Heizen mit invers betriebener Klimaanlage (Wärmepumpenfunktion) sowie Nachtspeicherofen.

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Heizen mit invers betriebener Klimaanlage (Wärmepumpenfunktion) sowie Nachtspeicherofen.
Suche nach: klimaanlage (249)

    







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Oertgen

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Zum Beheizen eines 11m² / 30m³ grossen, relativ schlecht isolierten Arbeitsraums in einem abgesetzten Hinterhaus habe ich einen 4kW-Nachtspeicherofen installiert. Leider ist der Heizstrom bei den Stadtwerken Duisburg schweineteuer (ca.17Ct/kWh brutto) und derzeit habe ich nur die sog. Schwachlastregelung mit lediglich 6h NT-Dauer und 20 Ct/kWh. Würde also ein teures "Vergnügen" werden. "Echter" Nachtsstrom muss noch beantragt werden. Zudem weiss ich nicht, wie es mit dem geplanten Verbot von Speicherheizungen aussieht: Angeblich sollen diese ja ab 2015 oder 2020 verboten werden (Angaben sind nicht einheitlich) und die Jungs im ach so schick durchgestylten Energieberatungscenter der Stadtwerke haben beim Thema Speicherheizung nicht wirklich den Durchblick und einer behauptete, dass bei Neuanlagen die Heizung dann über einen separaten Zähler laufen müsse. Da der Raum keinen Kaminanschluss hat und Leitungen für die im Haupthaus befindliche Fernwärmeheizung nicht liegen, gibt es nicht so furchtbar viele Alternativen: Ein Flüssiggas-Katalytheizer oder Petroleumofen (Zibro oä.) hätte den Nachteil, dass bei der Verbrennung ja jede Menge Wasser und CO2 in die Raumluft gelangt und so wesentlich billiger ist Flüssiggas mit 13Ct/kWh denn auch nicht und dazu müsste ich mit Gasflaschen durch die Gegend fahren, was ich auch nicht so gern machen würde.
Nun gibt es ja Klimaanlagen mit Wärmepumpenfunktion. zB. die Einhell Split 3500 EQ C+H, die ich mir kaufen möchte, verspricht 3600W Heizleistung bei 830W elek. Eingangsleistung und das soll bis hinab zu -7°C Aussentemperatur funktionieren (So kalt wird es hier nur sehhr selten). Wird da die Ausseneinheit nicht zu einem Mega-Eiswürfel? :D. Wie sieht es in der Praxis aus? Hat jemand von Euch so ein Gerät im Einsatz? Wie sieht es mit Wartung (Filterwechsel, Verdampfer-/ Kondensatorreinigung und Lebensdauer sowie Lärm aus? Denn auch wenn das Prinzip ja recht genial ist, kenn ich kaum jemand, der so eine Lösung benutzt.

BID = 841523

Mirto

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Hallo Oertgen!
Ich habe hier schon einige Split-Klimageräte installiert. (Eines auch bei mit)
Ich kenne das Gerät von Einhell zwar nicht, sollte aber ähnlich sein.
Hier (italienischer Baumarkt) bekommt man sie (chinesische Billigwariante aber mit Markenkompressor und 5J Garantie) in der On-Off Version für ca 200€.
Die Inverter-Version (Kompressor wird über einen Frequenzumformer nur mit der gerade benötigten Leistung betrieben) kostet etwa das doppelte. Dazu kommen noch etwa 50€ für Kältemittelleitungen und die Halterung der Ausseneinheit.
Bis ca 4Grad Aussentemperatur heizen die Geräte sehr gut, darunter lässt der Wirkungsgrad merklich nach. Als alleinige Heizung im tiefsten Winter also weniger geeignet.

Zitat :
Wird da die Ausseneinheit nicht zu einem Mega-Eiswürfel?

Ganau das passiert! Bei Temperaturen unter 4 Grad beginnt die Ausseneinheit zu vereisen. Die Geräte haben aber einen Sensor am Wärmetauscher und schalten bei Vereisung in den Abtaumodus (ca 10 min).
In dieser Zeit wird natürlich nicht geheizt

Zur Wartung:
Eigentlich ganz einfach. Die Filter der Inneneinheit müssen nicht gewechselt werden. Es genügt sie zweimal im Jahr (bei Rauchern öfters) mit Wasser und Spülmittel auszuwaschen.
Den Wärmetauscher der Ausseneinheit bei Bedarf einfach mit Druckluft ausblasen.(Bei mir ca alle 2-3 Jahre)

Grosser Vorteil:
Mit den Geräten kann man auch Entfeuchten und vor allem Kühlen

Noch Fragen? Dann her damit

Gruß
Rainer


Ps: Hier noch ein paar (wenn auch schlechte) Fotos von meinem Gerät



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BID = 841525

123abc

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Hier bis für den E-Anschluss gut aufgehoben, für das Thema Klima gibt es jedoch Leute die bestimmt mehr Ahnung haben.

http://www.kaelte-treffpunkt.de/

123abc

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Oertgen

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@123abc: Hier laufen ja auch jede Menge Universal-Schlauies rum und da ich hier ja schon seit langem angemeldet bin, hab ich hier mal zuerst gefragt. Aber der Tip zum Kälteforum ist gut, werde mir da auch mal einen Account zulegen.
@Mirto: Das hört sich ja ganz gut an. So kann ich die Nachtspeicherheizung zwar nicht völlig ersetzen, aber ihren Einsatz auf ein Minimum beschränken. Ich hätte sie auch pro forma drin gelassen, allein um den relativ (nicht absolut) günstigeren Heizstromtarif zu bekommen. Diese "Schwachlastregelung" ist stromrechnungsmässig auch eher ein Tropfen auf den heissen Stein, mittlerweile horrende 25Ct/kWh im HT und 20Ct/kWh im NT. Der Heizstrom hat auch günstigere und längere NT-Zeiten. 8h statt 6h und bereits um etwa 20.30h beginnend.
Jetzt wegen der Klimaanlage: Lohnt sich der hohe Aufpreis von etwa 300€ für ein Invertergerät? Ich meine, klar macht die Proportionalregelung wesentlich weniger Regelschwingungen als die herkömmliche Zweipunkt-regelung der On/Off-Splitgeräte, aber wie sehr fällt das in der Praxis ins Gewicht? Das Einhell Split EQ 3500 C+H kostet etwa 500€ und ist bereits vorbefüllt mit Kältemittel und man braucht die Kältemittelleitungen nur auf die Anschlusstutzen aufzuschrauben und fertig. Hoffentlich klappt das auch so einfach, wie es sich anhört

BID = 841605

Lightyear

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Ich habe die 3500er Einhell auch gehabt - hat drei Sommer gehalten, dann wirtschaftlicher Totalschaden am Außengerät - Verdichter hinüber...

@Oertgen: Hast Du einen "Kältemittelschein"..? Wenn nicht, dqann darfst Du keine Klimageräte installieren, auch dann nicht, wenn es sich um vorgefüllte Leitungen mit Schnellkupplungen handelt.

Im Übrigen sind diese Kupplungen sowieso etwas für Zocker: etwa 50% sind und bleiben dicht, die andere Hälfte wird entweder gar nicht erst dicht, oder verliert die Dichtheit mit den Jahren.

Zum Thema Pro/Contra Inverter:
Ich habe inzwischen ein Invertergerät (allerdings von Daikin) und würde nichts mehr anderes wollen.
Das alte Einhell (insbesondere das Außengerät) war brutal laut und hat sich mit einem richtigen Schlag an- und ausgeschaltet. Nix für empfindliche Nachbarn...
Mein aktuelles invertrergerät hört man nur, wenn es auf Volllast läuft und man weiss, dass das Gerät an ist - ansonsten keinerlei Geräusch, was lauter als die Umwelt wäre...

Ich habe das Einhell seinerzeit auch für rund 200€ gekauft und streng wirtschaftlich betrachtet, war das preiswert. Dennoch würde ich das Gerät nicht mehr kaufen - spätestens seit ich von einem "richtigen" Klimagerät verwöhnt bin...

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Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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Mirto

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Zitat :
Das Einhell Split EQ 3500 C+H kostet etwa 500€ und ist bereits vorbefüllt mit Kältemittel und man braucht die Kältemittelleitungen nur auf die Anschlusstutzen aufzuschrauben und fertig. Hoffentlich klappt das auch so einfach, wie es sich anhört

Da sag ich nur:
Auch bei den Standartgeräten ist das Kältemittel (R410A) bereits in der Ausseneinheit enthalten. Allerdings wird eine Vakuumpumpe benötigt. Ich halte das für die bessere Lösung.

Zitat :
Das alte Einhell (insbesondere das Außengerät) war brutal laut und hat sich mit einem richtigen Schlag an- und ausgeschaltet.

Das kann ich so nicht bestätigen. Bei dem von mit beschriebenen Gerät hört man den Verdichter so gut wie garnicht. Lediglich das Licht wird beim Einschalten kurz dunkler Das liegt aber eher an meinem dritte-Welt-Hausanschluss (800m 2 x 6mm2)

Zitat :
Zum Thema Pro/Contra Inverter:

Da bin ich nicht ganz einverstanden mit Lightyear. Die Leistungselektronik reagiert doch sehr empfindlich auf Überspannung. Wenn da mal ein Mos-FET oder IGBT durchschlägt ist die komplette Platine schwarz, lange bevor irgendeine Sicherung davon etwas mitbekommt
Aber auch diese Probleme sind evtl. auf das hiesige Stromnetz zurückzuführen

Gruß
Rainer

der vor 4 Wochen einen von der "Regione Sardegna" organisierten und bezahlten Lehrgang absolviert hat, und jetzt auch offiziell Klimageräte installieren darf.

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Oertgen

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@Lightyear: Also die Klimaanlage ist wohl wirklich zur Selbstmontage gedacht, in der Anleitung steht auch nichts von Kältemittelschein, sondern nur, dass man einen Kältebetrieb beauftragen soll, falls man sich die Montage nicht selbst zutraut. Dass es sich bei R410a um ein hochentzündliches Gas handelt, ist mir bewusst. Aber langsam frag ich mich, ob man hierzulande überhaupt noch irgendetwas ohne einen "Schein" machen darf, der dann wahrscheinlich für einen vierstelligen Betrag bei TÜV, HWK oder sonstigen Geldabsaugeinrichtungen erworben werden muss. Demnächst gibts wohl noch einen "Fortpflanzungsschein"

3 Jahre Lebensdauer ist natürlich nicht so prall, hoffentlich war das ein Einzelfall und nicht die Regel, denn mit Heizbetrieb kommen ja noch erheblich mehr Betriebsstunden pro Jahr zusammen. Von den Verbindern scheint ihr ja beide nicht begeistert zu sein. Laut Anleitung handelt es sich um Schneidringverbinder, die auch für sehr hohe Drücke geeignet sein sollen.
@Mirto: wenn die Standardgeräte auch eine befüllte Ausseneinheit haben, wo ist denn dann der Unterschied zu den Selbstmontagegeräten, für die man keine Vakuumpumpe braucht?
Wenn Du so eine hohe Netzimpedanz hast, gibt es da nicht uU. auch Anlaufprobleme des Kompressors?


Hochgeladene Datei ist grösser als 1,8 MB . Deswegen nicht hochgeladen

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Lightyear

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Moin Oertgen,

nicht nur "hierzulande", sondern EU-weit, und zwar schon seit 2008...
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2008/pd08-026.htm

Afaik ist da auch R410a davon betroffen, siehe:
http://www.umweltbundesamt.de/produkte/fckw/faq-fckw.htm#f1


Kleiner Exkurs:
Ein Kältemittelkreislauf sollte immer luft- und feuchtefrei installiert sein. Deswegen werden Kältemittelkreisläufe von Fachleuten zunächst z.B. mit Stickstoff gespült, dann mittels Vakuumpumpe evakuiert und zuletzt mit Kältemittel gefüllt. Bei Vorgefüllten Anlagen braucht mann dann kein separates Kältemittel, keine Waage, keine Monteurhilfe etc., da die benötigte Kältemittelmenge für eine definierte Kältemittelleitungslänge schon dabei ist. Wudnerbare Geschichte, sofern man innerhalb der vorgesehenen Leitungslänge bleibt.

Da der handelsübliche Laie aber schon mit dem Spülen und Evakuieren der Leitungen völlig überfordert ist, dachten einige Hersteller weiter, und haben auch vorgefüllte Verbindungsleitungen im Programm. Die werden einfach zusammengeschraubt, der einzige Teil, der dabei Luft und Feuchte enthält, ist der Bereich zwischen den Verbindern. Die Verunreinigung des Kältemittelkreislaufe nimmt man eben in Kauf.

Ich kenne einige Leute, die sich so ein Einhell-Gerät gekauft haben, nur einer davon hatte bislang keine Probleme. Zumeist werden diese Verschraubungen mit der Zeit undicht, d.h. es tritt Kältemittel aus, bis nix mehr in der Anlage drin ist. Dann braucht man halt einen Servicetechniker, der die Anlage prüft und neu befüllt. Ein verantwortungsbewusster Techniker wird vorschlagen, die Schnellverbidner 'rauszuwerfen und die Leitungen hart zu verlöten. Dann ist der Kältekreislauf dicht und man darf hoffen, dass alle übrigen Komponenten stabil genug sind, noch ein paar Jahre zu halten...

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Lightyear


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Mirto

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Zitat :
wenn die Standardgeräte auch eine befüllte Ausseneinheit haben, wo ist denn dann der Unterschied zu den Selbstmontagegeräten, für die man keine Vakuumpumpe braucht?

Bei den "Selbstmontagegeräten ist auch die Inneneinheit mit Kältemittel befüllt (es darf ja keine Luft im System sein) und es muss nur noch die Verbindung hergestellt werden. Dementsprechend unflexibel bist Du mit der Leitungslänge.
Die "Standartgeräte" werden ohne Kältemittelleitungen geliefert. Hier müssen die Leitungen (Kupferrohr/Meterware) extra erworben, auf Länge geschnitten und die Enden mit einem speziellen Werkzeug zu einem Konus geformt werden. Vorher!! die Überwurfmutter auf das Rohr und festschrauben. Dann wird das System mittels Vakuumpumpe evakuiert. Jetzt die Ventile zur Ausseneinheit öffnen, Kältemittel strömt ein, einschalten und wohlfühlen. So lassen sich Entfernungen zwischen Innen- und Ausseneinheit von bis zu 10m realisieren. Allerdings muss bei Leitungslängen über 5m eine gewisse Menge (siehe Montageanleitung) Kältemittel pro extra m zugegeben werden. Das gibt es (zumindest hier) in 800g Kartuschen ebenfalls im Baumarkt. (Seit wann ist ein Gemisch aus Diflourmethan und Pentafluorethan brennbar????)


Achja: Die Kondenswasserleitung mit dem entsprechenden Gefälle nicht vergessen, sonst regnet es im Wohnzimmer


Zitat :
Wenn Du so eine hohe Netzimpedanz hast, gibt es da nicht uU. auch Anlaufprobleme des Kompressors?

Bisher hat er es immernoch geschaft.


Gruß
Rainer

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Lightyear

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Zitat :
Mirto hat am  6 Aug 2012 06:57 geschrieben :

die Enden mit einem speziellen Werkzeug zu einem Konus geformt werden.


Das nennt man hier "Bördeln", funktioniert und wird zumeist auch dicht.

Kältemittel bekommt man in Deutschland ebensowenig im Baumarkt, wie Splitgeräte zur Selbstmontage. Das war früher anders, aber inzwischen kenne ich keinen einzigen Baumarkt mehr (jedenfalls in Nürnberg), in dem ich Selbstmontagegeräte erwerben könnte.

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Oertgen

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Zitat :
Mirto hat am  6 Aug 2012 06:57 geschrieben :

(Seit wann ist ein Gemisch aus Diflourmethan und Pentafluorethan brennbar????)


Guckst Du hier:
http://www.tig.de/uploads/assets/ti....._.pdf

(Zumindest Difluormethan scheint als F+ eingestuft zu sein und bildet bei Verbrennung Flusssäure und die Fluorvariante zum Phosgen (chem.Kampfstoff aus dem 1.WK), darüber steht auch ein Warnhinweis in der Anleitung.

Hier ist übrigens die Anleitung (direktes Hochladen ging wegen der grossen Dateigrösse nicht)
http://www.upsihome.de/ebay/bilderh.....g.pdf

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Oertgen am  6 Aug 2012 10:00 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Oertgen am  6 Aug 2012 10:02 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Oertgen am  6 Aug 2012 10:13 ]

BID = 841738

Lightyear

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An den Verbindern hat sich jedenfalls nicht viel geändert - bei meinem Gerät war die Kältemittelleitung fest am Innengerät angelötet, somit nur ein Paar Verschraubungen (am Außengerät).

Im Zweifelsfalle würde ich das einfach mal probieren, im schlimmsten Fall wird in ein paar Jahren halt eine Reparatur fällig.
Wenn die Lösung so nicht funktioniert, ist beim Einhell wenigstesn nicht gar so viel Geld verbrannt...

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Mirto

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Zitat :
(Zumindest Difluormethan scheint als F+ eingestuft zu sein und bildet bei Verbrennung Flusssäure und die Fluorvariante zum Phosgen (chem.Kampfstoff aus dem 1.WK), darüber steht auch ein Warnhinweis in der Anleitung.

Bitte genau lesen!

Zitat :
Bei Einwirkung von Feuer . . .

Das Kältemittel selbst brennt aber nicht!!


Zitat :
Das nennt man hier "Bördeln", funktioniert und wird zumeist auch dicht.

Sorry, aber ich lebe, arbeite und lerne im italienischen Sprachraum, Da habe ich mit deutschen Fachbegriffen manchmal so meine Schwierigkeiten

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elmo_cgn

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Beiträge: 590
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Hallo Oertgen,

das Heizen mit der Klimaanlage ist die beste und preiswerteste Möglichkeit dein Büro zu heizen.
Ich würde mir keine Baumarktklima holen, Du wirst kaum einen Fachbetrieb finden der die Kiste installiert, Selbstmontage ist die absolute Hölle wenn Du kein Werkzeug zum Rohrbiegen und Hartlöterfahrung hast, zur Inbetriebnahme muß ein Fachbetrieb ran, sonst gibt es keine Herstellergarantie und außerdem ist es verboten.

Am besten im Herbst, wenn die Kaltmachersaison vorbei ist einen Auftrag bei Myhammer einstellen, auf Fachbetrieb und Markengerät achten!
Inverter muß nicht sein, ist zwar komfortabler und spart minimal Stromkosten kostet aber in der Anschaffung fast das doppelte.
Für Tage mit Temperaturen unter -10 Grad evtl. mit Radiator zuheizen.

Nachtstrom Raumheizungstarif für nur einen Ofen wird sich nicht lohnen, je nach EVU musst Du bis zu 90 Euro jährlich Messpreis kalkulieren.

Gruß,
Elmar, der drei Büros mit Klimakisten heizt.

BID = 841827

unlock

Schriftsteller

Beiträge: 901
Wohnort: Mosbach

Wenn man schon eine Klimaanlage zum Heizen nutzen will,könnte man diese auch zu eine art Erdwärmepumpe umbauen,indem man die vom Kondensator angesaugte Luft über in der Erde eingegrabenen(min.1,00mRD)Rohre zuführt,dies bewirkt im Sommer eine kühlere,und im Winter eine wärmere Ansauglufttemperatur,und somit eine bessere Arbeitszahl.

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