@Honnous
Ja und Nein!
Ja, denn OEM heißt zwar Original Equipment Manufacturer, aber das heißt ja nur, daß er AUCH den Original-Toner herstellt, und nicht, daß er ausschließlich diesen produziert.
Nein, weil im Tonermarkt das OEM auch für rebuilt steht, viele bekannte Rebuild-Händler mischen doch den Toner nicht selbst, sie kaufen ihn in Tonnen vom Hersteller (der auch das Original produziert), und befüllen damit Nachbau- oder gesammelte Originalbehälter. Und dann heißts auch wieder OEM. Selbst Kyocera verweist in ihrem Sicherheitsdatenblatt für den Toner darauf, daß der Behälter bis zu 6x wiederbefüllt werden kann (ohne mech.Beschädigungen).
Aber gerade Kyocera verwendet den sogenannten Micro-Toner, den feinsten, den man kaufen kann, und der kostet einfach mehr. Und da man daran genausoviel verdienen will wie der Mitbewerber, ist halt auch die Kartusche teurer. Und wenn der Refiller nur 50% Micro- und 50% "Normaltoner" mischt (und das alles vom selben Tonerhersteller), ist er immer noch OEM.
Kannst aber gerne selber ausprobieren, besorg dir einfach einen kleinen Rest z.B. Brother-Toner, zerreib den zwischen den Fingern, und dann nimmst du den Original-Kyo, und dann ist alles klar.
Aber das ist nun wieder genau eines dieser Themen, wo selbst der "Original-Händler", der überwiegend nur verkauft, eine andere Meinung hat als ein Techniker, der täglich mit dem Zeug zu tun hat.
Aber alle lernen dazu, und deshalb hat Kyocera die DV-Problematik bei der 1920/3820 Serie wieder geradegebogen, hier liegt die Ausfallquote derzeit bei unter 5%.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: AnOldMan am 18 Aug 2006 23:47 ]