Acer SONS / Optoma PD 721 / 757

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Sonstige SONS Acer / Optoma PD 721 / 757

    










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McHiggins

Gerade angekommen


Beiträge: 18
Wohnort: Olpe
 

  


Geräteart : Sonstige
Hersteller : Acer / Optoma
Gerätetyp : PD 721 / 757
Chassis : Serial EY72110100141600036PP00
Kenntnis : artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter, Gerätetester (VDE 0701/0702), Oszilloskop
______________________

Hallo alle miteinander,

ich habe heute einen Beamer Fabrikat Acer, Typ PD 721, Bj. 2004 auf die
Werkbank bekommen.
Folgendes Fehlerbild :
- Gerät lies sich einschalten, Brenner zündete und Bild kam
nach ca. 30 Sekunden hat sich der Beamer einfach ausgeschaltet.
Die Zeite reichte nicht mal um in das Menü zu kommen.

Als erstes Sichtkontrolle der Lampe - scheinbar OK. Allerdings ist ein
weißer Punkt im Inneren des Brenners zu sehen. Siehe Foto.
Ist das normal oder ist ein neue Lampe fällig ( Philips UHP 250 W )?

Nächster Schritt:

Ich habe den Beamer zerlegt und mit Druckluft gereinigt. Da kam ne Menge Dreck aus den Lüftern und den Platinen.
Anschließend Sichtkontrolle aller Bauteile, insbesondere Elkos.
Nichts Aussergewöhnliches zu entdecken.

Anschließend habe ich den Beamer wieder zusammengebaut und getestet.
Ein hervorragendes Bild mit ordentlicher Helligkeit und gestochen scharf.
Beamerlaufzeit 2218 Stunden, Lampe nicht nachvollziehbar wie lange sie
gelaufen hat.
Jetzt tritt folgendes Phänomen auf :
6 bis 8 Minuten ist alles in Ordnung dann kommen ein paar kurze
"Hüpfer" ins Bild. Es sieht so aus als ob kurzfristig die Synchronisation aus dem Takt gerät wie bei Störimpulsen im analogen
Bildsignal ( Zuspieler ist ein Laptop, VGA-Ausgang ).
Anschließend geht der Beamer aus und die Lüfter gehen in den Nachkühlmodus ( erhöhte Drehzahl ).
Einmal hat bei einem Versuch das Bild angefangen zu flimmern wie bei
einer ausgebrannten LF-Röhre die nur noch in einer Halbwelle zündet.
Während des Flimmerns sprang das Bild mehrfach hoch und runter und dann war der Beamer auch schon wieder aus.

Ich grübel jetzt wo der Fehler liegen könnte. Ist da Phänomen vielleicht bekannt und jemand hat Tipps für mich.
Über jede Hilfe würde ich mich freuen.

Gruß McH



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McHiggins

Gerade angekommen


Beiträge: 18
Wohnort: Olpe

 

  

Hallöchen,

kurze Info zum Werdegang des Beamers.
Als erstes habe ich den Beamer gereinigt - Fehler blieb.
Danach Elko-Kur im Schaltnetzteil - 2000 h bei den Temperaturen
machen sich bemerkbar dachte ich - leider keine Änderung.
Dann kam der Verdacht mit der Lampe - neuen Brenner besorgt -
der Fehler blieb.
Ich hab den Beamer dann mit einer Halogenlampe betrieben - Optokoppler
für die Lampenkontrolle mittels Schalter überbrückt da der Beamer beim Start-Up einen geöffneten OK erwartet und erst nach der Zündung einen geschlossenen Kontakt.
So lief der Beamer einwandfrei - allerdings sehr dunkel.
Hm, Lötstation angeheizt und ran an die Ballast-Unit, ich hasse SMD-Technik
Lieber solide bedrahtete Bauelemente mit dem schönen alten Lot verarbeiten.
Erneuter Versuch - keine Änderung. Immer wenn der Beamer auf Temperatur kam ging er aus ( rund 60°C am Luftaustritt ).
Wieder alles auseinander nehmen, diesmal aber richtig. Ich hab dann Mainboard, DLP Board, Signalboard komplett nachgelötet - 2 Lötstellen an Quarzen sahen verdächtig aus.
Beim Zerlegen hab ich dann auch gleich die Optik gereinigt, den DLP-Chip ausgebaut und gereinigt und mit neuem Wärmeleitpad montiert. Es sah so aus als ob der Kühlkörper zum DLP keinen richtigen Kontakt hatte.
Temperaturfehler waren zu erwarten.
Anschließend alle Lüfter gereinigt und ein wenig mit Spezialöl geschmiert und den Beamer zusammengebaut.

Seit dieser Aktion läuft er schon 30 Stunden mit einem Klasse Bild, mein
Liesegang Solid S sieht da echt alt gegen aus.

Hab jetzt noch die Ballast-Unit auf Sparflamme geschaltet - sie hat nen Eingang für den Eco-Modus, einfach den Optokoppler gebrückt und schon strahlt er nicht mehr ganz so hell. Perfekt fürs Heimkino.

Vielleicht hilft das ja jemanden mit einem ähnlichen Problem.

Gruß Stefan

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