Wenn man HAMEG mit VW vergleicht ist Tektronix der Ferrari.
Agilent (ehemals HP) spiet auch ganz oben mit.
Wichtig bei einem digitalen Oszilloskop ist die maximale
Real-Time-Samplerate. (Gerne schreiben die Hersteller
auch noch größere Abtastraten dran, die aber nur durch ein
versetztes Mehrfachabtasten erreicht werden. Dafür muss das
Signal periodisch sein.) Dabei ist zu bedenken, das der
aufgedruckte Wert nur für den Einkanalbetrieb gilt.
Im Zweikanalbetrieb halbiert er sich meist auf die Hälfte.
Um ein Signal eineindeutig darzustellen muss es mindestens
mit der doppelten im Signal maximal auftretenden Frequenz
abgetastet werden. (Nyquist-Shannonsche Abtasttheorem)
Entscheidend ist auch, wieviele Messwerte in den Speicher
passen. Was bringt einem eine hohe Abtastrate, wenn man zum
Beispiel den Datenframe-Ausschnitt nicht in den Speicher
bekommt und mit einer geringeren Abtastrate sieht man die
Bits nicht mehr.
Die Analoge Signalaufbereitung sollte auch nicht zu kurz
kommen. Die Eingangsbandbreite sollte in jedem Fall
ausreichend gewählt werden. Bei der Grenzfrequenz hat man
eine Signaldämpfung von 3dB (1/Wurzel(2) = 0,707).
Eine FFT (Fast Fourier Transformation ) -Funktion sollte ein
neues DSO auch schon aufweisen, so kann man sich mal das
Signalspektrum anschauen. Das ist zum Beispiel zum
beseitigen von Störfrequenzen nützlich.
Wichtig ist auch eine Schnittstelle, damit man die Messwerte
auch in den Rechner bekommt.
Schau dir auch mal die 3000 Serie von Agilent an.
http://www.home.agilent.com/agilent.....CTION
MfG
Holger
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George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!
Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.