trafodimmer ist aus 2005, und auch das einzige, als Ersatz geeignete Nachfolgemodell RL7327HALEDPS ist kaum noch zu finden.

Interessant ist insbesondere die Tastererkennung über einen Timer 555 als Rechteckgenerator und einen Mikroprozessor. Der Mikroprozessor triggert dann den Schwingkreis für den Wandler. Die hier gezeigte Schaltung habe ich am Nachfolgemodell RL7327HALEDPS aufgenommen, unterscheidet sich aber nur geringfügig vom 5501 PSC.

Offenbar kommt es durch Bauteilalterung rund um den 555 oder dessen Ausfall zu Arbeitspunktverschiebungen, die die sensible Signalerkennung im Mikroprozessor durcheinander bringt. Der Leistungsteil meines Dimmers war nach über 20 Jahren noch funktionsfähig.




[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  2 Sep 2026 17:43 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  2 Sep 2026 17:50 ]

Schaltbild auf Wunsch des Beitragerstellers gelöscht

[ Diese Nachricht wurde geändert von: driver_2 am  4 Sep 2026 16:05 ]

Erklärung von Abkürzungen

BID = 1136226

driver_2

Moderator

Beiträge: 13831
Wohnort: Schwegenheim
ICQ Status  

Elyt Kondensatoren auf der Schaltung ?



_________________
VDE Sicherheitsregeln beachten !Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Wer absolut keine Ahnung hat rufe eine Elektrofachkraft !
Diskussionen über Ersatzteilpreise sinnlos, interessiert mich nicht.
Richtig oder gar nicht, murksen kann jeder selbst zu Hause

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BID = 1136230

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen


Zitat :
driver_2 hat am  3 Sep 2026 09:05 geschrieben :

Elyt Kondensatoren auf der Schaltung ?

Ja, aber nur einer in der Stabilisierung der 5V-Versorgung.

Hier noch ein fehlerbereinigter Schaltplan und Fotos des alten und neuen Dimmers.










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BID = 1136231

driver_2

Moderator

Beiträge: 13831
Wohnort: Schwegenheim
ICQ Status  

Was hält Dich davon ab, den pauschal zu erneuern ?

Ich fackel da net lang rum, messen tu ich so Kleinkrüppel nichtmal


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BID = 1136232

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen

Hatte ich gleich zu Beginn gemacht. Ich poste hier ja nur, um anderen Hilfesuchenden das Schaltbild zugänglich zu machen, das es im Netz nicht gibt. Bei Bedarf kann ich auch Oszillogramme bereitstellen, mit denen man die korrekte Funktion des 555 prüfen kann.

Gruß Karl

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BID = 1136234

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Interessant, dass man ausser dem relativ teuren PIC noch einen 555 gebraucht hat um eine Phasenanschnitt bzw ~abschnitt-Schaltung zu realisieren.

Der obere Teil mit Entstörung, Gleichrichter, und Leistungsoszillator-Halbbrücke mit Stromrückkopplung, ist ja absolut Standard und in Abermillionen Schaltnetzteilen und Energiesparlampen zu finden.

Evtl sollte man W3,W2,W1, die sich ja auf dem kleinen Ringkern befinden, auch als Transformator zeichnen und etwas anders nummerieren, denn W3 ist ja die Primärwicklung dieses Stromwandlers und besteht oft nur aus einer einzigen Windung.

In der unteren Hälfte des Schaltbildes sind mir zwei wahrscheinliche Zeichnungsfehler aufgefallen:
Am PIC ist der Vss-Pin nicht angeschlossen, und R5 hat entweder nicht 1k, oder er ist ganz anders angeschlossen.
So, wie gezeichnet, würde er vermutlich erst den PIC killen und dann, wegen 24W Verlustleistung, selbst den magischen Rauch verlieren.

Wie gesagt, verstehe ich nicht, wozu der 555 gut sein soll. Der PIC12F675 hat genug Programmspeicher und EEPROM um ausser der phasenrichtigen Triggerung des Wandlers auch noch einen Softstart durchzuführen und sich die letzte Dimmereinstellung über einen Stromausfall hinweg zu merken.
Sogar einen Betriebsstundenzähler könnte er noch beherbergen.


Zitat :
Offenbar kommt es durch Bauteilalterung rund um den 555 oder dessen Ausfall zu Arbeitspunktverschiebungen, die die sensible Signalerkennung im Mikroprozessor durcheinander bringt.

Wahrscheinlich sind die Ermüdungserscheinungen nach langer Zeit nicht auf Gemeinheiten wie einen Betriebsstundenzähler zurückzuführen, sondern auf das Austrocknen von C10, des einzigen Elkos in der Schaltung.

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BID = 1136235

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen


Zitat :
perl hat am  5 Sep 2026 01:11 geschrieben :

...In der unteren Hälfte des Schaltbildes sind mir zwei wahrscheinliche Zeichnungsfehler aufgefallen:
Am PIC ist der Vss-Pin nicht angeschlossen, und R5 hat entweder nicht 1k, oder er ist ganz anders angeschlossen...

Danke für den freundlichen Hinweis, Perl!
Die Diode war falsch gepolt und die beiden Masseverbindungen am PIC waren verloren gegangen. Jetzt sollte es passen.
Ich werde die ziemlich trickreiche Funktion der Ansteuerschaltung mit 555 und PIC mal aufschreiben und mit Oszillogramm hier posten.




Erklärung von Abkürzungen

BID = 1136236

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen


Funktionsweise des Relco-Dimmertrafos (Teil 1)

Am Ausgang des HF-Trafos wird eine mit 100Hz amplitudenmodulierte Wechselspannung von 12V und 70kHz für Halos bereitgestellt.

Die hochfrequente Wechselspannung auf der Primärseite wird von einem Oszillator erzeugt, der mit zwei Leistungstransistoren arbeitet und selbstständig zu schwingen beginnt, sobald er vom PIC ein Triggersignal an die Basis eines der beiden Transistoren erhält. (Anmerkung: In den klassischen Varianten dieser Oszillator-Schaltung wird das Triggersignal über ein RC-Glied und einen Diac erzeugt.)

Die Versorgung des Oszillators erfolgt mit einer pulsierenden Gleichspannung von gut 300V und 100Hz, die mittels Graetzbrücke aus der 230V/50Hz Netzspannung erzeugt wird. Die pulsierende Versorgungsspannung fällt also alle 10ms auf 0V, was den Oszillator stoppt. Er startet bei ansteigender Versorgungsspannung erst wieder, wenn er vom PIC einen Triggerimpuls bekommt. Das ermöglicht die Dimmung, weil die Ausgangsspannung für die Halos diesem Ablauf folgt.

Im nächsten Kapitel beschreibe ich meinen Stand des (vorläufigen) Wissens, wie die Schaltung aus 555 und PIC die Tastenbetätigung auswertet und den Triggerimpuls phasenrichtig bereitstellt.

Gruß Karl

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BID = 1136237

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen

Hier noch ein Oszillogramm, das an Primär- und Sekundärseite den gleichen Verlauf hat: 100 mal pro Sekunde eine auf und abschwellende, hochfrequente Schwingung, die aufgrund der aktiven Dimmung jeweils verzögert startet.





[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  5 Sep 2026  9:44 ]

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BID = 1136238

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9585
Wohnort: Alpenrepublik

Danke für die Mühe die Du Dir gemacht hast.
Es immer wieder interessant, welche Schaltungskonzepte herausgekramt werden.

_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

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BID = 1136239

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen

Funktionsweise des Relco-Dimmertrafos (Teil 2)

Bis hierhin war es noch einigermaßen gebräuchliche Schaltungstechnik der 90er Jahre. Bei der Steuerschaltung von Relco mit Timmer 555 und Mikroprozessor wird es aber richtig "speziell".

So funktioniert der Timer-IC 555:

Der Taster der Lampe verbindet den Ausgang des Dimmertrafos (12V/70kHz) über einen kleinen Sicherheitskondendator mit dem Trigger (Pin 2) des 555.

Trigger (Pin 2) und Threshold (Pin 6) liegen am selben Knoten. Dadurch verhält sich der interne Komparatorblock des 555 wie ein invertierender Schmitt-Trigger.
Da Pin 7 (Discharge) offen bleibt, übernimmt der 10-kΩ-Widerstand die Rolle des Lade-/Entladepfads zusammen mit dem 47-nF-Kondensator, der abwechselnd über OUT (High/Low) und die 10 kΩ geladen und entladen wird. Das ist der bekannte „Ein-Widerstand-Oszillator“ des 555: Ohne jedes externe Signal schwingt dieser Knoten frei zwischen den beiden Schwellen 1/3 und 2/3 der Betriebsspannung. OUT liefert dann ein symmetrisches Rechtecksignal mit einer durch Widerstand und Kondensator bestimmten Frequenz, in unserem Fall mit ca. 3kHz.

Der Output (Pin 3) des 555 geht an den GP2 (Pin 5) des PIC. Vom PIC (GP4/Pin 3) bekommt der 555 ein Resetsignal auf Pin 4, um den 555 als Oszillator periodisch und nur kurzzeitig zu starten. Die im Oszi erkennbare Periode von 20 ms entspricht einer vollen 50-Hz-Netzperiode – der PIC synchronisiert die Tastenerkennung durch den 555 also auf den Netzzyklus.

Die beiden ersten Oszillogramme zeigen das periodische Ausgangssignal des 555, einmal bei nicht gedrückter Dimmtaste (der 555 schwingt frei mit 3kHz) und einmal bei gedrückter Taste (das 70kHz-Signal des Trafo-Ausgangs wird eingeprägt).

Das dritte Oszillogramm zeigt die Wiederholung alle 20ms.

Der PIC erkennt anhand der beiden sauber unterscheidbaren und alle 20ms wiederholten Burst-Signale, ob der Taster gedrückt ist oder nicht.











[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  5 Sep 2026 15:49 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  5 Sep 2026 15:51 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  5 Sep 2026 15:52 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  5 Sep 2026 15:53 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  5 Sep 2026 15:54 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  5 Sep 2026 15:56 ]

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BID = 1136244

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen

Für eine wichtige Frage suche ich noch nach Antwort:
Wie erkennt der PIC, wenn ich den Taster nicht zum Dimmen oder Ausschalten, sondern zum Einschalten der Lampe drücke? In dieser Situation fehlt das 70kHz-Signal, weil der Wandler noch nicht schwingt. Es ist denkbar, dass dann evtl. ein schwacher Netzbrumm (50Hz) eingekoppelt und als Einschaltsignal erkannt wird. Allerdings ist für so niedrige Frequenzen der kleine Koppelkondensator zwischen Taster und 555 eine enorme Hürde.

Gruß Karl

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BID = 1136249

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Zitat :
Es ist denkbar, dass dann evtl. ein schwacher Netzbrumm (50Hz) eingekoppelt und als Einschaltsignal erkannt wird.
Nö, Netzbrumm gibts da nicht.
Der PIC weiss ja, das aktuell ausgeschaltet ist, und jedes Signal vom Taster kann dann nur das Einschaltkommando sein.

Ich denke, dass der PIC im "ausgeschalteten" Zustand den Wandler alle halbe Sekunde oder so mal für eine Periode anwirft um den Zustand des Tasters zu testen.
Der 555 ist ja am Trig-Pin sehr sensibel und setzt dann sofort das Flipflop.

Auf diesen Testimpuls in "ausgeschalteten" Zustand sollte man das Scope eigentlich triggern können.

P.S.
Jetzt ist auch die Funktion von D1,R5 klar: Dorther bezieht der PIC die Lage der Nulldurchgänge der Wechselspannung.
Er kann also den Prüfimpuls weit hinten in der Halbwelle starten, wenn nur noch wenig Energie in der Halbwelle steckt.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  6 Sep 2026  2:22 ]

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BID = 1136250

Karl H.

Gerade angekommen


Beiträge: 10
Wohnort: Ditzingen

...Ich denke, dass der PIC im "ausgeschalteten" Zustand den Wandler alle halbe Sekunde oder so mal für eine Periode anwirft um den Zustand des Tasters zu testen...[/quote]

Der Wandler bleibt bei ausgeschalteter Lampe dauerhaft passiv.

Interessant ist, dass der von mir als Ersatz neu gekaufte Dimmer Relco RL7327HALEDPS, zu dem das erarbeitete Schaltbild exakt passt, zunächst nur unwillig auf Einschaltbefehle reagierte. Das Einschalten funktionierte nur dann zuverlässig, wenn ich beim Drücken der Taste mit der freien Hand ein Netzkabel umfasste. Daraufhin habe ich einen kleinen Sicherheitskondensator C11 zwischen Primär- und Sekundärseite des Trafos eingelötet, der auf der Platine zwar vorgesehen, aber nicht bestückt war. Jetzt funktioniert das Einschalten 100% zuverlässig.

Lässt das vielleicht erahnen, wie der Einschaltimpuls funktioniert?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  6 Sep 2026  7:51 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Karl H. am  6 Sep 2026  7:52 ]

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BID = 1136256

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Der Wandler bleibt bei ausgeschalteter Lampe dauerhaft passiv.

Glaube ich nicht.
Schalte die Zeitablenkung deines Scopes auf ziemlich langsam (10ms/div oder so), Nachleuchten AUS, und dann triggere (nicht AUTO) auf die positive Flanke des GP5 vom PIC.
Dann solltest du die sporadischen Testimpulse sehen können.


Zitat :
neu gekaufte Dimmer Relco RL7327HALEDPS, zu dem das erarbeitete Schaltbild exakt passt, zunächst nur unwillig auf Einschaltbefehle reagierte. Das Einschalten funktionierte nur dann zuverlässig, wenn ich beim Drücken der Taste mit der freien Hand ein Netzkabel umfasste.


Eben deshalb baut man nicht gerne solche extrem hochohmige Schaltungen, die parasitäre Effekte ausnutzen, weil sie auf jeden Störimpuls reagieren - oder auch gar nicht.

Die Streukapazität des Ausgangstrafos zwischen Primär- und Sekundärwicklung beträgt vllt 10pF.
Bei 50Hz gehört dazu ein Blindwiderstand von 318MOhm oder höchstens 1µA.
Dieses 1µA bewirkt an dem 10k-"Last-"Widerstand R1 im besten Fall eine Spannung von 10mVpp.
Eine derartig geringe Spannung wird eine geringfügige Frequenz- oder Phasenmodulation des Idle-Burst bewirken, aber nichts, was der PIC leicht auswerten könnte.

Ganz anders sieht es aus, nachdem du den fehlenden C11 nachbestückt hast.
Nun hast du das andere Ende der Sekundärwicklung über C11 an "Masse" gelegt, -wodurch eine etwaige Brummspannung noch geringer würde-,
aber vor allem gelangt die 70kHz-Ausgangsspannung des Wandlers jetzt über 500pF+1k an den Triggereingang des 555.
Selbst wenn die sinusförmige Ausgangsspannung des Wandlers während des Testimpulses nur 3Veff beträgt, ergäbe das eine Spannung von 2,5Veff bzw. +/- 3,5Vp am Trig-Eingang des 555.

Das ist weitaus genug (5V/3 werden benötigt) um den Trig-Eingang des 555 70.000 Mal pro Sekunde zu aktivieren,, und so dessen Ausgang dauerhaft auf H zu setzen, solange der Taster gedrückt ist.
Allerdings kann der PIC diesen Dauerimpuls auch jederzeit über GP4 beenden.

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