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Kassettenrecorder TASCAM DA-45HR --- Netzteil - Spannung Suche nach TASCAM |
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BID = 1135229
Maik38Gur Gesprächig
  
Beiträge: 129 Wohnort: Offenbach
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Geräteart : Cassettendeck
Defekt : Netzteil - Spannung
Hersteller : TASCAM
Gerätetyp : DA-45HR
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Hallo zusammen, ich habe hier einen DAT-Recorder DA-45 von TASCAM. Im Netzteil gibt es am Anschluss P341 u.a. eine Spannung von -30 VDC. Die dient vermutlich zur Spannungsversorgung des Displays. An besagtem P341 sind -30 VDC angegeben, welche durch den Transistor Q2 (2SA934R) und die Z-Diode D4 (RD33EL1) generiert werden. Ich hab den Ausgang PIN 3 gemessen (unbelastet) und lese dort jedoch knapp -34 VDC ab.
Deutet das möglicherweise auf einen Defekt in diesem Schaltungsausschnitt? Mir erscheinen diese ca. 33-34 VDC „eigentlich“ logisch, da die Z-Diode hier ja die Begrenzung auf 33 V festlegt, und eben nicht auf 30 V, welche jedoch am Ausgang P341 PIN 3 beschriftet sind.
Wie ist diese Differenz von knapp -4 VDC zu deuten?
Und können diese „zuviel“ -34 VDC dem Display gefährlich werden, oder liegt das im Toleranzbereich?
Maik
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maik38Gur am 2 Mai 2026 12:33 ] |
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BID = 1135230
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Hast du das in betriebsbereitem Zustand gemessen? Sonst fehlt da evtl eine Masseverbindung.
Dein DMM ist auch i.O.? Einige DMM zeigen zuviel an, wenn aufgrund sinkender Batteriespannung die interne Referenzspannung instabil wird.
Ich würde die 34V erst einmal als unbedenklich ansehen. Die meisten ZD werden mit 5% Toleranz geliefert und einige erhöhen durch Verschleiss ihre Durchbruchspannung allmählich.
Erst, wenn die Spannung an C3 nicht deutlich höher als die Ausgangsspannung ist, deutet das auf einen Defekt von Q2 oder der ZD hin.
Zitat :
| | können diese „zuviel“ -34 VDC dem Display gefährlich werden | Röhren "lieben" hohe Spannungen. Die Transistoren in dem Treiber-IC stossen da schon eher an ihre Grenzen. Deren Limits findest du in den Datenblättern der betreffenden ICs.
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BID = 1135239
Maik38Gur Gesprächig
  
Beiträge: 129 Wohnort: Offenbach
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Ich messe über C3 eine Spannung von 56 VDC. Das würde ich - angelehnt an Deine Formulierung - als „deutlich höher als die Ausgangsspannung“ (30 VDC) bezeichnen. Daraufhin habe ich Q2 und die ZD (D4) im ausgelöteten Zustand mit Messgeräten durchgemessen, wobei mir beide Bauteile mit korrekten Werten und fehlerfrei angezeigt wurden. Auch D5 und D3 sind in Ordnung. Am Ausgang messe ich jederzeit etwas über -33 VDC, unabhängig davon, ob an das Netzteil die im Gerät vorhandenen Verbraucher/Platinen angeschlossen habe oder nicht. Die im Schaltplan angegebenen Werte von -30 VDC könnte ich nun nur erreichen durch Umtausch der ZD auf eine 30V-ZD… Wobei ich da auch ein wenig Bauchschmerzen habe. Meine Messgeräte zeigen richtige Werte an, habe verschiedene Messgeräte benutzt und auch mit Referenzspannung verglichen.
Maik
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BID = 1135240
Maik38Gur Gesprächig
  
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Nochmal nachgehakt: Unter Verwendung einer ZD33 liegen am Ausgang -33 VDC an. Entsprechend dem Schaltplan (und alle Bauteile fehlerfrei) sind diese -33V exakt der Wert, der dort zu erwarten ist. Wenn ich eine ZD30 einbaue, liegen folgerichtig dort -30 VDC an.
Wenn ich den Schaltplan mal mit etwas „detektivischem“ Blick betrachte, fällt mir auf, dass einige Bauteilbezeichnungen nachträglich geändert wurden. Das ist zumindest mein optischer Eindruck. D4, Q2, D3, R6, D9 haben ein deutlich schärferes Schriftbild, als die anderen Bauteilbezeichnungen. Möglicherweise Korrekturen, die durch Tascam selbst ausgeführt worden sind und sich aus dem Praxisbetrieb ergeben haben? Dabei hat man es bei der Korrektur dieser erwähnten Bauteilbezeichnungen belassen und die sich daraus ergebende Änderung der Ausgangsspannung an PIN3 (nun -33 VDC statt bisher -30 VDC) nicht auch als Korrektur eingetragen. Konsequenterweise müssten dort (bei Verwendung der ZD33) auch -33 VDC stehen. Hat man wohl einfach vergessen… Was nun zu Irritation führt bei mir.
Wie seht Ihr das? Eine andere Erklärung habe ich nicht, um den bisher bestehenden Differenzbetrag von 3 Volt zu verstehen.
Maik
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BID = 1135241
Murray Inventar
     
Beiträge: 5330
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Zitat :
Maik38Gur hat am 3 Mai 2026 15:46 geschrieben :
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Nochmal nachgehakt: Unter Verwendung einer ZD33 liegen am Ausgang -33 VDC an. Entsprechend dem Schaltplan (und alle Bauteile fehlerfrei) sind diese -33V exakt der Wert, der dort zu erwarten ist. Wenn ich eine ZD30 einbaue, liegen folgerichtig dort -30 VDC an....
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Nö
Du unterschlägst den Spannungsabfall über B-E.
Wie hoch ist überhaupt die Spannung am Kollektor?
PS: davon abgesehen dass derjenige welcher den Plan verzapft hat wohl besoffen war.
Schau mal nach unten - fällt dir da was auf?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Murray am 3 Mai 2026 22:50 ]
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BID = 1135242
perl Ehrenmitglied
       
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Zitat :
| | Ich messe über C3 eine Spannung von 56 VDC. |
Das wäre deutlich zuviel für den C3, der lt Schaltplan nur 50V aushält.
Möglicher Weise entspricht der Schaltplan aber nicht genau deinem Gerät. Es kommt öfter vor, dass in der Serienfertigung Änderungen gemacht werden, die dann in den ungepflegten Dateien aus dem Internet nicht erscheinen.
Dann wird in dem Gerät auch ein anderer Netztrafo stecken, als in deinen Unterlagen vermerkt.
Schau mal die aufgedruckte Spannungsangabe des Elkos an und versuche mal, ob du tatsächlich verbaute ZD identifizieren kannst.
Ich vermute, dass es sich bei der erhöhten Spannung um eine absichtlich durchgeführte Änderung zugunsten einer besseren Helligkeit des VFD handelt.
Wenn die anderen Spannungen stimmen, würde ich davon ausgehen, dass die -33V auch ok sind.
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BID = 1135243
Murray Inventar
     
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Zitat :
perl hat am 3 Mai 2026 22:48 geschrieben :
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Zitat :
| | Ich messe über C3 eine Spannung von 56 VDC. | Das wäre deutlich zuviel für den C3, der lt Schaltplan nur 50V aushält.
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Ach den Post oben drüber von ihm hatte ich gar nicht mitbekommen.
Der Plan wurde wohl mit Copy & Paste erstellt, den sollte man nicht so ernst nehmen bei den restlichen Fehlern die man da findet.
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BID = 1135247
Maik38Gur Gesprächig
  
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@Murray
Zitat :
| | Schau mal nach unten - fällt dir da was auf? |
Meinst Du evt. die (gleiche) Polarität der beiden Dioden D1 und D2 am Trafo 13/14? Ansonsten muss ich passen.
Maik
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BID = 1135250
Murray Inventar
     
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Nein.
Rechts unten die Anschlussleiste P351.
Da steht Blödsinn dran, das ist einfach die Kopie von der oben drüber (P320).
Genauso wird auch die 30V an der P341 Blödsinn sein.
Verstehe allerdings auch nicht warum du dich an so einer Lappalie so aufhängst. Geht da irgendwas nicht?
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BID = 1135254
perl Ehrenmitglied
       
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Zitat :
| P351.
Da steht Blödsinn dran, das ist einfach die Kopie von der oben drüber (P320). |
Ja, ein Copy&Paste Fehler, wenn aus 15V plötzlich nur noch 9V werden.
Warum aber hast du die Gleichrichterschaltung eingekringelt?
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BID = 1135256
Maik38Gur Gesprächig
  
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Zitat :
| | Warum aber hast du die Gleichrichterschaltung eingekringelt? |
Weil ich bei manchen Dingen unsicher bin.
Zitat :
| | Verstehe allerdings auch nicht warum du dich an so einer Lappalie so aufhängst. |
Warum reparieren Leute Geräte, wo möglicherweise nur ein kleines Pfennig-Bauteil kaputt ist?
Ich möchte die Dinge einfach verstehen. Es ist zwar eine Lappalie in der Sache, aber dennoch bringt es mich weiter, wenn ich mehr darüber erfahre.
In diesem Sinne meinen herzlichen Dank hier ins Forum für die Infos und Unterstützung.
:-)
Maik
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BID = 1135258
perl Ehrenmitglied
       
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Zitat :
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Weil ich bei manchen Dingen unsicher bin.
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Das ist Unterdrückung von Ausschaltknacksen.
Wenn die Netzspannung fehlt, fällt fast sofort, noch bevor die dicken Elkos für die Endstufe leer sind, die Ansteuerung des Q1 weg, und dadurch werden die P.Down- und P.Mute- Signale aktiviert.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 5 Mai 2026 16:45 ]
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