Normalerweise hätte ich zu den Siemens Kondensatoren mehr Zutrauen, aber diese sind schon 9 Jahre alt. Je nach Verwendung können sie dann schon am Ende ihrer Lebensdauer sein.
Allerdings kann man bei den geringen Preis nicht viel falsch machen.
Der Yageo-Kondensator ist für eine Strombelastung von 2,9A gebaut, während der Aerovox Kondensator mit 4,1A spezifiziert ist. Es ist also möglich, daß der Yageo-Kondensator nicht sehr lange hält.
Ob es möglich bzw. erlaubt wäre, noch mehr dieser Kondensatoren parallel zu schalten, weiß ich nicht, da ich die Schaltung des Inverters nicht kenne.
Für die Siemens-Typen habe ich keine genauen Daten, aber aufgrund von Ähnlichkeiten würde ich deren Strombelastbarkeit mit etwa 5A annehmen.
Wenn du eine Bezugsquelle für die originalen Kondensatoren suchst, solltest du hier mal fragen:
http://www.bhc.co.uk
Zitat :
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| Mein alter ELko hat 5 Pole. Pol 1 ist wohl Positiv. Die anderen 4 Pole sind auf der Platine zusammengefasst (Negativ ?) |
Ja, das es ist üblich, daß der Boden des Kondensators durch einen Metallring mit drei oder vier Schränklappen gebildet wird. Das ist dann auch der Minuspol.
P.S.:
Zitat :
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| Nun nur noch zwei, von denen einer ölt. |
Was du für Öl hältst, ist in Wirklichkeit ausgetretener Elektrolyt. Den solltest du möglichst schnell mit viel Wasser gründlich entfernen, denn er kann Kurzschlüsse verursachen und die Leiterbahnen auflösen.
Wenn du die Siemens Kondensatoren verwendest, wird es vermutlich nötig sein sie über Drähte anzuschließen.
Verwende dazu am einfachsten Litzen mit mindestens 1,5mm
2 Querschnitt, z.B. aus der Anschlussschnur einer alten Kaffeemaschine.
Auch wenn die Kondensatoren parallel geschaltet sind, ist elektrisch sehr empfehlenswert jedem Kondensator ein eigenes Leitungspaar zur Platine zu gönnen und überdies -
wichtig- dabei den positiven mit dem negativen Draht zu
verdrillen.
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Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 7 Sep 2006 4:58 ]