Märklin/ESU BR23

Reparaturtipps zum Fehler: Beleuchtung

Im Unterforum Alle anderen Reparaturprobleme - Beschreibung: Telekom, Funkgeräte und alle anderen Geräte

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Autor
Sonstige Märklin/ESU BR23 --- Beleuchtung

    







BID = 1119876

Ramon125

Gerade angekommen


Beiträge: 4
 

  


Geräteart : Sonstige
Defekt : Beleuchtung
Hersteller : Märklin/ESU
Gerätetyp : BR23
Chassis : Dampflok
______________________

Hallo an alle,
Ich weis jetzt nicht ob ich im richtigen Forum bin und mir hier geholfen werden kann.Ich habe auch schon gesehen das es hier eher um Unterhaltungselektronik geht als um den Kleinkram, mit dem ich mich rum ärgere. Aber, die Hoffnung stirb zuletzt. Wer sich ein wenig mit Modellbahnen aus kennt und deren Digital Decoder der weis vieleicht etwas und kann mir helfen. Ich habe einen sogenannten Wendezug von Märklin Das problem ist folgendes. Die Platine die zum umschalten der Fahrtrichtung dient hat, sobald man die 3 Wagen mit einer von Märklin empfohlenen Beleuchtung ausstattet das problem das eben dort 2 SMD Bauteile Rauchzeichen geben. Es gibt weder einen Schaltplan noch eine Beschreibung von dem Bauteil was genau es macht. Ich habe rausgefunden das die Platine für die Fahrtrichtungs abhängige Beleuchtung zuständig ist. Bei Vorwärtsfahrt der Lok ist das Stirnlicht weis bei Rückwärtsfahrt leuchtet dann nur die unteren beiden rot und das obere ist aus, eben wie beim Orginal. Ich habe ein Bild von den angekokelten Bauteilen gemacht
Es handelt sich einmal um den AS3 und den darunter liegenden 705. Kann mir jemand sagen was das für Bauteile sind, wo man die gegebenenfalls her bekommt, auch wenn so ein Teil ein paar Euro kostet ist eine Reperatur besser als ein Neukauf der mit 180 Euro zu buche schlägt. Für Eure Hilfe wäre ich auserordentlich dankbar auch wenn es sich nicht um Unterhaltungselektronik handelt sonder um " Spielzeug " für Rentner.
Vielen lieben Dank schonmal vorab für Eure bereitschaft den Beitrag überhaupt zu lesen. Dankeschön. Achso bevor ich es vergesse, mit 2 beleuchteten Wagen funktioniert alles einwandfrei aber sobald der dritte beleuchtete Wagen angehängt wird dann raucht es. Für mich heist das dass die bauteile zu schwach dimensioniert sind. Ich würde auch die Orginalen wieder ein setzen und eben auf die Beleuchtung verzichten. Dankeschön[/img]





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BID = 1119878

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7077

 

  

Der AS3 ist ein BSP52 (NPN Darlington 0.5A) SOT223
Und der 705 FCX705 ( PNP Darlington 1A) SOT223


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jornbyte am 10 Dez 2023 21:05 ]

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BID = 1119887

Ramon125

Gerade angekommen


Beiträge: 4

@ Jornbyte

Ich danke Dir recht vielmals das hilft mir ungemein weiter. Ich werde mir die Bautele besorgen und hoffen das es dann wieder funktioniert. Dankeschön nochmals an alle die sich die Mühe gemacht haben den Beitreg von mir zu lesen denn schlieslich ist das ja kein normales Hobby was ich da mache. D A N K E

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BID = 1119888

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5219


Zitat :
Achso bevor ich es vergesse, mit 2 beleuchteten Wagen funktioniert alles einwandfrei aber sobald der dritte beleuchtete Wagen angehängt wird dann raucht es. Für mich heist das dass die bauteile zu schwach dimensioniert sind.
Wie viele LEDs hängen denn dran?
Ich würde eher mal die Elektrik prüfen.

Wenn die Darlingtons mit 0,5/1A stimmen, sollten die stark genug sein, außer wir reden von 1:1 Zügen.

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BID = 1119901

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ich werde mir die Bautele besorgen und hoffen das es dann wieder funktioniert.
Der sichtlich zerstörte Transistor ist evtl nicht allein gestorben, sondern hat einen anderen mitgerissen - oder umgekehrt.
Deshalb solltest du auch die Anderen überprüfen, bevor dir die Ersatzteile auch noch verbrennen!

Gewöhnlich sterben solche Transistoren mit einem C-E Kurzschluss (mittlerer Pin gegen den Rechten), was man mit einem Ohmmeter leicht überprüfen kann.

P.S.
Ist dir die Funktion der steckbaren Drahtbrücke, rechts im Bild, bekannt?


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 11 Dez 2023 16:41 ]

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BID = 1119920

Ramon125

Gerade angekommen


Beiträge: 4

@ BlackLight

Wie man auf dem Foto erkennen kann sind auf der Lichtleiste 11 SMD´s verbaut. Dies dann mal 3 genommen bedeutet das bei allen 3 Wagen 33 LED´s leuchten. Die Anschlüsse der Lichtleisten sind anhand der Märklin Einbauanleitung gemacht worden. Bei diesem Wendezugset ist es so das am letzten Wagen ein Strom abnhemer vorhanden ist. Wenn man mit dem Zug dann in einen Bahnhof fährt dann hält der Wagen, im geschobenen Verbund direkt vor dem Signal an und wenn man mit Tender vorraus die Einheit fährt bleibt eben die Lok vor dem Signal stehen. Der Decoder der im Kessel verbaut ist, ist absolut in Ordnung, denn den habe ich mit dem Decodertester von Märklin getestet. Die Lok allein fährt nicht, man muss den Wagen mit dem Strobabnehmer an hängen. Selbst beim anmelden an die Digitalstation ( CS3 ) wird der Wagen mit dem Schleifer benötigt. Man kann auch keine anderen Wagen an dieses Set hängen ausser die drei Silberlinge die dazu gehören. Ich habe jetzt im Netz nach eben diesen Bauteilen gesucht aber der 705 ist nirgends zu bekommen, es sei den man ist bereit 18 Euro Versand kosten zu bezahlen. Bei allen einschlägigen Händlern bekommt man den nicht. In China kann man die bestellen ( 1000 Stk mindestabnahme ) nur was will ich mit sovielen wenn ich doch nur 3 Stk davon benötige. Hat evtl jemand von Euch einen Tipp wo ich die Bauteile her bekomme, ich würde auch von jedem Bauteil 12 Stk nehmen denn dann habe ich die Möglichkeit 3 dieser Zugsets zu reparieren.




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BID = 1119921

Ramon125

Gerade angekommen


Beiträge: 4

@ perl Ehrenmitglied


Nein leider ist mir die funktion nicht bekannt. Ich habe mich auch schon gewundert warum dort eine Brücke vorhanden ist. In der Anleitung von Märklin ist dazu nichts zu finden.. Auf der alten Platine welche von Märklin ausgetauscht wurde und die kaputte mit in die Verpackung gelegt wurde, ist diese Brücke ebenfalls vorhanden. Ich habe mich noch nicht dazu entschliesen können diese zu entfernen und dann nochmals zu testen. Habe halt bammel das dann der msd/3 Decoder auch noch einen Schaden nimmt und der kostet immerhin so um die 80.-€ was ja nicht unbedingt sein muss. Deswegen würde ich ja je 12 Stk diese Bauteile bestellen damit ich alle Komponenten auswechseln kann und 3 Sets dann wieder funktionieren würden. Die Eigentümer wollen die Beleuchtung sowieso nicht mehr haben und haben mir angeraten diese in den Mülleimer zu werfen, was ich bereits gemacht habe. Also nur aus gebaut aber nicht weg geworfen.

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BID = 1119947

mlf_by

Schriftsteller



Beiträge: 884
Wohnort: Ried

Der FCX705 ist aber auch ein komisches Teil ... kaum vorstellbar, daß es unbedingt genau der sein muß.

Das ist ein Hochvolt-Darlington-PNP-Transistor; hält bis zu 120V aus. HFE > 3000. Ptot bei 1W.
Und hat eine (vermutlich viiiieeell zu hohe) Ft von 160 MHz. ESD-geschützt bis 2kV ist dagegen ganz nett.

Der direkte Vergleichstyp wäre ein 2SB1048. Aber keine Ahnung ob der besser beschaffbar wäre.
Ansonsten hätte Mouser einen Stock von etwas über 29'000. Kann nur^^ auch 6 Wochen dauern bis sich eine Mouser-Mitbestellmöglichkeit findet.

Jetzt müsste nur jemand eine Idee haben, welches Allerwelts-Transistörchen da genauso ginge ...


Verstehe ich das richtig, daß der Zug seinen Strom über eine Oberleitung bekommt? Also nicht über die Schienen? Sorry - bin auch Keller-Brumm-Brumm-Laie^^.

Was macht dann das Ding, wenn der Stromabnehmer zwischendrin kurz mal den Kontakt zur Oberleitung verliert? Einen Abrissfunken produzieren? In welcher Höhe; 100V, 200V, oder niedriger, oder noch höher?


Schon von daher dürften die Digitalstation und der Decoder im Zug gar nicht mal so die Mimosen sein, wie befürchtet. Ganz davon abgesehen, daß die sicher auch noch(mal) extern abgesichert werden können müssten.

Was wird das wohl schon groß Voodoo sein? [...]

Gefunden. Von "Märklin DCC" kommt man auf "Märklin-Motorolla Digitalsystem". Und schon ist man mit Infos erschlagen;
und beim EDITS- / "Wikinger"-Selbstbau-Decoder gelandet.

Also Problem kleiner wie gedacht^^


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BID = 1119954

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7077


Zitat :
Jetzt müsste nur jemand eine Idee haben, welches Allerwelts-Transistörchen da genauso ginge ...

Na du selbst

_________________
mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

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BID = 1119956

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

@ mlf_by:

Zitat :
Der FCX705 ist aber auch ein komisches Teil ... kaum vorstellbar, daß es unbedingt genau der sein muß.

Das ist ein Hochvolt-Darlington-PNP-Transistor; hält bis zu 120V aus. HFE > 3000. Ptot bei 1W.
Und hat eine (vermutlich viiiieeell zu hohe) Ft von 160 MHz.

Nö, das ist schon nur ein NF-Transistor.

Die fT ist hauptsächlich ein oftmals wenig nützlicher Rechenwert, bei dem die (Kurzschluss-)Stromverstärkung auf 1 gefallen ist.

Den hohen Wert der fT verdanken Darlingtons ihrer sehr hohen Stromverstärkung im NF-Bereich, obwohl die tatsächlich messbare 3dB-Grenzfrequenz in Emitterschaltung, f_beta, eher niedrig ist.

Bei der typischen niederfrequenten Stromverstärkung dieses Transistors um 8000 (entsprechend 2^^13), liegt die 3dB-Grenzfrequenz fβ um 13 Oktaven unter den 160MHz, also bei nur 20kHz.
Selbst bei der im Datenblatt für fT genannten Messfrequenz vo 20MHz wäre die Stromverstärkung nur noch 2^3 also 8.

Man kann das leicht ineinander umrechnen: https://de.wikipedia.org/wiki/Transitfrequenz


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BID = 1119958

mlf_by

Schriftsteller



Beiträge: 884
Wohnort: Ried

Bei einer Stromverstärkung von 8 wäre das ja nur noch ein Mikro-Mikro-Mikro-Relais welches wohl dauerhaft von Überhitzung geplagt wäre.

Wieviel ist (im Elektronikbereich) eine Oktave?


Das heißt praktisch, daß die Heim-Eisenbahn auch heute noch, 40 Jahre später, "nur" eine Datenübertragungsrate iHv um die 8 kbps fährt. Und eventuelle PWM-Ansteuerungen ebenso gemütlich ablaufen. Oder denke ich da falsch?


Evtl evtl evtl^^ weiß ich jetzt auch die Funktion der Drahtbrücke / des Draht´bügels´ am rechten Rand des Fotos in #1. Wikipedia spricht davon, daß [insbesondere] Lokmotoren ihren Strom direkt aus den Schienen bezögen. Während der/die Decoder lediglich für das heranführen der Ansteuersignale zuständig seien. Zu Oberleitungen schweigt sich Wikipedia allerdings weitestgehend aus.
... siehe auch unten angehängter prähistorischer Schaltplan.

Heißt für mich derzeit (das "+" direkt daneben) daß der Bügel dazu dient, auszuwählen ob der Strom zum Verbraucher /zu den LED-(ggf sogar Flutlicht-)Strahlern /zu den Laternen durch die Decoderplatine laufen soll und kann - oder ob er/sie/es stattdessen einen ggf erst noch einzurüstenden separaten Weg daherlatschen soll.



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BID = 1119959

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5219


Zitat : Ramon125 hat am 12 Dez 2023 09:12 geschrieben :

@ BlackLight
Wie man auf dem Foto erkennen kann sind auf der Lichtleiste 11 SMD´s verbaut. Dies dann mal 3 genommen bedeutet das bei allen 3 Wagen 33 LED´s leuchten.
Ich sehe ja 12 LEDs und es schaut stark nach vier Ketten a 3 LEDs aus. Falls man die mit extremen 20 mA/ LED bestromen sollte also 80 mA pro Wagon. Bei drei 0,24 A und das sollten die Transistoren aushalten.

-> Ich würde immer noch erst einmal mit einem externem Netzteil (mit CC) einen Verdrahtungsfehler ausschließen.

Wie eilig sind die Teile? Weiß noch nicht wann ich wieder bei Digi-Key bestelle (ab 50€ versandkostenfrei), aber den FCX705 gibt es da.

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