Kaufberatung Lötstation

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Autor
Kaufberatung Lötstation
Suche nach: lötstation (620)

    







BID = 952725

Stromaufwärts

Neu hier



Beiträge: 20
Wohnort: Bayern
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Servus,

nachdem ich jahrelang mit meinem Conrad-Brandeisen (LS Digi 60W) zurechtgekommen bin, fällt so langsam das Display aus und außerdem ist es für SMD-Arbeiten doch eher ungeeignet.

Das neue Gerät sollte daher auch so ein Heißluft-Teil haben und einen "normalen" Lötkolben mit min. 50-60W.

Ich bin derzeit hauptsächlich Geräte-Reparierer auch für Freunde und Bekannte, zu eigenen Bastel-Projekten komme ich leider schon seit ein paar Jahren nicht mehr .
Derzeit heize ich den Kolben höchstens 1-2 Mal die Woche an, Heißluft bräuchte ich noch seltener.

Wären diese Teile einigermaßen brauchbar
http://www.ebay.de/itm/171664437997
http://www.ebay.de/itm/171663498303
oder ist die Qualität so exzellent wie das Deutsch der Beschreibung?

Mir ist schon klar dass es gewisse Unterschiede zu Geräten von Weller oder Ersa gibt die auch gebraucht locker das 3-4fache kosten, aber so viel wollte ich bei meinem derzeitigen Lötbedarf eigentlich nicht ausgeben...

Tipps, Kommentare, Erfahrungen?

Danke & Gruß, Stromaufwärts

BID = 952812

trafostation

Schriftsteller



Beiträge: 590

 

  

Servus,
Der Lötkolben der 2 verlinkten Geräte ist der Gleiche wie er auch bei den Toolcraft Stationen von Conrad Verwendung findet.
Ich hatte auch so eine Toolcraft Station, glücklich bin ich damit nicht geworden, das Heizelement ist ungeschützt und zerbröselt recht rasch durch den Lötspitzenwechsel.
Zudem sind die Lötspitzen recht klein, für Masseflächen o.ä. braucht es vor allem eine große Spitze, das ist wichtiger als die Wattangabe.

Aktuell verwende ich seit mehreren Jahren eine Ersa RDS 80, mit einigen Modifikationen.
Mit der bin ich löttechnisch sehr zufrieden, vor allem die Dauerlötspitzen halten ewig.
Vor kurzem hatte ich allerdings eine Weller in der Hand, das war ein echter "Aha" Effekt, der Lötkolben unschlagbar klein und leicht, das Kabel wirklich hochflexibel, seitdem weiß ich was meine nächste Station wird...

Gutes Werkzeug kostet meisten viel Geld, dafür hat man Freude daran, es erleichtert die Arbeit, und hält lange.

Wirklich ärgerlich ist es allerdings wenn man sparen wollte und etwas kauft das sich im Nachhinein als Fehler herausstellt.

Eine kombinierte Löt/Rework Station für den Preis ist natürlich verlockend, mir wäre der Lötkolben(Spitzen) allerdings zu klein, gerade im Reparaturbereich sind die Anforderungen vielfältig.
Dafür bringt die Station "extra geringes Rauschen..."

BID = 952832

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9116
Wohnort: Alpenrepublik

Ja, der Preis und vor allem das geringe Rauschen sind schon mehr als verlockend!

Fraglich sind die Standzeiten der Lötspitzen, Verarbeitung und natürlich bei den unglaublichen Topmodellen das wichtigste: Die Ersatzteilverfügbarkeit.

Ich empfehle Ersa oder Weller.

Selbst löte ich seit rund 35 Jahren hauptsächlich mit Weller, wobei der Magnastatkolben immer noch der alte ist. Ich löte täglich und nicht zu knapp.
Soll heißen, dass bei Dir eine Markenlötstation bis zur Rente und darüber hinaus halten wird.
Doch Achtung!
Bei Weller hatte ich bei einem Model (MLR-21) die böse Überraschung, dass die Lötspitzen nach etwa 10 Jahren einfach so abgekündigt wurden, während die für die WTCP mindestens 40 Jahre am Markt und immer noch problemlois zu bekommen sind. Komisch, ist aber so.

Für unterwegs und Netzbetrieb habe ich Ersa Kolben.
Wenn kein Strom da ist, noch den Gaslötkolben von Weller, welcher aber in der Temp. sehr sehr schlecht zu regeln ist. Es ist halt ein Notfallknochen.




_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!


[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am  6 Feb 2015 12:36 ]

BID = 953023

Bubu83

Schreibmaschine



Beiträge: 2819
Wohnort: Allgäu

Ich würde auch eher zu etwas besserem raten. Die zwei großen Hersteller wurden ja schon genannt. Gibt noch paar andere, die man gut nehmen kann, Metcal, JBC,...
Ich selbst löte mit einer Ersa Icon 2. Superschnelle Aufheizzeit und ich komme seit ich diesen habe sogar mit großen Masseflächen ohne Probleme klar. Ich vermisse für kleinere SMD-Bauteile auch keine Heißluft, kaputte Teile einfach mit einer richtig breiten Spitze auslöten, alles mit Entlötlitze saubermachen, Dreck mit Aceton abwischen und neues Teil einlöten.

Bevor ich eine billige Lötstation nehmen würde, würde ich etwas in der Art von Ersa Multitip 15 nehmen. Den hatte ich vor der Station als alleinigen Lötkolben für 1-2 Jahrzehnte und bin damit super zurechtgekommen (die billige Conrad-Lötstation die ich in meiner frühen Jugend gekauft habe hat da nicht mithalten können).

Viele Grüße
Bubu

BID = 953066

Onra

Schreibmaschine



Beiträge: 2475


Zitat :
Bubu83 hat am  8 Feb 2015 00:43 geschrieben :

... Ich vermisse für kleinere SMD-Bauteile auch keine Heißluft, kaputte Teile einfach mit einer richtig breiten Spitze auslöten, alles mit Entlötlitze saubermachen, Dreck mit Aceton abwischen und neues Teil einlöten...


Azeton ist nicht empfehlenswert, da es viele Kunststoffe nicht vertragen.

Onra

BID = 953124

Bubu83

Schreibmaschine



Beiträge: 2819
Wohnort: Allgäu

Du sollst ja nicht die ganze Platine da reintauchen sondern mit einem Wattestäbchen den verschmutzten Bereich reinigen. Das hat bisher bei mir immer problemlos funktioniert. Die Gehäuse von ICs sind bis jetzt alle acetonbeständig gewesen. Flussmittelreste bekommt man auch mit Spiritus oder Isopropanol weg, da rubbelt man halt dafür länger


Viele Grüße
Bubu


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